[030] präsentiert: Scope Festival

in Festival/Musik

Für die diesjährige Ausgabe des experimentellen Scope Festivals geht es vom 17. bis 20. November musikalisch in den Norden. 


Scope ist im Grunde mehr als ein Festival. Als Plattform für musikalische Experimente lenkt die Veranstaltung mit jeder Ausgabe den Blick auf eine andere, ziemlich spezielle Szene. Dieses Jahr im Fokus: Finnische Musik – von Jazz über Hip-Hop bis SInger/Songwriter und Lofi-Funk. Eingeladen sind Acts, die in ihrem jeweiligen Genre Stil prägend  wirken – liebevoll ausgewählt von den Kuratoren des We Jazz- und XJAZZ-Festivals. Statt in einem Club zu verharren, geht es dabei zum ersten Mal quer durch den Kreuzberger-Kiez. Wir stellen euch die zwei Highlights vor.

Noah Kin: 17. November – Watergate

Gerade mal Anfang 20 und schon auf der Überholspur: Noah Kin ist Deutschland noch ein Geheimtipp, in seinem Heimatland jedoch ein echter Überflieger. Mit seinem aktuellen, dritten Album „Now You See“ hat der Rapper und Produzent schon Wiz Khalifa, Kendrick Lamar und Earl Sweatshirt von sich überzeugt und durfte für alle drei Acts die Show eröffnen. Kins Wurzeln liegen im zeitgenössischen Electronica, doch Als New Schooler geht er weiter. Ein innovativer Up-Beat-Mix aus Cloud Rap- und Trap-Einflüssen.

Jimi Tenor & Kabu Kabu: 20. November – Bi Nuu

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Jimi steht auf das Tenor-Saxofon. Anfang der 90er tüftelt er zunächst an billigen Synthesizern und releaset mit „Säkomies“ sein erstes Album. Vor allem die britische Presse ist aus dem Häuschen und Jimi Tenor bald an der Spitze. 1996 geht es auf die Love-Parade, später folgt ein Plattenvertrag bei Warp Records. Sein Markenzeichen bleibt bis heute die Mixtur aus Jazz, Dance, Afro und Soul – natürlich alles im namensgebenden Tenorsound. Das klingt mal verstörend, mal mitreißenden, aber definitiv immer spannend. Zusammen mit Kabu Kabu, seiner Afrobeat-Band, erwarten einen Vintage-Electronica, Funk und jede Menge Jazz.

Scope Festival
17.- 20. November – Kreuzberg: Diverse Locations

schreibt über Musik und steht auf verzerrte Gitarreneffekte. Interessen: Pop-Kultur, Feminismus, Musiktheater, Graphic Novels.

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