Gefunden - unsere Besten!
Fb. In. Tw. Be.
Sport, Fitness, Yoga, 2020, Trend

Langsam, aber sicher werden die Tage wieder kürzer, es wird kälter und nasser draußen – kurz: der Herbst ist da und mit ihm der Herbstblues. Wir sind wieder schneller müde, leicht reizbar und generell nicht sonderlich motiviert. Im Sommer waren wir gerne aktiv, konnten draußen im Freien essen und lange Nächte mit Freunden genießen – all das fällt gerade weg, und so braucht unser Immunsystem Unterstützung, damit wir gesund bleiben.

Hier geben wir euch ein paar Tipps, was euch dabei helfen kann, fit und gut gelaunt durch die kalte Jahreszeit zu kommen!

Winterschlaf halten.

Nicht nur Tiere, sondern auch wir Menschen brauchen im Winter mehr Schlaf: Bei Dunkelheit wird das Hormon Melatonin – das für den Tag-Nacht-Rhythmus zuständig ist – ausgeschüttet und so werden wir im Herbst und Winter entsprechend früher müde. Es hilft, auf seinen Körper zu hören und zu versuchen, mehr zu schlafen – einfach gemütlich einkuscheln und ein Nickerchen einlegen, das klingt doch gar nicht so schlecht!

Vitamin-D-Speicher auffüllen

In der dunklen Jahreszeit kommt es in unseren Breitengraden schnell zu einem Vitamin-D-Mangel, denn das sogenannten Sonnenvitamin wird fast ausschließlich durch Sonneneinstrahlung in unserer Haut gebildet. Und ein Vitamin-D-Mangel sorgt für schlechte Laune: depressive Verstimmungen und Müdigkeit sind die Folgen eines Mangels. Um dem entgegenzuwirken, brauchen wir täglich mindestens 20 Minuten Sonne. Idealerweise sollte man also zum Beispiel in der Mittagspause einen Spaziergang einlegen oder, falls möglich, sich zu Fuß oder per Fahrrad auf den Weg in die Arbeit machen.

Fitness gegen schlechte Laune

Trotz dem Bedürfnis nach Ruhe und viel Schlaf, sollte man auch im Winter auf ausreichend Bewegung achten, denn Sport setzt positive Emotionen frei. Auch wenn es schwerfällt, sich zu motivieren – es lohnt sich! Ein Workout kann signifikant die Laune verbessern, es gibt sogar Studien zu dem Thema, die beweisen, dass Sport ebenfalls gegen Depressionen wirken kann.

Indoor-Sport

Eine Möglichkeit, sich im Winter fit zu halten und zu ausreichend Bewegung zu kommen, ist Indoor-Sport – insbesondere geeignet für alle, die sich in der Dunkelheit und Kälte nicht draußen aufhalten wollen. Viele Sportarten werden im Verein angeboten – je nach Lust und Laune kann man auch im Herbst mit einem neuen Hobby starten und sich eine Sportart suchen, für die man sich immer schon interessiert hat. Ein positiver Nebeneffekt: so lassen sich ganz einfach neue Kontakte knüpfen und Freundschaften finden.

Fitness, Yoga, Trend, 2020

Hoch die Hände, Fitnesszeit. – Foto: © Pixabay.com

Neben Sportvereinen sind natürlich auch Fitnessstudios eine unkomplizierte Möglichkeit, sich regelmäßig zu bewegen – mit dem Vorteil, dass einige Gyms auch über Wellness- & Spa-Bereiche verfügen, in denen man einfach mal so richtig entspannen und den Alltag hinter sich lassen kann. In Berlin gibt es zum Beispiel sechs Holmes Place Fitness Clubs – in Steglitz, Friedrichshain, Neukölln, Mitte und Charlottenburg – die euch ein vielfältiges Angebot machen. Neben den Trainingsflächen und -geräten werden bis zu 150 Gruppenkurse pro Woche angeboten: ob Aqua-Fitness, Yoga, Conditioning mit High-Intensity-Workouts oder Spinning, für jede Vorliebe ist etwas dabei. Zusätzlich verfügen sämtliche Studios über einen Pool sowie weitere Wellness-Angebote wie z.B. Saunas, Dampfbäder, Massageliegen uvm. Lange war das Trainieren & Entspannen im Gym im vergangenen Jahr aufgrund der Lockdows nicht möglich – umso mehr sollte man in diesem Herbst davon profitieren, dass Fitnessstudios wieder geöffnet sind!

Workouts an der frischen Luft

Für alle, die sich auch im Herbst nicht von der Kälte, Nässe und Dunkelheit abschrecken lassen, sind auch Outdoor-Workouts eine Option. Das Schöne daran ist, dass man einfach loslegen kann: zum Joggen benötigt man zum Beispiel nur gute Schuhe und eine schöne Laufstrecke, und schon kann es losgehen. Im Dunkeln sollte man aber idealerweise den Weg kennen und sich eine Stirnlampe mitnehmen, um Unfälle zu vermeiden. Bei Nässe sollte man aus dem gleichen Grund asphaltierte Wege bevorzugen, da auf diesen die Rutschgefahr doch deutlich niedriger ist, als bei Feuchtigkeit auf Wald- oder Feldwegen, wo Blätter und Steine zu Stolperfallen werden können. Ein neuer Trend – Corona sei dank – sind Outdoor-Bootcamps. Dabei werden Gruppenkurse im Freien angeboten, die Kraft- und Cardioübungen kombinieren und so ein hochintensives Intervalltraining ergeben. Der ganze Körper wird beansprucht und an seine Grenzen gebracht, so dass vergleichsweise schnell Ergebnisse erzielt werden. Auch in Berlin finden sich natürlich Anbieter, die mit Sicherheit in eurer Nachbarschaft Outdoor-Workouts anbieten. Also, keine Ausreden – viel schlafen, ausreichend Sonne und regelmäßige Bewegung, und ihr kommt ohne Blues durch den Herbst!

Foto: © Elias Sch. CCO Public Domain