poesiefestival, berlin, literatur, online
Foto: © Mirko Lux

Online oder Offline, das ist hier die Frage? | 21. poesiefestival berlin findet statt | 5.-11.6.20

Auch die Literatur ordnet sich neu. Nachdem bekanntlich die Frankfurter Buchmesse der Corona-Krise zum Opfer viel, stand es auch um andere literarische Projekte nicht gut. Zumindest das poesiefestival berlin, vermeldet nun sein Stattfinden. Allerdings, ihr ahnt es, nur online.

Unter dem #planetpgoeson bietet es auch in diesem Jahr Talks, Panels, Interviews, sowie länderübergreifend produzierte Videoformate sowie ein E-Learning Bildungsprogramm. Man baut hier voll auf Live-Streamings und eine umfangreiche Mediathek für die Nachzügler. Der Zugang ist weltweit ausgrichtet und für jeden von zu Hause aus abrufbar. Für Festivalleiter Dr. Thomas Wohlfahrt war nach den ersten Meldungen über das Covid-19 Virus schnell klar “dass wir das poesiefestival berlin im analogen Raum absagen müssen”. Dennoch sieht er in dieser weltweiten Krise auch eine Chance.

Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Maßnahmen.

Und so entschloss man sich das Festival nicht abzusagen. Stattdessen soll es weitergehen und online stattfinden. Wichtig ist den Veranstaltern, dass es technologisch wie ästhetisch neu gedacht wird und nicht als verzweifelter Ersatz in eure Bildschirme kommt. Das Haus für Poesie und das Festivalteam sind der Überzeugung, dass das kulturell-soziale Leben auch im Ausnahmezustand nicht stillstehen sollte.

In der Fähigkeit der Dichtung, Wirklichkeit mit Sprache zu erfassen, kann Poesie unmittelbar zu den Menschen sprechen und als wendige Gattung kreativ auf die Krise reagieren.

Damit hat man einige Vorteile gegenüber anderen Medien, welche in der Entstehung viel mehr auf das menschliche Miteinander angewiesen, als es bei der Entstehung eines literrischen Textes von Nöten ist. Für die Veranstalter ist das Onlinefestival #planetpgoeson dennoch ein Wagnis, schliesslich können sich alle Beteiligten nur eingeschränkt bewegen. Nutzen möchte man aber die Chance, weiter zusammenzuarbeiten und belangvolle Inhalte zu produzieren in einer Zeit, in der Veranstaltungsabsagen die Existenzgrundlage vieler Kulturschaffender und Künstler*Innen bedrohen. Unter dem Motto Planet P präsentiert man daher ein internationales Programm mit Autor*Innen von vier Kontinenten. Der Länderschwerpunktes liegt dabei in Kanada. Bis es soweit ist, informiert das Haus für Poesie in regelmäßigen Updates auf der Website und Social Media (Links weiter unten) über den Stand der Dinge. Man weiß ja nie, was alles noch passiert.

FR 5.6.– DO 11.6.2020
21. poesiefestival berlin: Planet P
Online Edition #planetpgoeson

 

Social Media
Facebook @poesiefestivalberlin
Instagram: @hausfuerpoesie

Website
www.haus-fuer-poesie.org

Foto: © Mirko Lux

Reload.Land

Reload.Land 2026: Die leise Revolution auf zwei Rädern | 2. & 3. Mai @ Tempelhofer Feld

Während auf dem Tempelhofer Feld die Rennwagen der ABB FIA Formula E World Championship im Sekundenrhythmus an ihre Grenzen gehen, passiert ein paar Schritte weiter etwas, das sich weniger spektakulär anfühlt – und genau deshalb hängen bleibt. Reload.Land ist 2026 zum ersten Mal Teil des Fan Village beim Berlin E-Prix. Kein Nebenschauplatz, sondern ein bewusst gesetzter Gegenpol. Hier geht es nicht um Rundenzeiten, sondern um die Frage, wie wir uns morgen durch die Stadt bewegen. Und warum das vielleicht anders aussehen wird, als wir es gewohnt sind. Vom Szenetreffen zur ernstzunehmenden Plattform Was heute wie ein selbstverständlicher Bestandteil dieses Wochenendes

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Bildschirmfoto 2026 04 21 um 21.27.09 bearbeitet

