Theater

Frau Berg präsentiert: Hass mit einer Prise Glitzer – Hass-Triptychon I Maxim Gorki Theater

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“Geh zu einem Stück von Sibylle Berg”, haben sie gesagt. “Das wird spannend”, haben sie gesagt. Kaum eine Minute in der Inszenierung betritt der Hassmaster die Bühne mit den Worten: “Hallo. Ich bin gekommen um Sie zu heilen”. Darauf folgen zwei Stunden absoluten Wahnsinns. Eine Therapie in drei Flügeln  Sibylle Bergs Stück “Hass-Triptychon – Wege

Ausgeschlossensein im Mittendrin | Soloperformance

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Mit der Performance „Auf meinen Schultern“ erzählt Raphael Hillebrand seine Geschichte vom Ausgeschlossensein mittels Tanz, Sound, Video und Spoken Word. Wo kommst du her? Wo kommst du her? Das ist die Frage, von der sich Hildebrandt sein Leben lang verfolgt und ausgeschlossen fühlte. Ist es doch stets eine Frage, die einem das Gefühl vermittelt nicht

“Glaube, Liebe, Hoffnung” | Deutsches Theater

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Glaube, Liebe, Hoffnung Die Premiere der Inszenierung von “Glaube, Liebe, Hoffnung” am 27.10. ist fast bis zum letzten Platz ausverkauft. Das Drama, eine Gemeinschaftsproduktion des ungarisch-osterreichen Autors Ödön von Horváth und des Gerichtsreporters Lukas Kristl, wurde 1932 veröffentlicht. Der Titel inspirierte den österreichischen Filmregisseur Ulrich Seidl zu seiner bekannten Paradies-Trilogie. Die Autoren gaben ihrem Stück den

Stoppt den Kolonialismus in den Köpfen!| After Europe Festival

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Das „After Europe Festival“ in den Sophiensälen verabschiedet sich in Form von Performances, Installationen und Lectures vom Universalismus der westlichen Kultur. Und fragt nach einem Europa ohne kolonialem Gedankengut. Häää was? Häää – der Kolonialismus ist doch schon lange vorbei, denkst du jetzt? Naja. Not really. Ja Europa beansprucht nicht mehr um die 85% Prozent

Die Frau ist “exmarzpanisiert” (PS: kein Schreibfehler) | Theaterpremiere

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Hochzeit, Mythos, Theater, Wahnsinn, Brautzillas, Premiere Musical, Comedy

“Brautzillas” heißt das neue Theaterstück von Constanze Behrends und Melanie Haupt. Die musikalische Comedy-Show karikatiert den Hochzeits-Wahnsinn. Wir haben uns in die Proben geschlichen und den “Brautzillas” über die Schulter geguckt. Alphaweibchen „Brautzilla ist eine Wortneuschöpfung, ein Neologismus zusammengesetzt aus Braut und Godzilla. Man hätte Braut auch mit Monster kombinieren können, aber Bronster kam nich

Erinnerungen an die Zukunft | 48h Neukölln Festival

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48h Neukölln, Festival, Kunst, Performance, Theater, Kultur

Auf dem »48h Neukölln Festival« wird Kunst gezeigt und gefördert, die sich mit aktuellen gesellschaftlichen Themen beschäftigt. Dieses Jahr unter dem Motto “Futur III” und der Frage: Wer wir geworden gewesen sein werden? 48h vergangene Zukunft »48h Neukölln« gilt als das größte freie Kunstfestival Berlins. Jedes Jahr möglich gemacht durch gemeinsame Initiativen und Teilhabe von Künstlern*innen, Anwohnerschaft

Kommt, ihr Schäfchen! – Künstliche Intelligenz weist den Weg I Remote Mitte

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Remote x, Stadtführung, Tour, Berlin, Theater

