Gefunden - unsere Besten!
Fb. In. Tw. Be.
masken, maske, corona, covid, drucken

Die Corona-Krise überschattet seit Wochen das öffentliche Leben. In den Medien gibt es kaum ein anderes Thema und auch viele private Gespräche drehen sich um das heimtückische Virus. Mittlerweile müssen die Bürger jedes deutschen Bundeslandes Masken tragen, wenn sie einkaufen gehen oder die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen.

In Berlin etwa gilt seit dem 27. April die Maskenpflicht, die helfen soll, das Coronavirus einzudämmen. Allerdings haben viele Menschen Schwierigkeiten damit, sich Masken zu besorgen. Findige Bastler setzen daher auf eine spannende Technologie, die in den vergangenen Jahren zahllose Anhänger gefunden hat: den 3D-Druck.

Zwei Arten von Masken

Das dreidimensionale Drucken kommt inzwischen in vielen Bereichen zum Einsatz. Im Produktdesign ist es beispielsweise eine beliebte Fertigungsmethode, wenn es um das Rapid Prototyping geht. Darunter versteht man das Erstellen eines Urmodells, an dem Aussehen und Funktionen des zukünftigen Produkts erprobt werden sollen. In der Corona-Krise nutzen viele Besitzer von 3D-Druckern ihre Geräte jedoch dafür, Gesichtsmasken herzustellen. Zwei Modelle bieten sich an: eine Maske, die Mund und Nase bedeckt, und ein Schutzvisier, das größtenteils aus einer durchsichtigen Platte aus Plexiglas oder Plastik besteht. Ein wichtiges Bauteil des Visiers ist auch der Bügel, der es am Kopf festhält. Im Handel kostet ein Gesichtsvisier bis zu 80 Euro, die Herstellung am 3D-Drucker liegt preislich bei wenigen Euro.

Maske, Schutz, Coronavirus

Auch wenn man sich komisch vorkommen sollte, kann die Maske helfen, den Virus einzudämmen. Du schützt zumindest teilweise deine Mitmenschen mit deiner Maske. – Foto : © Unsplash/Adam Nieścioruk

Massenhafte Produktion

Für die Herstellung eines Einzelstücks oder einer geringen Anzahl ist der 3D-Druck bestens geeignet. Wenn es jedoch um die massenhafte Produktion geht, hat eine andere Fertigungsmethode gegenüber dem dreidimensionalen Druck die Nase vorn: das Spritzgießen. Diese Technologie ist ebenso einfach wie effizient: In eine Form, die das Negativ des gewünschten Produkts darstellt, wird erhitzter Kunststoff gegossen. Innerhalb von wenigen Sekunden härtet das Material in der Form aus, und das Objekt ist fertig. Beim Spritzgießen verursacht häufig die Herstellung der Form die höchsten Kosten. Daher ist die Methode nicht für das Rapid Prototyping geeignet. Sollen aber Mengen ab 500 Stück produziert werden, dann lohnt sich der Spritzguss finanziell durchaus. Bei großen Serien von mehreren tausend Stück spielt die Fertigungsart schließlich ihre volle Stärke bei der Kostenkontrolle aus.

Fachkundiger Vergleich

Vielseitige Dienstleister wie 3D Hubs in Berlin bieten sowohl 3D-Druck als auch Spritzguss sowie weitere Herstellungsmethoden an. Anhand der CAD-Datei und relevanten Informationen über das geplante Projekt schätzen die Experten den Arbeitsaufwand ein und beurteilen, welche Technologie sich am besten eignet – auch im Hinblick auf die Kosten. Die jeweiligen Teile können auf Abruf schnell und günstig online bestellt werden.