Harry Styles live @FunkhausBerlin

ContentsWährend auf dem Tempelhofer Feld die Rennwagen der ABB FIA Formula E World Championship im Sekundenrhythmus an ihre Grenzen gehen, passiert ein paar Schritte weiter etwas, das sich weniger spektakulär anfühlt – und genau deshalb hängen bleibt. Reload.Land ist 2026 zum ersten Mal Teil des Fan Village beim Berlin E-Prix. Kein Nebenschauplatz, sondern ein bewusst gesetzter Gegenpol. Hier geht es nicht um Rundenzeiten, sondern um die Frage, wie wir uns morgen durch die Stadt bewegen. Und warum das vielleicht anders aussehen wird, als wir es gewohnt sind.Vom Szenetreffen zur ernstzunehmenden PlattformDer Moment, in dem Theorie Realität wirdForm folgt ZukunftBerlin als

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Formel E Berlin 2026: Strom auf Beton, Zukunft im Rückspiegel

Es gibt Orte in Berlin, die funktionieren einfach. Nicht, weil sie perfekt sind, sondern weil sie genau das Gegenteil davon verkörpern. Das Tempelhofer Feld ist so ein Ort. Weite, Wind, Beton. Und zweimal im Jahr wird daraus plötzlich eine Rennstrecke. Am 2. und 3. Mai 2026 kehrt die ABB FIA Formula E World Championship zurück – und bringt genau diesen Moment mit, in dem man merkt: Hier passiert gerade etwas, das größer ist als ein Rennwochenende. Beton statt Hochglanz Tempelhof ist kein klassischer Kurs. Keine Postkartenidylle, kein Highspeed-Glanz. Stattdessen fährt man hier über alte Betonplatten, über Narben einer anderen Zeit.

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Andreas Vey, introspective, Musiker

Andreas Vey – Blau schimmernde Introspektion mit 80er-Herz

Berlin ist ein guter Ort für Musik, die sich Zeit nimmt. Für Songs, die nicht schreien müssen, um gehört zu werden. Andreas Vey bewegt sich genau in diesem Spannungsfeld. Mit seiner neuen EP „introspect_“, die am 23. Januar über Embassy of Music erscheint, legt er ein Werk vor, das weniger nach Aufmerksamkeit sucht als nach Verbindung. Am selben Abend stellt er die Songs live in der Mulackei vor – ein passender Rahmen für Musik, die Nähe braucht. Die sechs Tracks der EP wirken wie Momentaufnahmen innerer Zustände. Nichts daran ist aufdringlich, nichts will dominieren. Stattdessen entfaltet sich „introspect_“ schrittweise: mal

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Lasse Mattiessen, Singer, Songwriter, Live

Lasse Matthiessen: Im Night Train Richtung Berlin | live am 1. Februar 2026 + Verlosung

Manchmal kommen Songs genau zur richtigen Zeit. „Night Train“, die neue Single von Lasse Matthiessen, fühlt sich an wie eine dieser nächtlichen Zugfahrten, bei denen man kurz vergisst, wo man herkommt und wohin man eigentlich will.ContentsEs gibt Orte in Berlin, die funktionieren einfach. Nicht, weil sie perfekt sind, sondern weil sie genau das Gegenteil davon verkörpern. Das Tempelhofer Feld ist so ein Ort. Weite, Wind, Beton. Und zweimal im Jahr wird daraus plötzlich eine Rennstrecke. Am 2. und 3. Mai 2026 kehrt die ABB FIA Formula E World Championship zurück – und bringt genau diesen Moment mit, in dem man

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BAAM, Kunst, Berlin

BAAM: Die Kunstmesse, die Berlin wieder näher zusammenrückt | 4. – 7. 12. im Kühlhaus

In Berlin redet man oft davon, dass Kunst elitär geworden sei – etwas für die mit den richtigen Kontakten, den richtigen Konten und den richtigen Codes. Und dann kommt BAAM um die Ecke und zeigt, wie falsch diese Vorstellung ist. Vom 4. bis 7. Dezember feiert der zehnte Berlin Artists Art Market im Kühlhaus seine Ausgabe – ein Ort, der sich seit 2021 zu einem der unprätentiösesten, offensten Kunstformate der Stadt entwickelt hat. Gegründet wurde BAAM von Sofia Nordmann und José Contreras Aguad, mit einer simplen Idee: Kunst gehört nicht ins Glasvitrinenmuseum der Auserwählten, sondern zurück dahin, wo sie herkommt

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