Pulse of Europe, Demo, Politik, EU, Europäische Union, Berlin,
Schwing das Ding. Foto: © Promo

Frieden gibt’s nicht für umme. | «Pulse of Europe»

in Gesellschaft/Politik/Stadtleben

Freiheit wächst nicht auf Bäumen. Die Gegner Europas werden immer lauter. Europa ist ein Friedensprojekt. Und es steht vor einer seiner schwersten Wahlen. Am 26. Mai wird in Deutschland das neue Europaparlament gewählt. 

Nicht für umme.

Fangen wir mal so an: Es gab eine Zeit, da musste man dafür kämpfen. Für Freiheit und Demokratie. Heute ist es selbstverständlich, also Frieden zum Beispiel. Aber Frieden ist nicht für umme. Die Politik radikalisiert sich, Gesellschaften spalten sich. Nationalisten und Populisten gewinnen Boden. Wir wissen, wer im Deutschen Bundestag sitzt.

Pulse of Europe, Demo, Politik, EU, Europäische Union, Berlin,
Brückenbauer. Foto: © Promo

Freiheit wächst nicht auf Bäumen

Pulse of Europe will ein Zeichen setzen. In mehreren Städten Europas – auch Berlin. Ab dem 31. März jeden zweiten Sonntag auf dem Gendarmenmarkt. Da gilt es, Flagge zu zeigen. Also die Europaflagge, die blaue mit den goldenen Sternen drauf. Bei Pulse of Europe sind Demokraten am Start, um die sie zu verteidigen: die Demokratie. Ein Gegengewicht zu den rechten Tendenzen wollen sie sein. Sie suchen noch Gleichgesinnte. Also Dich.

Für Europa!

Das Herz Europas schlägt noch. Aber wie lange noch?

Bei den Aktionen in Berlin geht es um: den Schutz von Demokratie und Rechtsstaat. Und ein Zeichen setzen für ein vereintes Europa. Die Community von Pulse-of-Europe glaubt an die Grundidee der Europäischen Union. Denn sie macht Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit erst möglich. Leider werden die destruktiven und zerstörerischen Stimme immer lauter.

Europa ist ein Friedensprojekt. Das Herz Europas schlägt noch. Aber wie lange noch? Geht zur Wahl am 26. Mai!

Pulse of Europe, Demo, Politik, EU, Europäische Union, Berlin,
So sieht’s aus. Foto: © Promo

«Pulse of Europe»
ab 31.3. jeden zweiten Sonntag
Gendarmenmarkt

Hier geht es zu “Pulse of Europe”. 

english version:

Freedom does not grow on trees. The opponents of Europe are getting louder. Europe is a peace project. And it faces one of its toughest elections. On May 26, the new European Parliament will be elected in Germany. Let’s start this way: There was a time when you had to fight for it. For freedom and democracy. Today it goes without saying, so peace for example. But peace is not for umme. Politics is radicalizing, societies are split. Nationalists and populists gain ground. We know who sits in the German Bundestag. Pulse of Europe wants to set a signal. In several European cities – including Berlin. From the 31st of March every second Sunday on the Gendarmenmarkt. It’s about showing the flag. So the European flag, the blue with the golden stars on it. At Pulse of Europe, Democrats are at the starting line to defend them: democracy. They want to be a counterweight to the right tendencies. They are still looking for like-minded people. So you.

The actions in Berlin are about protecting democracy and the rule of law. And send a message for a united Europe. The Pulse-of-Europe community believes in the basic idea of ​​the European Union. Because it makes peace, freedom and justice possible. Unfortunately, the destructive and destructive voice grows louder and louder. Europe is a peace project. The heart of Europe is still beating. But how long? Go to the election on May 26th!

