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Totgesagte leben länger. Foto: © Promo

Feiner Zug! Dank Spenden rollt «Zug der Liebe» im August.

in Gesellschaft/Soziales/Stadtleben

Wir dachten, der Zug der Liebe ist tot. Haben wir wohl falsch gedacht. Das Crowdfunding-Ziel ist erreicht. Der Zug rollt wieder, wahrscheinlich am 24. August. Wie in einer guten Netflix-Serie passiert in Berlin am Ende immer was Überraschendes. Auch wenn es letztes Jahr anders angekündigt war. 

Wieder. am. Start

Wer -Achtung Wortspiel- “Liebes-ent-zug” hatte, für den haben wir eine gute Nachricht. Aufsitzen! Der Zug verlässt den Geisterbahnhof. Und fährt durch das Tal der Toten, vorbei an ein paar Schnapsleichen vom letzten Jahr, zurück ins Leben. Der Zug der Liebe findet wieder statt. Die Crowdfunding-Kampagne war erfolgreich. “Wie, was, wo”, fragst du jetzt vielleicht, “der Zug der Liebe ist doch tot… Wie geht das?”. Hatten wir das nicht gerade so schön erklärt? Also nochmal, zum Mittanzen: Der Zug der Liebe ist. Wieder. am Start. Am 24. August soll es losgehen. Startpunkt ist der Schlesische Busch. Fast 20.000 Euro sind übrigens zusammengekommen bei der Spenden-Kampagne.

Mit Crowdfunding soll der totgesagte Zug wieder Fahrt aufnehmen. Die Crowdfunding-Kampagne ist sozusagen der Defibrillator der Demo.

Mehr Engagement

2018 Jahr waren 50.000 Leute bei der Demo dabei. Danach hatte uns Jens Schwan erklärt, dass trotzdem Schluss ist. Aber das ist Schnee vom, nun ja: von 2018. Die Demo wird wachgeküsst. Dank Crowdfunding wird der totgesagte Zug wieder Fahrt aufnehmen. Die Kampagne war der Defibrillator der Demo. Es wurde also Geld gesammelt werden, damit im August es wieder heißt “Für die Liebe auf die Straße!” Der Zug der Liebe versteht sich als politische Demo, 2015 als Gegenpol zu den Pegida-Märschen gegründet. Beim Zug geht es darum, für eine offene Gesellschaft zu demonstrieren. Für Toleranz und Nächstenliebe. Gegen Ausgrenzung und Hass vor allem von Rechts.

Nicht nur feiern

Doch dazu fehlte es Anfang des Jahres an Geld. Deswegen die Crowdfunding-Sache. Weil der Zug der Liebe eine Plattform für soziale Projekte ist, haben viele gespendet. Und weil in diesem Jahr 30 Jahre Mauerfall gefeiert wird. Da haben sich die Macher und deren Unterstützer gedacht: da sind wir dabei. Nicht zuletzt auch deshalb: Auch 2019 sind Populisten weltweit auf dem Vormarsch. Meinungsmauern zementieren schräge Weltbilder in schön gleichförmige Beton-Gebilde. Da sind Betonköpfe nur die logische Konsequenz. Und in denen gibt es viel: Vorurteile, Ignoranz, Rassismus.

All you need is love

Gegen all das soll demonstriert werden. Zum fünften Mal soll der Zug der Liebe durch Berlin rollen. Aber unabhängig von kommerziellen Sponsoren. Die Planungen laufen schon, Gespräche mit Behörden, Koordination der Wagen, Organisation von Musik. Aber noch immer fehlt das Geld. Wir können es nicht oft genug sagen. Deshalb unter diesem Text ein Link, der führt geradewegs ins Glück. Zum Zug der Liebe.

Hier geht es zum Zug der Liebe.

english version:

We thought the train of love is dead. Have we thought wrong? As in a good Netflix series happens in Berlin in the end always something surprising. Although it was announced differently last year – the train of love has risen again. From the dead. Who had “love withdrawal”, for the have good news. Sit! The train leaves the ghost station. It drives through the Valley of the Dead, past a few snatches from last year, and rolls back to life. “How, what, where,” you may ask now, “the train of love is dead … how does that work?”. Did not we explain that so well? So again, to dance: The train of love is. back.

With crowdfunding the dead-told train should resume speed. The crowdfunding campaign is the defibrillator of the demo, so to speak. In 2018, 50,000 people attended. After that, Jens Schwan had told us that it’s over anyway. But that’s snow of, well, from 2018. The demo is kissed awake. With crowdfunding the dead-told train should resume speed. The crowdfunding campaign is the defibrillator of the demo, so to speak. So it should be collected money, so in August it is again called “For love on the street!” The Train of Love sees itself as a political demo, founded in 2015 as a counterpoint to the Pegida marches. The train is about demonstrating for an open society. For tolerance and charity. Against exclusion and hatred especially from the right.

But it lacks money. That’s why the crowdfunding thing. Because the train of love is a platform for social projects. And because 30 years of the fall of the Berlin Wall will be celebrated this year. Since the makers and their supporters have thought: there we are. Not least for that reason: Even in 2019, populists worldwide are on the rise. Opinion walls cement oblique world views into beautifully uniform concrete structures. Since concrete heads are just the logical consequence. And in that there is much: prejudice, ignorance, racism. Against all this is to be demonstrated. For the fifth time the train of love is to roll through Berlin. But independent of commercial sponsors. The funding target: Collect a total of 26,450 euros by 16.04.2019. The planning is already underway, discussions with authorities, coordination of the cars, organization of music. But still the money is missing. We can not say it often enough. Therefore, above this text, a link that leads straight to happiness. To love.

Foto: © Promo

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