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Vom 16. bis 22. Januar ist das British Shorts Kurzfilmfestival zum 13. Mal in Berlin zu Gast. An sieben Tagen wird das britische und irische Kino zum Besten gegeben. Dabei bleibt kein Genre aus.

British Short Film at it’s best

Ob Comedy, Drama, Animation, Thriller. Doku, Experimentalfilm, Musikvideo oder Horror: Auf dem British Shorts – Festival kommt kein Genre zu kurz. 222 Kurzfilme können bestaunt werden. Und neben dran gibt es ein Rahmenprogramm, welches für die musikalische Untermalung sorgt. Musiker*innen wie Nichtseattle mit ihrer Baritoneinlage und ihren dreckigen Witzen, das Sound 8 Orchestra mit ihren psychedelischen Electrosounds sowie der Indie-Pop von  Glassberg & The Disasters sorgen für etwas Schwung unter den platt gesessenen Kinopopos. Und Fotos gibt es auch anzugucken. Das British Culture Archive zeigt britische Lebensrealitäten vor Smartphones und Social Media. Außerdem können lokale  Filmemacher Teil des Festivals werden und ohne Voranmeldung oder Vorauswahl eigene Filme (max. 20min) im Sputnik Kino präsentieren. Traut euch! Und was die anderen Filme angeht: Bei dem umfangreichen Programm kann man schnell mal den Überblick verlieren, deswegen haben wir im Folgenden ein paar Highlights für euch kurz zusammengefasst. Vorhang auf!

Vorhang auf! Foto: Felix Mooneeram auf Unsplash

Der Brexit darf nicht fehlen

Weil das Jahr 2020 vermutlich Brexit-Jahr ist beginnt das Festival natürlich mit einem Brexit-Film: „NYET! – A Brexit UK Border Farce“ (Do 16.01/ 20:00/ City Kino Wedding). Eine Satire, die sich über die verrückten Zeiten in Großbritannien lustig macht. So erzählt der Film von einem Einwanderer-Paar, das wegen Verdachts auf Schmuggelware festgehalten wird. Wer es allerdings etwas seriöser möchte sollte die Documentary Specials in keinem Fall verpassen. „Where were you?“ (Fr 17.01/ 18:00/ Sputnik) zeigt das Porträt Großbritanniens vor dem Brexit. Ferner sei den Visualisten unter euch „The Visual Worlds of Weidcore“ (Fr 17.01/ 20:00/ Silent Green) ans Herz gelegt. Der Grafikdesigner Weidcore wirkt mit seinen Werken prägend auf die Underground- und Mainstream- Popkultur Großbritanniens. Und die Hartgesottenen, die nicht so leicht zu beeindrucken sind, finden ihren Kick vielleicht unter den Midnight Movies (Sa 18.01/ 00:00/ Sputnik): Eintritt nur für Erwachsenen und nur in der Nacht. Wenn das kein Nervenkitzel verspricht wissen wir auch nicht. Für die Game of Thrones Fans und all diejenigen, die sie für ihre außergewöhnlichen Rollen feiern, sollten die Homage an die schottische Ausnahme-Schauspielerin Kate Dickie (So 19.02 /16:00/ City Kino Wedding) keinesfalls verpassen. Die Preisträgerin wird natürlich auch vor Ort sein!

Klappe bitte! Foto: © Ajeet Mestry auf Unsplash

Humor ist, wenn man trotzdem lacht

Das Animation-Special (Mo 20.01/20:00/ Sputnik) präsentiert heiße und brandneue Besonderheiten aus der Welt des Animationsfilms. Welchem seit Beginn des Festivals ein besonderes Augenmerk obliegt. Hier sollte man auf keinen Fall „Big Toast“ verpassen: „Toast will Ex-Flamme Ei zurückgewinnen – wäre da nur nicht Konkurrent Big Toast.“ Danach werdet ihr euer Frühstückstoast definitiv mit anderen Augen sehen. Wo wir schon beim Thema Humor sind, der Humor der Briten hat ja so seine Besonderheiten. Ob flirtendes Toastbrot oder Brexitsatire. So lautet das Motto am vorletzten Festivaltag: „Lass den Brexit Brexit sein and God save British humour!“ In der Retrospektive „Weird Britain“ (Di 21.01/ 19:00/ Sputnik) könnt ihr die Highlights der British Shorts aus den Jahren 2007 bis 2019 bewundern. Und merke: Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Und zu guter Letzt endet das Festival mit der Verleihung des Jury- und des Publikumspreises für die Gewinnerfilme. Für einen bleibenden Eindruck, schließt das Festival mit dem Screening aller Highlights quer durch alle Genres! Bestellt die Tickets, nehmt die Popcorn-Tüte in den Schoß und habt viel Spaß.

British Shorts | Berlin
16. bis 22. Januar | täglich zw. 18 und 22 Uhr
Eröffnung im City Kino Wedding
Weitere Orte: Hau Hebbel am Ufer, Sputnik Kino, Acudkino, Kino Zukunft und Silent Green
Zu Spielzeiten und Programm hier entlang.
Tickets gibt’s hier!
Foto: © Promo

ist Berlinerin (ja, Köpenick gehört auch noch zu Berlin). Sie wollte mal Artistin werden. Das Einrad verstaubt im Keller. Nun schreibt Sie. Immer am Suchen, Lernen und Hinterfragen, aber bitte mit Humor. Zitat: „Den erhobenen Zeigefinger lass zu Hause. Lass mal cool sein jetzt.“

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