Foto: © Promo

 

1 Comment

  1. “Es gab eine Zeit, da musste man dafür kämpfen. Für Freiheit und Demokratie. Heute ist es selbstverständlich, also Frieden zum Beispiel.”
    Frieden, Freiheit und Demokratie waren für den größten Teil der Welt nie selbstverständlich. Es vielmehr sogar so, dass für “unseren” Frieden, “unsere” Freiheit und “unsere” Demokratie anderen dieser erstrebenswerte Zustand systematisch vorenthalten wurde.
    “Die Politik radikalisiert sich, Gesellschaften spalten sich. Nationalisten und Populisten gewinnen Boden. Wir wissen, wer im Deutschen Bundestag sitzt.”
    Die Politik hat sich ist schon lange radikalisiert. Und nicht nur am rechten Rand sowie im Deutschen Bundestag. Es war und ist die selbsternannte politische “Mitte” die sich in Deutschland nach der sogenannten “Wende”, in einigen Anderen Staaten auch schon vorher, radikalisiert hat: Die Zerschlagung des Sozialstaates, der sozialen Marktwirtschaft und die Normalisierung fragwürdigster militärischer Interventionen. Zuvor, während des kalten Krieges, wurde zwar auch schon unsäglicher Mist fabriziert, aber man musste sich aus Imagegründen im sogenannten “Wettbewerb der Systeme” zurückhalten. Denn die Erkenntnis alleine, dass “da drüben” nicht das versprochene Paradies vorherrschte, wäre nicht ausreichend gewesen. Man musste den Leuten auch vortäuschen, dass man es auch besser mache.

    “Die Community von Pulse-of-Europe glaubt an die Grundidee der Europäischen Union.”
    Die Grundidee der Europäischen Union war, abseits des Polit-Marketings (=Propaganda) vor allem ein Gegengewicht zum “Rat für Gegenseitige Wirtschaftshilfe” im Ostblock zu haben. Der Ursprung der Europäischen Union liegt nicht in der Idee eines politisch vereinten Europas, sondern alleine um einen europäischen Wirtschaftsraum.

    “Denn sie macht Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit erst möglich.”
    Sehe ich anders: Ein signifikanter Anteil der Mitgliedstaaten der EU war (und ist) direkt wie indirekt an militärischen Interventionen beteiligt der ganze Regionen langfristig destabilisiert hat und den Menschen dort jegliche Perspektive auf Frieden Freiheit und Gerechtigkeit geraubt hat.
    “Leider werden die destruktiven und zerstörerischen Stimme immer lauter.”
    Auch dies ist zu kurz gedacht: Die EU trägt den Keim des Zerfalls schon alleine Institutionell in sich. Es herrschen immense strukturelle Demokratiedefizite. Die demokratischste Einrichtung, das EU-Parlament, ist eine völlig zahnlose Einrichtung während die eigentliche politische Macht bei anderen Gremien und Räten liegt, in denen kaum bis keine oppositionellen Kräfte Vertreten sind, da sie überwiegend aus Regierungsvertretern der Mitgliedsstaaten bestehen.

    Ja, ich möchte ein politisch vereintes Europa
    Ja, ich möchte in einer liberalen Gesellschaft (Wichtig: nicht gleichzusetzen mit “Wirtschaft”!) leben
    Ja, ich bin für Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit – und auch “offene Grenzen”.
    Und ja, eine “Europäische Union” könnte dies tatsächlich leisten.
    Dazu bedürfte es aber einen massiven strukturellen und politischen Wandel in dieser Einrichtung und bei den Mitgliedern: Denn all diese erstrebenswerte Ziele hatten schon lange vor dem extremen Rechtsruck den wir derzeit (wieder!) erleben, leider die längste Zeit praktisch eher wenig Gewicht.

    An “Pulse of Europe” sehe ich leider eben auch genau die Kräfte mit Vertreten, die nicht dazu in der Lage oder Willens sind zu erkennen, dass ihre Politik die Grundlage für die Verwerfungen sind die man derzeit sehen kann. Ohne die bitter nötige konstruktive Kritik an der EU werden proeuroäische Demonstrationen nicht nur wirkungslos verpuffen sondern darüber hinaus auch weiter die Aversion gegen progressive Kräfte aller Couleur – und damit unmittelbar die extreme Rechte – stärken.

    beste Grüße
    Viktor

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