Rezensionen

Frau Berg präsentiert: Hass mit einer Prise Glitzer – Hass-Triptychon I Maxim Gorki Theater

///
200 views

“Geh zu einem Stück von Sibylle Berg”, haben sie gesagt. “Das wird spannend”, haben sie gesagt. Kaum eine Minute in der Inszenierung betritt der Hassmaster die Bühne mit den Worten: “Hallo. Ich bin gekommen um Sie zu heilen”. Darauf folgen zwei Stunden absoluten Wahnsinns. Eine Therapie in drei Flügeln  Sibylle Bergs Stück “Hass-Triptychon – Wege

Plattenkritik: Bondage Fairies – AlfaGagaCpWifi

/
6 views
Bondage Fairies, Audiolith

[amazon_link asins=’B072ZCWRCG’ template=’ProductAd’ store=’030magazin0a-21′ marketplace=’DE’ link_id=’93a6b3ed-6628-11e7-8d69-ffaf80c8cde6′] „Alfa Gaga Cp Wifi“ ist eine dieser Platten, die man nebensächlich auf seinem Couchtisch liegen haben sollte, damit potentieller Besuch denkt, dass man einen hippen Geschmack und Ahnung von verrückter Musik hat. Die Geschichte der Bondage Fairies klingt ähnlich wie die jeder zweiten Audiolith-Band: Von der Kunst-Hochschule abgelehnt worden,

Plattenkritik: Dexter – Haare nice, Socken fly

//
5 views
Dexter

[amazon_link asins=’B072J5ZQF6′ template=’ProductAd’ store=’030magazin0a-21′ marketplace=’DE’ link_id=’ac8c1205-623c-11e7-8775-6132cd86ae57′]Dexy ist jetzt offiziell ein Rapper. Sein neues Album klingt wavy. Die Stimme seines Sohnes eröffnet das Mic-Comeback des begnadeten Produzenten und Kinderarztes aus Stuttgart. Was mit dem Posse-Track auf “Normaler Samt” und dem “Dies Das”-Franchise begann, nimmt jetzt tatsächlich ein Langspielformat ein: Dexter ist offiziell ein Rapper. Die Narrenfreiheit, die

Plattenkritik: London Grammar – Truth is a Beautiful Thing

/
5 views
London Grammar, Truth is a Beautiful Things, Album, Review, recension, Kiritik, 030 Magazin Berlin, Indiepop, Electropop, London, Band

Déjà-vu mit London Grammars anmutigem Emo-Pop – leider ohne große Überraschungen. Okay, wir sind ehrlich: Auch im ausgelassenen Sommergeschehen ist einem manchmal nach Taschentüchern und ultimativer Melancholie. Das zweite Album von London Grammar mag als Soundtrack dazu funktionieren. Vier Jahre nach dem Debüt ist die dreiköpfige Band aus Nottingham mit der gleichen existenziellen Angst zurück,

Plattenkritik: Phoenix – Ti Amo

/
4 views
Phoenix, Ti Amo, J-Boy, Review, Rezension, 030 Magazin, Berlin

Jetzt wird's geschmeidig: Phoenix packen ihren Wunsch nach Liebe und La Dolce Vita in schillernde Soft Pop-/Disco-Outfits – ohne viele Kanten, aber perfekt für süße Eskapismus-Stunden. Fast schon hätte man gedacht, Phoenix seien nach dem heroischen „Wolfgang Amadeus Phoenix“ (2009) an den Punkt geraten, an dem die Suche nach Über-Singles zum krampfhaften Überengagement führt. Plump überladen

Plattenkritik: PIXX – The Age of Anxiety

/
2 views
Pixx, Age of Anxiety, Review, Rezension, Dream Pop, 4ad,

Londoner Electro-Dream Pop abseits des Klischees. Wer es auf 4ad schafft, steht für Eigenwilligkeit. Einst war das Label die Heimat von Shoegaze- und Dream-Pop-Ikonen – inzwischen finden hier allerlei postmoderne Künstler ihren Freiraum für emanzipatorischen Pop. In die Reihe der Visionäre gesellt sich die 21-järhige Londonerin Hannah Rogers mit ihrem Themen-Debütalbum über die Suche nach Substanz und

Plattenkritik: Elder – Reflections of a Floating World

/
5 views
Elder - Reflections of a Floating World, Review, Rezension, 030 magazine, Stoner Rock, Berlin

Stoner Rock, der sich vom Black Sabbath-Abziehbild emanzipiert. Auf dem Vorgänge „Lore“ stieß der walzende, tieftönende Stoner Rock des Trios aus Boston merklich in Progressive Rock-Gefilde vor. Dieser Trend setzt sich fort. Schon der Opener „Sanctuary“ ist ein elfminütiges Songmonster mit ausufernden Riffs, melodischen Soli und effektbeladenen Akustik-Parts, das aber nie den roten Faden verliert und

Plattenkritik: SXTN – Leben am Limit

/
5 views

EIn treffsicheres Abkotzen. Die ehemalige Crackhure im Kofferraum und die Tätowiererin aus Neukölln wissen zu provozieren: Das frauenverachtende Wort „Fotze“ haben sie sich angeeignet und damit entmächtigt. Zwischen stumpfen Party-Songs mit Bierzelt-Refrains kotzt das Debüt immer wieder treffsicher ab. Über kleine Jungs in den Kommentarspalten und Musikjournalisten, die fragen, wie es ist, als Frau in

Plattenkritik: The Charlatans – Different Days

/
3 views
The Charlatans, Different Days, Britpop, Manchester, Manchester, Review, Kritik, Rezension

Bittersüße Pop-Glanzstücke der Madchester-Senioren – dieses Mal mit hochkarätigen Gästen wie Paul Weller und Johnny Marr. Ausgerechnet in der Woche der Terror-Attacke von Manchester legte eine Band ihr Album vor, die wie kaum eine andere mit der goldenen Ära der Stadt verbunden ist: Madchester und The Charlatans – das steht für eine verdammt verdrogte, verdammt euphorische

Plattenkritiken im Mai

/
5 views

Trotz aller [030] Party- und Konzerttipps Lust auf eine Hausparty? Langeweile auf dem Weg zur Arbeit? Die Plattenspielernadel springt schon wieder über Staubklumpen? Kein Problem. Wir hören für euch jeden Monat  neue Releases quer durch die Genrelandschaft und erklären, was sich zu kaufen lohnt und was nicht. Shoegaze/ Dream Pop Slowdive – Slowdive Shoegaze ist ein Monolith?

Plattenkritiken im März

//
3 views
Sleaford Mods, hip-hop, band, live

Trotz aller [030] Party- und Konzerttipps Lust auf eine Hausparty? Langeweile auf dem Weg zur Arbeit? Die Plattenspielernadel springt schon wieder über Staubklumpen? Kein Problem. Wir hören für euch jeden Monat  neue Releases quer durch die Genrelandschaft und erklären, was sich zu kaufen lohnt und was nicht.   Post-Punk Sleaford Mods – English Tapas Rotzfrech schmeißt dieses

Plattenkritiken im Januar

/
6 views

POP/R&B SOHN – Rennen Christopher Taylor setzt auf Reduktion: Unter dem Pseudonym SOHN veröffentlichte der Londoner 2014 das Debüt „Tremors“. Rastlos sprintete er daraufhin über die Konzertbühnen. Ein Zustand, den er schon im Titel seines Zweitlings beschreibt. Im Kotrast dazu wollte er die Produktionen der neuen Songs weniger überfrachten. Mit Rrfolg: In R&B-lastigen Elektrodub-Songs stellt er seine