BVG, Streik, Berlin, Lohn, CREDIT Mirco Mws‎: Facebook Kopie (1)
Schön gesagt. Foto: © Mirco Mws‎: Facebook

Strike!

in Gesellschaft/Soziales/Stadtleben

Um 12:50 stand die erste U-Bahn am Alexanderplatz wieder bereit. Am Freitag streikte die BVG zum ersten Mal wieder seit sieben Jahren. Der Ausstand bei U-Bahn, Tram und Bus ließ die Berliner kalt. Lag’s am Wetter?

Ge(t)witter

Sogar das Twitter-Team der BVG stellte auf “Notbetrieb” um. Die anderen twitterten dafür umso mehr über den BVG-Streik am Freitag. Während die Berliner ohne U-Bahn, Busse und Tram auskommen mussten, gingen 3000 BVG-Mitarbeiter vor der Zentrale auf der Straße. Insgesamt bliebt die Lage überraschend ruhig.

Dass ich mal ‘danke S-Bahn’ sage, hätte ich nicht gedacht – Frau Towandakatze 

“mittleres Chaos”

“BVG-Streik? So cool bleib”t Berlin schreibt der Tagesspiegel.  Kein “mittleres Chaos”. Das Wetter tat sein Übriges. Userin Frau Towandakatze schreibt: “Dass ich mal ‘danke’ S-Bahn sage, hätte ich nicht gedacht” und postet dazu ein Bild aus derselben. Der rbb interviewte einen Mann namens Rico, der nach eigenen Worten die Entrauchungsanlage am BER “bearbeite” und heute 2,4 Kilometer bis zum Flughafen Tegel gelaufen ist, weil er in den Urlaub nach Brasilien flog. Der Flughafen war komplett abgeschnitten und konnte nur zur Fuß, eigenem Auto oder mit Taxi erreicht werden. Fahrrad ging natürlich auch.

Abendschau staunt

Die Abendschau ist ganz überrascht. Und bringt dieses Gefühl auf den Punkt:  “Da ist BVG-Warnstreik und irgendwie funktioniert Berlin trotzdem und viele Berliner gehen freiwillig (!) zu Fuß oder fahren gut gelaunt (!) mit dem Auto. Berlin, was ist denn hier los?” Aber es kam auch zu unangenehmen Vorfällen, wenn man Nutzer Survivor of Hathsin glauben darf. Er postete an die BVG, im U-Bahnhof Neukölln sei eine ältere Dame eingesperrt. “Die steht hier auf der Treppe hinterm Gitter”, schrieb er an die BVG. Au weia, was aus der Frau wurde, haben wir noch nicht erfahren.

Und hier noch mal das Ge-Twitter

Der Tagesspiegel freut sich über die ausnahmsweise coolen Berliner – und das sieht so aus:

Das Twitter-User Survivor of Hathsin traute seinen Augen kaum, als er eine alte Frau eingesperrt im U-Bahnhof sah – oder sah er Gespenster?

Der rbb traf einen Mann namens Rico, der was Schönes zu erzählen hatte:


Frau Towandakatze freute sich und dankte ausnahmswiese mal der S-Bahn. Und war davon selbst überrascht.


 Foto: © Mirco Mws‎: Facebook

 

 

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