Hallo? 2019? Die Zukunft klopft an. Eine künstliche Intelligenz führt Menschengruppen durch Berlin. Doch Vorsicht: wer glaubt triviale Klugscheißer-Informationen über das Brandenburger Tor zu erhalten, sollte sich von dieser Tour fernhalten. Julia zeigt dir, wo es langgeht Julia heißt sie. Mit ihrer netten, leicht abgehackten Stimme säuselt sie dir ins Ohr. Und weiß dabei genau

Sechs Tage wach. | Performing Arts Festival

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Performing Arts Festival, Theater, Kunst, Performance, Tanz, Puppentheater, Ausstellung

Das Performing Arts Festival Berlin bietet einen Einblick in die Vielfalt der freien darstellenden Künste Berlins an zahlreichen Bühnen und Spielorten in der gesamten Stadt. Jedes Jahr kann man hier eine Woche lang die Werke von Künstler*innen der Berliner Kunstszene aller Genres bestaunen. Sechs Tage Arbeit schwänzen An sechs Tagen bietet die Hauptstatt das beste der

Christoph Schlingensief: Er muss wieder ran | Film-Premiere

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NEUE LIEBE‎, Christoph Schlingensief, Eine Kirche der Angst, DVD-Premiere, 030, Magazin, 030magazin, Berlin

In Berlin gab’s früher einen Broadway. Mit diesem Satz fängt diese Story an, aber sie endet mit Christoph Schlingensief. Die Verbindungsstelle zwischen Broadway und Schlingensief ist ein kleines Theater, das gerade an der Friedrichstraße eröffnet hat. Absurd? Dann hätte es Schlingensief (wahrscheinlich) gefallen.  Zunächst zum Broadway, also der Berliner Variante davon. Die hieß Friedrichstraße, damals.

Dreams are my Reality! Schöner träumen in Tempelhof | Theater

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Theater Anu, Dreamer, Tempelhofer Feld, 030, Magazin, Open-Air, Berlin

Nachts reist unser Geist in andere Welten. Groteske Welten, fremde Orte, bizarre Szenen. Alles das erleben wir, wenn wir schlafen. Wir sehen die verrücktesten Dinge, aber tatsächlich liegen wir in einem Bett und schlafen. Oder etwa nicht? Das Tempelhofer Feld wird zur Traumfabrik, die vielleicht nur ein Traum ist. Aber witzig! Denken wir an »Inception«.

Kunst kann alles, wenn man sie lässt: also einfach mal »ausufern« lassen

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030, Magazin, Berlin, Musik, Festival

Wenn etwas ausufert, dann geht es meistens zu weit. Aber ehrlich: Kann es zuviel Kunst geben? Können Musik, Tanz oder Theater überhaupt zu weit gehen? Die Programmreihe »Ausufern« findet nicht.  Kunst kommt von: ausufern Es gibt Dinge, von denen kann nie zu viel geben. Gesundheit zum Beispiel. Wem das jetzt zu banal klingt, der kann

Berliner Ensemble: Intendant Oliver Reese über sein Regiedebüt “Panikherz”

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Panikherz, Benjamin von Stuckrad-Barre, Berliner Ensemble

Wie uns das Theaterstück zu Benjamin von Stuckrad-Barres Bestseller “Panikherz” gefallen hat, hatten wir Euch ja bereits via Textbeitrag zukommen lassen. Wir haben mit dem Intendanten des Berliner Ensembles, Oliver Reese, der mit diesem Stück sein Regiedebüt an dem Theater gab, kurz nach der Premiere gesprochen und nach seiner Gemütslage befragt. Zudem mussten wir natürlich

Review: Panikherz – Die Rache des Rauschs

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Panikherz Berliner Ensemble Benjamin von Stuckrad-Barre

Auf der Bühne steht eine Bar. Die Bar ist bei diesem Stück so zwingend wie Scheinwerfer. Und Sitzplätze. Es geht schließlich um Benjamin von Stuckrad-Barre. Eine goldene Statue von Udo Lindenberg hätte noch gepasst. Oder eine Mini-Suchtklinik. Intendant Oliver Reese hat bei “Panikherz” im Berliner Ensemble auf beides verzichtet, aber ‘ne Bar als Requisite: muss sein.