stay home club, berlin, ostmost

Auch wir mussten uns in der vergangenen Woche ein wenig distanzieren (Bürointern) und organisieren (Homeoffice). Kind, Kegel, Schalala. Zudem galt es inhaltlich die Situation zu analysieren und für uns zu entscheiden, worüber wir in den nächsten Tagen und Wochen berichten wollen. Im Folgenden erfahrt ihr unseren Ansatz.

Glücklicherweise sind wir thematisch als Stadtmagazin breit aufgestellt und müssen uns nicht krampfhaft etwas zurecht biegen. Auch in der Vergangenheit waren uns gesellschaftliche und soziale Themen, abseits der Veranstaltungstippswelt, wichtig. Das soll auch in diesen Zeiten so bleiben! Heute beginnen wir unsere Reihe ‚Support Your Locals‚. In dieser gilt es Menschen und ihre Unternehmungen zu supporten, die sich auch vor der Krise der Solidarität, der Nachhaltigkeit und der Mitmenschlichkeit verschrieben haben. Und genau diese Solidarität braucht es jetzt, um eben jene zu unterstützen, denen es in erster Linie nicht um den maximalen Proft geht, sondern – ganz platt gesagt – um eine bessere Welt. Diesen Ansatz teilen wie gerne. 

Online Regionales bestellen:
Stay Home Club

Zu diesen zählt der Stay Home Club. Ein Pool regionaler Lebensmittelproduzenten, die sich im Rahmen der Corona-Krise zusammengetan haben, um euch auch weiterhin mit ihren Produkten zu beliefern. Besonders verbunden sind wir Ostmost. Die Berliner Saftmanufaktur kämpft mit ihrer Streuobstwiesen Initiative seit einigen Jahren an vorderster Nachhaltigkeitsfront. Alten Apfelsorten aus dem Berliner Umland wieder zu einem würdigen Leben in Form von Säften, Schorlen und Cidres zu verhelfen, ist deren Mission. Das Ergebnis – wir gehen mal davon aus, JEDER unserer Leser*innen kennt die Marke – ist richtig lecker und vor allem nachhaltig und eben regional produziert. Ostmost hat uns und unsere Vorhaben – beispielsweise unseren Print-Relaunch als einer der ersten Anzeigenkunden oder unserer [030] Buzzz als Sponsor – immer mit vollem Elan supportet. Wir wollen da in nichts nachstehen, weshalb ihr auch den temporär Banner zum Stay Home Club rechts in unserer Sidebar findet.

OSTMOST sei Dank: Lang leben die Streuobstwiesen!

Wir haben Lukas von OSTMOST auf einer Reclaim The Streuobstwiese in der Nähe von Storkow getroffen und uns von ihm mal erklären lassen, wie es in Zeiten von 'Alle Äpfel und Birnen im Supermarkt müssen gleich aussehen', um diese steht. Ein Ausflug ins Grüne mit Lerneffekt (und kostenlosen Äpfeln). Danke dafür liebe Ostmostler.

Gepostet von [030] MAGAZIN BERLIN am Montag, 22. Oktober 2018

Gin, Cola, Mate, Bier & Lebensmittel

Weitere Kandidaten im Stay Home Club sind die Hersteller von Abyme Vodka und Rhizom Gin aus Kreuzberg, die eine nachhaltige und unabhängige Alternative zu den großen Spirituosenmarken bieten und einen neuen Mixing-Standard, um die Subkultur freier von der großen Industrie zu machen. Außerdem Solidrinks mit ihren geschmacklichen Speerspitzen SOLIMATE und SOLICOLA, die Getränkeklassiker neu und fair produzieren und damit lokale Geflüchteten Initiativen mit einem festen Betrag pro verkaufter Flasche sowie 100% der Gewinne unterstützen. Auch Querfeld bietet sein Sortiment feil. Das soziale Unternehmen hat es sich zum Ziel gesetzt eine faire und nachhaltige Lebensmittelversorgung für alle zu schaffen. Natürlich gibt es auch Bier. In diesem Kontext von Quartiermeister, die erste gemeinwohlbilanzierte Biermarke Deutschlands. Dieses setzt sich seit 2010 für eine gerechte Wirtschaft zum Wohle aller ein. Mit einem festen Satz von 10 Cent pro verkauftem Liter fördern die Macher soziale & kulturelle Projekte in der Nachbarschaft. Auf diese Weise konnten bereits mehr als 180.000 € an über 160 Projekte fließen.

Stay Home Club, Ostmost, Berlin

Foto: Stay Home Club

Kaltes klares Wasser + Kondome

Vielen bekannt sein, dürfte Viva con Agua. Die Initative unterstützt Trinkwasser- und Sanitärprojekte weltweit, indem auf freudvolle Art und Weise Aufmerksamkeit für das Thema geschaffen und Spendengelder generiert werden. Mit Ursprung in Hamburg hat sich über die Jahre ein dezentrales, internationales Netzwerk an Unterstützer*innen gebildet, das auch u.a. in Berlin regelmäßig für die Vision „Wasser für Alle – Alle für Wasser“ Lärm macht. Und last but not least: einhorn Kondome. Fair, nachhaltig und vegan. Wobei man natürlich aktuell in #flattenthecurve Zeiten zusehen sollte, dass man als Single eher mit sich selber und in Partnerschaft oder Ehe lebend, dann eben doch mal mit seiner besseren Hälfte schläft, statt sich auf Tinder die Finger wund zu wischen. 

Hier geht es zum Shop des Stay Home Club

Übrigens:
Mit jeder ausgelösten Bestellung – Mindestbestellwert 60€ (nur Berlin) – im SHC – Shop werden
5€ an den
Fonds für Berliner Clubs, Veranstalter*innen und Künstler*innen gespendet.

#stayhome #flattenthecurve #supportyourlocals

Ihr tut also mehrfach Gutes direkt von Zuhause aus.
Und lecker ist es auch.
Danke dafür!

Bist auch du mehr an Nachhaltigkeit interessiert, statt am reinen Profit und brauchst Support, dann schreib uns! Kontaktadresse findest du im Impressum.
Von Werbung bitten wir abzusehen.
Gibt Wichtigeres!