Is' nicht alles Gold was glänzt. Foto: © Pixabay

Arsch hoch! Eine Diskussion zur Klimakrise | Berlinische Galerie

in Gesellschaft/Natur/Politik/Stadtleben

Die Klimakrisen-Diskussion bildet den Abschluss der Ausstellung „realities:united“ und befasst sich mit allen Herausforderungen und Chancen rund um das Thema Energiewende. Es soll der Frage nach einem angemessenen Umgang mit der Klimakrise nachgegangen werden.

Arsch hoch!

Die Uhr tickt. Die Klimakrise schwebt wie ein riesiges Damoklesschwert über uns. Noch kann alles gut werden. Aber, wenn wir nicht schleunigst den Arsch hoch kriegen – geht diese ganze Sache nicht gut aus. Jaja – viele trinken jetzt aus Glas bestehenden Strohhalmen. Haben einen Mehrwegbecher für ihren Kaffee to go. Und Plastiktüten werden aus dem Supermarkt verbannt. Nett gemeinte und wichtige Schritte. Aber sie müssen größer und schneller werden.

Trash ist vielleicht im Kino cool, aber nicht am Strand. Foto: © Jasmin Sessler auf Pixabay

Hör auf zu heulen.

Dem Ganzen steht allerdings eines im Wege: der selbstsüchtige Homo Sapiens. Hat er doch zu viel Angst man könne ihm was wegnehmen. Vor allem der Weiße hat schiss, dass er was von seinem Wohlstand hergeben muss. Also haben sich schlaue Menschen Gedanken gemacht, wie ein Umbau von Gesellschaft und Industrie als Gewinn und nicht als Verlust gesehen werden kann. So wird in der Diskussion nach einem „ richtigen“ Klima-Bewusstsein gefragt. Wie kann der Mensch die Bekämpfung der Klimakrise als Chance statt als Verlust, Last oder Einschränkung betrachten?

Life in plastic, isn’t fantastic. Foto: © joelsaucedosaucedo auf Pixabay

Tschüss Komfortzone.

Die beiden Gründer der Ausstellung: Jan und Tim Eder diskutieren mit Soziologe Harald Welzer und Maja Göpel, Generalsekretärin des Beirats für Umweltveränderung. Und fragen nach Handlungsalternativen und Chancen. Verrückt, dass man dem Mensch die Erhaltung seines Lebensraumes erst „schmackhaft“ machen muss.  Es ist Zeit sich mit den Zukunftsfragen auseinanderzusetzen und die Komfortzone zu verlassen um eine enkeltaugliche Welt zu hinterlassen. Also: hingehen, mitreden und den zukünftigen Kindern und Enkeln ein Vorbild sein!

 

Diskussion: “Klimakrise – Fühlen, Denken und Handeln” | Berlinische Galerie 
19.08.2019 | 19 bis 22 Uhr
Alte Jakobstraße 124-128
10969 Berlin

Hier geht’s zur Veranstaltung.
Foto: © Pixabay

ist Berlinerin (ja, Köpenick gehört auch noch zu Berlin). Sie wollte mal Artistin werden. Das Einrad verstaubt im Keller. Nun schreibt Sie. Immer am Suchen, Lernen und Hinterfragen, aber bitte mit Humor. Zitat: „Den erhobenen Zeigefinger lass zu Hause. Lass mal cool sein jetzt.“

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