Gefunden - unsere Besten!
Fb. In. Tw. Be.
Maske, Schutz, Coronavirus

Bisher hieß es, dass der Mundschutz in Bussen, Bahnen und Geschäften empfohlen wird. Doch nach einigem Zögern haben sich die Bundesländer für eine Maskenpflicht bzw. aufgrund des Maskenmangels für eine Tragepflicht eines Schutzes, der Mund und Nase bedeckt, entschieden.

Während in Jena schon seit mehr als zwei Wochen der Mundschutz in Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr Pflicht ist, und in Sachsen seit dieser Woche, heißt es nun ab dieser Woche auch für die Berliner: Maskenpflicht, zumindest in den öffentlichen Verkehrsmitteln und – als dringende Empfehlung – beim Einkaufen.

Wer bis dato noch keine Maske hat, und bei der hohen Nachfrage immer wieder leer ausgegangen ist, der kann auch zu selbstgenähten Stoffmasken oder auch Schals greifen. Quintessenz ist: der Stoff muss eng an der Haut anliegen und Nase und Mund vollständig bedeckt. Es muss keine zertifizierte Maske sein.

Gleichzeitig sollte einem bewusst sein, dass das Tragen einer Nasen-/Mundmaske keine 100%ige  Garantie dafür ist, andere Menschen nicht anzustecken.

Auch schützt es einen selbst nicht vor einer Ansteckung mit COVID-19. Doch nach Einschätzung der meisten Experten verringert sich die Infektionsgefahr das Gegenüber, da im gewissen Umfang Tröpfchen beim Sprechen, Niesen oder Husten aufgefangen werden. Das ist doch ein guter Grund eine Maske zu tragen, oder!?

TIPPS FÜR DIE SELF-MADE MASKE

Wie geht man am besten vor? Ideal sind Materialien wie Baumwollstoffe, Küchenrolle und nicht zuletzt Staubsaugerbeutel für die selbstgemachte Maske, wie Forscher des Max-Planck-Instituts für Chemie getestet haben. Demnach fangen diese Stoffe wenige Mikrometer große Teilchen zum überwiegenden Teil ab. Beim An- und Ausziehen der Masken  muss man darauf achten, dass die aufgefangenen Tröpfchen auf der Außenseite nicht über Hände verteilt werden. Generell kann man die selbst hergestellten Masken auch öfter tragen. Für die Reinigung sollten sie dann bei 60 Grad gewaschen oder gebügelt werden.  Wer nicht nähen kann, kann sich auch mit einem einfachen Trick ein Halstuch oder Stück Stoff/Serviette mit zwei Zopfgummis zum Mundschutz umfunktionieren, wie im Video zu sehen:

Zugegeben, das Maskentragen ist sehr ungewohnt. Man kommt sich komisch vor, wird zuweilen von anderen seltsam angeschaut. Geht uns genauso. Aber egal, schiebt dieses Gefühl zur Seite und macht das, was sich richtig für euch anfühlt. Wenn man auf diese Art und Weise tatsächlich helfen kann das Risiko einer Ansteckung zu verringern, dann ist das Tragen einer Maske doch ein Preis den man zahlen kann. Vorsicht und Umsicht ist nichts wofür man sich schämen muss! Gewöhnt euch dran, denn am Ende dürfte es das Mittel sein, um zumindest in naher Zukunft ein gewisses Maß an Vor-Corona-Normalität zurückgewinnen wollen. Getreu dem Motto:


Mask is the new black!

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on whatsapp
Share on email
Share on tumblr

ist in Tempelhof geboren und ging auf die gleiche Schule wie Bushido. Emotionen, Posthumanismus und spekulative Fiktion faszinieren sie. Und am schönsten ist es immer noch auf dem Rücken der Pferde.