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Erst 21 Jahre jung und trotzdem erfindet sich der junge Isländer Máni Orrason mit seinem aktuellen Album neu. Aus Singer-Songwriter Folk wird nun Indie Pop mit Synthie Sounds.
 

Der kleine Máni Orrason wurde schnell groß

Orrason steht seit knapp fünf Jahren im Musikbuisness und schaut auf zwei Alben zurück. „Repeating Patterns“ und „I woke Up Waiting“. Als seine Debüt-Single 2014 auf dem Platz der Isländischen National Charts landete war er gerade sechzehn Jahre jung. Ein knappes Jahr später schimpfte man ihn „Newcomer of the Year“ Darauf folgte alsbald das „Video of the Year“ mit „Fed All My Days“. Danke an Mama und Papa, die es ihm ermöglichten in einem äußerst musikalischen Haushalt aufzuwachsen. 

Der frühe Máni Orrason:

Reseat

Tschüss Akustikgitarre. Hallo Synthie! Eben noch in gewohnter Folk-Manier und nun in den Pophimmel aufgestiegen. Eine gut gemeinte Transformation, die alte Fans ein wenig vor den Kopf stößt. Oder eine gelungene Weiterentwicklung? Die öffentlichen stimmen neigen zu Punkt zwei. Seine aktuelle EP „Baby Angel“ besteht zwar nur aus sechs Songs. Die schreien aber alle eindeutig: Neuanfang. Und bringen das Leben eines Anfang 20jährigen doch ganz gut auf den Punkt. Natürlich geht es ums Verlieben, Grübeln und Träumen. Handeln ferner von Zukunftsängsten, Frustrationen und Loslassen und das alles poppig erfrischend statt melancholisch erdrückend.

Der heutige Máni Orrison:

Jede Locke an ihrem Platz

Über sein neue EP sagt Orrason selbst „Für mich ist „Baby Angel“ eine Neugestaltung meines Weltbildes, eine Aufzeichnung von Veränderung.“ Das neue Weltbild kommt gut frisiert daher. Das Make-Up passt. Nichts mehr mit verträumten Wuschelkopf-Look. Diesmal ist jede Locke an ihrem zugeordneten Platz. Man könnte meinen der Bub ist erwachsener geworden. Man könnte aber auch meinen ihm ist Berlin zu Kopf gestiegen. Hier wohnt er nämlich. Aber wie auch immer der neue Look zu interpretieren ist, der Musik tut’s ganz gut. Der Beat trifft. Die Synthie-Sounds sind recht platziert. Überzeugt euch selbst.

Máni Orrason | Musik und Frieden
14. Februar | 19 Uhr bis 23 Uhr
Falckensteinstr. 48
10997 Berlin
Hier geht’s zur Veranstaltung.

ist Berlinerin (ja, Köpenick gehört auch noch zu Berlin). Sie wollte mal Artistin werden. Das Einrad verstaubt im Keller. Nun schreibt Sie. Immer am Suchen, Lernen und Hinterfragen, aber bitte mit Humor. Zitat: „Den erhobenen Zeigefinger lass zu Hause. Lass mal cool sein jetzt.“