Chef vom Futurium: »Wir haben nicht mehr viel Zeit. Wir müssen nachhaltiger werden«

in Digital/Gesellschaft/Kultur/Stadtleben

In Berlin steht eine Zeitmaschine, sie heißt »Futurium«. Der avantgardistische Bau am Hauptbahnhof will mit uns die Welt neu erfinden und lädt zu den Werkstattwochen ein. Wir haben mit dem Direktor, Dr. Stefan Brandt, über unsere Zukunft gesprochen. Unser Kollege Felix Frerichs hat ihn gefragt, was auf uns zukommt. Das Interview im Video. 

Alter, gib’ Glaskugel

Mit Anlauf in die Zukunft. Im Futurium geht es um große Themen der Zukunft wie Digitalisierung, Bürger-Beteiligung, Klimaschutz und Nachhaltigkeit – unter der Leitfrage „Wie wollen wir leben?“. Während der Werkstattwochen probiert das Haus viele Formate aus: Workshops, Diskussionen, Vorträge, Konzerte, interaktive Installationen, Performances und mehr. In drei Werkstätten kann man an der Entwicklung von Exponaten für die künftige Ausstellung mitarbeiten. Einen Vorgeschmack gibt es im Futurium Lab, das seinen Testbetrieb aufnimmt. Die Arbeit im Haus der Zukünfte, einen Blick ins Futurium werfen, das im Frühjahr 2019 eröffnet wird. Das Futurium ist ein Haus der Zukünfte. Unter einem Dach beherbergt es ein Zukunftsmuseum, ein Zukunftslabor, ein Zukunftsforum für Dialog und eine Zukunftsbühne für künstlerische Projekte. Absehbare, denkbare und wünschbare Zukunftsentwürfe werden im Futurium vorgestellt.

[smartslider3 slider=9]

Glück kommt krass

Was macht dich glücklich und was hält dich vom Glück ab? Wie kannst du andere Menschen glücklich machen? Das ist Thema der Debattenwerkstatt im Futurium am 6. Juni. Dabei geht es darum, wie persönliches und gesellschaftliches Glück miteinander verbunden sind. Der renommierte Forscher Prof. Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Klimafolgenforschungsinstituts, spricht über Perspektiven, die eine Trendwende zu mehr Nachhaltigkeit einläuten können. »Klimawandel 4.0« lautet sein Vortrag am 3. Juni. Schauspielerin Johanna Wokalek und der Orchestroniker und Komponist Fabian Russ holen am 1. Juni die 100 Jahre alte Erzählung »The machine stops” von E.M Forster in die Gegenwart. Text, Stimme, Performance und elektronische Musik soll die Gäste mit Forsters Werk konfrontieren. Was ist der Kern menschlichen Lebens, den wir in einer automatisierten Welt bewahren sollten?

Die Werkstattwochen dauern bis zum 9. Juni 2018. Alle Veranstaltungen in unserem Veranstaltungskalender. Den solltet ihr eh immer besuchen. Er freut sich darüber. 

Foto: © Franz Mangel / [030] Magazin

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published.

*

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Latest from Digital

Go to Top