Textinterview

Henrik Schwarz: «Offenheit in der Orchesterwelt? Deutschland hinkt hinterher.»

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Henrik Schwarz zählt zu den angesehensten Produzenten der elektronischen Musikszene. Für sein Ende Mai veröffentlichtes Album ‘Skripted Orkestra’ hat er sich mit dem Metropole Orkest, eines der führenden Orchester der Welt, unter der Leitung des Dirigenten Jules Buckley zusammengetan. Ursprünglich live als Eröffnungskonzert des Amsterdam Dance Events 2016 aufgeführt und von Boiler Room ausgestrahlt, zeigen diese neuen Studioaufnahmen einmal mehr

Simpel aber bedeutungsvoll – Finnlands Musikexport No. 1 Jimi Tenor über sein neues Album

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jimi tenor, musiker, finnland, take me baby

Bereits mit seiner ersten 12″, dem düsteren Technostomper ‘Take Me Baby’ aus dem Jahre 1995, gelang dem finnischen Ausnahmemusiker Jimi Tenor ein weltweiter Clubhit. Dabei sind dem heute 52-jährigen zwei Dinge bei der Kreation seiner Musik besonders wichtig: simpel in der Entstehung, bedeutungsvoll im Klang. Bescheidenheit trägt einen Namen: Jimi Tenor. Nach seinem Debütalbum `Sähkömies’,

»Hero«: Gibt es ein Leben nach dem Hit? [030] trifft Family of the Year

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Diese zwei Sätze machen einen bösen Ohrwurm: »Let me go. I don’t wanna be your hero«. Ja, wir reden von »Hero« von Family of the Year: Der Song lief 2013 überall. Supermarkt, Auto, Büro. Dann wurde es still, jetzt ist ihr viertes Album draußen. Interview im Monbijoupark: die Vier sind offenherzig, reflektiert. Was kann nach »Hero«

We are Scientists im Interview: “Wir Amerikaner haben alle einen kleinen Trump in uns”

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Die Forscher landen spät. Chris und Keith sind gut drauf, sehr gut sogar. Kein Jetlag, kommen ja aus Paris. Beide sprühen vor Wortwitz, kombiniert mit subtilem, selbstironischem Humor. Ihr neues Album haben sie gerade veröffentlicht. „Megaplex“. Zehn Songs sind drauf. Am 19. Mai geben sie ihr Konzert im Lido. Ihre Musik klingt auf dem neuen

Telekom Electronic Beats Podcast: Cookie Macher Heinz Gindullis im Interview

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Cookies, Telekom Electronic Beats

Wer in den 1990ern nach Berlin kam, landete ganz automatisch in Mitte. Hier war der erste Bezugspunkt, wenn es darum ging, das Neue Berliner Nachtleben ins sich aufzusaugen. Im Gespräch mit Gesine Kühne spricht der einstige Cookie Betreiber Heinz Gindullis über die Berliner Clubkultur der 90er und 00er Jahre, vom Verantwortung übernehmen, von der Entstehung

Brett: “Als Band ziemlich Boogie”

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Brett, Interview, Musik & Frieden 030 Magazin Gruppe

Auf dem Weg zum Interview geht’s durch die wartende Menge, an der Bar vorbei und durch ein paar schwere Türen übers Treppenhaus nach oben, wo Brett in einer Sofaecke hocken. Der Kühlschrank voll Bier, Equipment-Koffer auf dem Boden. Die Jungs lümmeln ein bisschen rum, wie man das so macht im Backstage-Bereich. Auf dem Tisch stapelt

Nakhane: «Denkt nicht an uns als wären wir etwas Exotisches. Afrika ist kein Zoo.»

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Nakhane, Südafrika, Interview

Der afrikanische Kontinent wird aus europäischer Sicht immer etwas belächelt. Schluss damit. Blick man auf die agile und innovative Musikszene dürfte hierzulande schnell der Atem stocken. Geht es um den Griff nach der internationalen Popkrone, muss sich Afrika nicht verstecken. Im Gegenteil, Künstler wie Nakhane Touré setzen die Messlatte verdammt hoch. Der südafrikanische Schauspieler (“The

Haiyti im Interview: »Ich habe damit kein Problem, wenn ich ein paar Fans verliere«

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haiyti, trettmann, sunny driveby

Haiyti ist die deutsche Trap-Queen und bringt jetzt endlich ihr Debütalbum heraus. Es ist nicht so, dass es an anderen Veröffentlichungen vorher gemangelt hätte. Mit ihrem Mixtape „City Tarif“, produziert von ‚AsadJohn‘, rückte sie sich selbst ins Spotlight der jungen deutschen Rapszene. Es folgten Zusammenarbeiten mit den Produzententeams ‚KitschKrieg‘ und ‚Die Achse‘, sowie eine legendäre

Afrob: »Rap gehört niemandem!« | Live am 1. März im SO36

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Afrob, ASD, Reimemonster, Robbe

Afrob bezeichnet sich zwar selbst als New Schooler, gehört aber trotzdem schon lange zum Inventar der Deutschrap-Szene. Mit “Reimemonster” schuf er schon 1999 eine der großen Hymnen des Subgenres. Mit “Mutterschiff” 2016 sein sechstes Soloalbum und von Altersstarsinnigkeit ist bis heute keine Spur. Stattdessen zeigt sich Afrob experimentierfreudiger denn je. Wir unterhielten uns damals mit Afrob

Mickey: Nicht lang fackeln, einfach machen

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Mickey, Band, Wien

Mickey, komischer Name für eine Band.  Nicht für zwei Wiener Freunde, die in ihrer Wohnung mit einem Computer, einer Playstation, aber vor allem viel Phantasie Musik machen.  Alex und Klemens starteten vor einigen Jahren ihr Abenteuer in der hartumkämpften Musikindustrie zusammen mit drei anderen Musikern Emanuel Donner (Violine), Matias Meno (Perkussion) und James Stelfox (Bass).

Franz Ferdinand: Neue Ära, neuer Sound?

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Franz Ferdinand, Interview, Review, Always Ascending, Domino Records, Lazy Boy, The Academy Award, Lois Lane

Fünf Jahre nach „Right Thoughts, Right Words, Right Action“ und einer Kooperation mit Sparks (2015) haben sich Franz Ferdinand viel vorgenommen: Ihr neues Album „Always Ascending“ soll ihren Trademark-Sound auf den Kopf stellen – und den Sound der Gegenwart gleich mit. Einst legten Franz Ferdinand eines der größten Debüts vor, das sich 00er-Indie-Fans wünschen konnten.

Tocotronic im Interview: Die stete Suche nach der nächsten Herausforderung

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Tocotronic, Band, Die Unendlichkeit

Tocotronic veröffentlichen ihr zwölftes Studioalbum. Es trägt den Titel „Die Unendlichkeit“ und ist als Autobiografie angelegt. Aber bevor wir zum Interview kommen, ein einordnender Blick zurück. »Lieder wie Tagebuch schreiben« hieß es häufig über die Anfangsjahre der 1993 von Dirk von Lowtzow, Jan Müller und Arne Zank in Hamburg gegründeten Band. Zwischen 1994 und 1997

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