Frau Berg präsentiert: Hass mit einer Prise Glitzer – Hass-Triptychon I Maxim Gorki Theater

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“Geh zu einem Stück von Sibylle Berg”, haben sie gesagt. “Das wird spannend”, haben sie gesagt. Kaum eine Minute in der Inszenierung betritt der Hassmaster die Bühne mit den Worten: “Hallo. Ich bin gekommen um Sie zu heilen”. Darauf folgen zwei Stunden absoluten Wahnsinns. Eine Therapie in drei Flügeln  Sibylle Bergs Stück “Hass-Triptychon – Wege

Fast Fashion is the devil. | Ausstellung

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Die Ausstellung „Fast Fashion. Die Schattenseite der Mode“ wirft einen kritischen Blick auf die Folgen des Modekonsums für Produzent*innen und Umwelt.  Fast Fashion: Mach es mir schnell und billig Fast Fashion bedeutet im Grunde die Trends vom Laufsteg so schnell, so günstig und so viel wie möglich unter die breite Masse zu bringen. Laut Greenpeace

Ausgeschlossensein im Mittendrin | Soloperformance

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Mit der Performance „Auf meinen Schultern“ erzählt Raphael Hillebrand seine Geschichte vom Ausgeschlossensein mittels Tanz, Sound, Video und Spoken Word. Wo kommst du her? Wo kommst du her? Das ist die Frage, von der sich Hildebrandt sein Leben lang verfolgt und ausgeschlossen fühlte. Ist es doch stets eine Frage, die einem das Gefühl vermittelt nicht

Konzertrückblick: Gurr im Columbia Theater am 19.12.2019

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Shybits Der Abend wird von der Vorband Shybits eröffnet. Eine klassische 3-Piece-Combo: Drums, Gitarre, Bass die sehr britisch bzw. international klingt. Soundmäßig bekommen wir einen mash-up klassischer Stile zu hören: Ein bisschen Garage, ein bisschen 60ties und ja, Grunge. Bei einigen Songs entsteht der Eindruck, das hätte jetzt auch von Nirvana geschrieben sein können. Die Shybits

Lesbisch, verfolgt und vergessen. | Lesbische Frauen im Nationalsozialismus

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Die Veranstaltung Lesbische Frauen*: Verfolgt, verschwiegen, vergessen im Nationalsozialismus möchte Lücken im Erinnerungsdiskurs füllen und erzählt von den Lebensrealitäten betroffener Frauen. Verrückt und asozial Lesbische Frauen galten im Nationalsozialismus als „verrückt, asozial und widerständig“. Sexuelle Handlungen zwischen homosexuellen Frauen waren per Gesetzt nicht verboten. Dennoch litten sie unter Verfolgung und Diskriminierung.  Die in engem Zusammenhang

Analoge Rebellion gegen Restriktion! | Love von Ren Hang

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Das C/O Berlin widmet sich mit seiner kommenden Ausstellung einem der bedeutendsten Fotografen Chinas: Ren Hang. Seine Bilder zeigen die Einsamkeit und Rebellion der jungen Generation gegen das restriktive und kommunistische Regime. Ren’s Analoge Rebellion Viel nackte Haut. Provokante Posen. Surreale Szenarien. Sonderbare Requisiten. Das alles findet man auf den analogen Werken des zeitgenössischen Fotografen.

Seid mal nicht so langweilig! – Berliner Weihnachtsmärke mit dem gewissen Extra

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Jedes Jahr um die gleiche Zeit schlägt die Konsumkeule wieder zu und macht aus besinnlicher Tradition ordentlich Kohle. Ab dem ersten Advent eröffnen über achtzig Weihnachtsmärkte in Berlin, was selbst für die deutsche Hauptstadt übertrieben viel erscheint. Für den Fall, dass ihr keine Lust habt euch jedes Mal nur zwischen hunderten von Mutzbraten- und Glühweinständen

