Und Boom! - wenn wir nichts ändern, hat unsere Erde keine Chance. Foto: © Pixabay

Alle raus – Erde retten! I Global Strike #allesfürsklima

in Gesellschaft/Natur/Politik/Stadtleben

Vor dem Brandenburger Tor wirds am Freitag ganz schön eng. Hoffentlich. Denn je mehr Menschen sich dort versammeln, desto lauter ist die Stimme der Bevölkerung, der die Zukunft unseres Planeten am Herzen liegt. “Global Strike” heißt diese Demo und findet weltweit statt, so auch in Berlin.

Was geht hier ab?

Ohrfeige No. 1: Die Meinung, die Erderwärmung wäre eine Lüge, ach was, eine ganze Verschwörungstheorie auf die ein Großteil der Menschheit reinfällt, wird ernsthaft weiterhin von vielen Leuten vertreten. Ohrfeige No.2: Trump löscht den Begriff Klimawandel einfach von der Website des Weißen Hauses und möchte der Klimaaktivistin Greta Thunberg nicht mal die Hand schütteln, während sie sich vor seiner Residenz die Seele aus dem Leib schreit. Da saß wohl an dem Tag die fusselige Tolle nicht fresh genug, um der hohen Medienpräsenz stand zu halten. Ohrfeige No. 3: Während Greta Ewigkeiten über den Atlantik schippert, um so umweltfreundlich wie möglich zu reisen, sitzen bierbäuchige Nörgler auf ihren Massagesesseln vor einem 24/7 laufenden Ventilator und suchen mit der Lupe nach einer Öko-Sünde in ihrem Plan. Ohrfeige No. 4: Der Amazonas, die Lunge unserer Erde, brennt über Wochen hinweg und niemand bekommt es mit. Erst durch Influencer auf den Social Media Kanälen richtet sich die Aufmerksamkeit auf diese globale Kathastrophe. Bäm! Falls die Wange noch nicht zinnoberrot glüht, haben wir noch ein paar Schellen im peto.

Einsicht ist der erste Weg zur Besserung

Die Gletscher schmelzen. Der Wasserspiegel steigt. Die Rohstoffe gehen aus. Die Tierarten sterben. Das sind längst keine Prognosen, sondern unsere Realität. Um unsere Umwelt und langfristig gesehen die Menschheit zu retten, muss sich einiges an unserem System, an der Politik und unserem Zusammenleben ändern. Denn wie die Schilder der Jugendlichen bei den “Fridays for Future” richtig besagen: “There is no Planet B!”. Wenn die obersten Instanzen noch nicht wach gerüttelt wurden, muss die Bevölkerung lauter werden. Daher rufen die Umweltaktivist*innen am Freitag dem 20.09. zu einem globalen Streik auf. Zeitgleich tagt das Klimakabinett in Berlin und drei Tage später beginnt der Klimagipfel, in dem die nächsten Schritte für eine nachhaltigere Zukunft eingeleitet werden. Nicht nur die Jugendlichen, sondern alle Generationen, sollen vorher gemeinsam auf die Straße gehen und dadurch den Regierungen ordentlich Druck machen. In tausenden Städten weltweit sind solche Demonstrationen angemeldet.

Weises Schild bei den Fridays for Future: “There is no Planet B!”
Foto: © pixabay

Ab durch die Mitte

Auch in Berlin wird dazu aufgerufen die Arbeit niederzulegen und damit nicht nur zu demonstrieren, sondern zu streiken. Die Hauptstadt soll stillstehen, damit das Augenmerk auf den Forderungen der Demonstrierenden liegt. Mehrere Unternehmen haben bereits angekündigt die Mitarbeitenden für die Teilnahme am Global Strike frei zu stellen. Ganze Organisationen stehen am Freitag gemeinsam für die Zukunft des Planeten ein. Wer genug Mumm hat überredet die Chefetage, oder verweigert den Dienst. Am Brandenburger Tor startet das Ganze 13 Uhr mit einer Kundgebung. Daraufhin wandert der Demo-Zug durch Mitte. Dort erreichen die Ausrufe das Gehör vieler Menschen und auch die ganzen Touris werden mit dem Schrecken des Klimawandel konfrontiert. Endpunkt ist wieder das Brandenburger Tor an dem eine Abschlusskundgebung, Reden und Musik geplant sind. Jede*r der/die einen Beitrag leisten möchte erhält am Freitag die Chance dazu.  Dann heißt es: Werdet laut. Wegschauen ist nicht mehr. Es muss gehandelt werden.

Global Strike I Brandenburger Tor
20. September 
13:00 bis 16:00 Uhr

Hier geht’s zur Veranstaltung.

Foto: © pixabay

 

 

 

 

trägt am liebsten Schwarz und ist damit eine absolute Rarität in Berlin. Sie mag keinen Techno, erfreut stattdessen ihre Freunde mit russischer 90’s Musik und hat ein glückliches Händchen bei der Wahl der nächsten Bar.

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