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Idioten machen Ärger bei “Zug der Liebe” | Der [030] Wochenrückblick!

in Stadtleben/Wochenrückblick

Idioten haben den letzten “Zug der Liebe” gestört. Betrunkene attackierten Polizisten bei der Techno-Demo, Flaschen flogen und sogar Pyrotechnik. Diese Deppen haben es nicht verstanden. Es ging um Toleranz – nicht um Terror. Was sonst noch Wichtiges los war letzte Woche liefern wir euch in unserem Wochenrückblick. Und zwar vom 20. – 24. August 2018. 

Wieder eine Radfahrerin gestorben

Wir starten leider mit einer traurigen Nachricht. In dieser Woche ist es leider wieder zu einem tödlichen Unfall gekommen. In der Dominicusstraße in Schöneberg erfasste ein LKW-Fahrer eine Radfahrerin, als er rechts abbiegen wollte. Sie ist schon das 26. Opfer in diesem Jahr auf Berlins Straßen. Die Kreuzung gilt als gefährlich, weil Fußgänger und Rechtsabbieger gleichzeitig grün bekommen. Es ist nicht der erste Fall in diesem Jahr, bei dem Radfahrer von abbiegenden LKW erfasst werden. Es wird bereits über ein Warnsystem diskutiert, mit dem LKW ausgerüstet werden können. Manche Firmen setzen dieses System bereits ein, eine verbindliche Regelung gibt es bislang nicht. An der Kreuzung wurde eine Mahnwache für die Radfahrerin gehalten, bei der strengere Regeln gefordert wurden.

Wo kommst du her? Der rbb weiß die Antwort

Karte rbb
Screenshot von rbb.de

Alle klagen über die vielen Zugezogenen – dabei sind weniger als 50 Prozent der Berliner hier geboren. Diesem Phänomen ist der rbb nachgegangen, etwas, das in so ziemlich jeder Großstadt irgendwann zu Tage tritt. In Berlin gibt es dieses Thema gefühlt seit ewigen Jahren und es ist kein Wunder, dass auch Auswärtige die Hauptstadt als die Hochburg der Hipster einordnen. Diese Leute machen sich in den Berliner Szenebezirken breit, so der Vorwurf. Die Auswertung des rbb ergab, dass der Anteil an Berlinern, die tatsächlich in der Stadt geboren wurden bei weniger als 50 Prozent liegt. Die genaue Zahl liegt bei 47 Prozent. Die meisten Zugezogenen kommen aus Hamburg, Brandenburg und Polen. Die Berliner haben tatsächlich zu recht das Gefühl, unterwandert zu werden. Ein Blick in unsere Redaktion zeigt: bei uns sieht es nicht viel besser aus. Guten Content liefern wir trotzdem. Egal, wo man geboren wurde. Wenn ihr wissen wollt, wie viele Menschen in Berlin aus eurer Heimat kommen, geht das mit der interaktiven Karte des rbb.

Jemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen

Der russische Regisseur mit dem schönen Namen Ilya Khrzhanovsky plant ein umstrittenes Projekt. Er will einen Teil der Berliner Mauer nachbauen. Als Kunstinstallation. Der Regierende Bürgermeister Müller ist anscheinend überzeugt und spricht dem Projekt sein Vertrauen aus. Wenn ein Politiker einem Projekt sein Vertrauen ausspricht, heißt das meistens, dass es nichts wird. Während der Zeit der Installation will er Filme zeigen und Events veranstalten. Über die Details ist noch sehr wenig bekannt, die genauen Auswirkungen, zum Beispiel auf den Verkehr, sind noch nicht abzusehen und die Beteiligten hüllen sich in Schweigen. Wir warten ab, wie sich die Planungen entwickeln und bleiben für euch dran. Mehr zu den bisher bekannten Fakten lest ihr beim Tagesspiegel – oder ihr schaut unser kleines Video an.

Sprayer feiern den Sommer

Was für ein Sommer! Auch die Sprayer mögen ihn und haben ein sommerliches Video gedreht. Die 1UP-Crew ist nach einigen Ausflügen wieder mit einem Video aus Berlin am Start, wo man auch einige schöne Sommernächte im Freien verbringen kann. Im Falle der Sprayer bedeutet das allerdings weniger gemütliche Zeit mit einem Bier im Park, sondern Action in Tunneln, an Wänden und auf Dächern. Dabei sind die unterschiedlichen Herangehensweise der Crew zu sehen, mit dem sie ihren Schriftzug in der ganzen Stadt verteilen. Beste Szene: Ein Mitarbeiter mit Warnweste erwischt die Sprayer im Tunnel und meint nur, dass alles cool ist und sie weitermachen sollen. Sehr stabil! Wie auch immer man zu der Kunstform steht – interessant ist es allemal. Für mehr dieser Highlights solltet ihr das komplette Video schauen.

Chefket im Interview

Wir haben den Rapper Chefket auf dem sehr heißen Dach des Universal-Gebäudes getroffen. Dabei haben wir über sein gerade veröffentlichtes Album „Alles Liebe (Nach dem Ende des Kampfes)“ gesprochen und auch seine türkischen Wurzeln thematisiert. Was er zur Schuldzuweisung an Mesut Özil nach der WM, sowie zur Bedeutung seines eigenen Migrationshintergrundes zu sagen hat, könnt ihr hier nachlesen.

Bis nächsten Freitag !

Eure [030] Redaktion

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