“Deine Augenfarbe passt perfekt zu meiner Dusche!”- Glanzmomente des Berliner Datingmarktes

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Ach, Berlin. Hoffe dir ist bewusst, dass du mit deinen unendlichen Reizen den Titel für die Stadt mit dem größten Junggesell*innen-Anteil Deutschlands trägst. In dir wimmeln die Kreativen, die Verlorenen, die Eisamen, die auf Ewig Junggebliebenen. Egal, ob hetero, homo, poly, oder offen, du bist doch die Stadt in der kein Beziehungsmodel verurteilt wird und

Jüdische Positionen: Über Anwesende spricht man nicht in der dritten Person! | Festival Jüdischer Literatur

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Das Festival Jüdischer Literaturen feiert an drei Tagen jüdische Literatur. Insgesamt stellen 30 Autor*innen und Künstler*innen ihre Werke vor. Über Anwesende spricht man nicht in der dritten Person Viele nicht-jüdische Deutsche beurteilen viel und gerne die israelische Politik. Gleichzeitig haben sie doch wenig Ahnung von jüdischem Leben im Allgemeinen. Ein eigenartiges Phänomen. Die nicht-jüdischen Deutschen

Tschau Marginalisierung! Hallo Empowerment! | Empower Festival

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Das Empower Festival ist ein afro-futuristisches und queer-feministisches Festival. Hier präsentieren Queers und People of Colour (POC) ihre wichtigsten musikalischen und (audio-) visuellen Kunstwerke. Tschau Marginalisierung! Queers und People of Colour bekommen immer noch zu wenig Aufmerksamkeit in der Kunstwelt. Das geht so nicht, dachten sich die Macher vom Empower Festival. Angetrieben von der Erfahrung

Konzertrückblick: Radical Face am 12.11. im Lido

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Genre: Fat guy playing sad songs Das Lido ist gut gefüllt, aber nicht ausverkauft. Auf das Konzert wies 030 im Vorfeld schon hin. Den support gibt Jon Bryant. Ein kanadischer Singer-/Songwriter der sich soundmäßig nah am Folk-Projekt Radical Face von Mastermind Ben Cooper bewegt. Dann betritt der Hauptact die Bühne: Mr. Cooper, mit Basecap spielt

30 Jahre Mauerfall | Deutschland einig Wunderland #achtemaldrauf

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Katjes, Graffiti, Wende

30 Jahre sind vergangen, seitdem die Mauer fiel. Am 9. November 1989 versammelten sich die Menschen aus Ostberlin, nach der legendären Presskonferenz des damaligen SED-Regierungssprechers Günther Schabowski. Dieser wollte Reiseerleichterungen nach West-Deutschland verkündigen, was darin mündete, dass er auf die Rückfrage einer Journalistin, ab wann die neuen Regeln denn gelten würden, mit: “Nach seiner Kenntnis

Most Wanted Music: Listen to Berlin Awards 2019

Listen to Berlin Awards Vom 6. bis 7. November wird die Most Wanted: Music 2019 in Berlin stattfinden. Diesmal unter dem Motto  “A modern, better, weirder music convention”.  Als Auftaktveranstaltung werden am 5. November die “Listen to Berlin Awards” im Kesselhaus der Kulturbrauerei verliehen. Die “Listen to Berlin Awards” sollen die Bandbreite der Berliner Musikszene

“Glaube, Liebe, Hoffnung” | Deutsches Theater

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Glaube, Liebe, Hoffnung Die Premiere der Inszenierung von “Glaube, Liebe, Hoffnung” am 27.10. ist fast bis zum letzten Platz ausverkauft. Das Drama, eine Gemeinschaftsproduktion des ungarisch-osterreichen Autors Ödön von Horváth und des Gerichtsreporters Lukas Kristl, wurde 1932 veröffentlicht. Der Titel inspirierte den österreichischen Filmregisseur Ulrich Seidl zu seiner bekannten Paradies-Trilogie. Die Autoren gaben ihrem Stück den

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