Das wir die erste Single ‘A little less home’ des luxemburgischen Singer-Songwriters Bartleby Delicate hier als Video des Tages posteten, ist schon eine Weile her. Sein Erstling hat allerdings nicht darunter gelitten. Immer noch ein tolles Stück eigenwilliger Popmusik. Heute geht seine neue Single ‘Plastic Flowers’ online. Da haben wir es uns nicht nehmen lassen, wieder ein Plätzchen auf unser Seite für Bartleby Delicate freizuräumen.
- Harry Styles live @FunkhausBerlin
- Formel E Berlin 2026: Strom auf Beton, Zukunft im Rückspiegel
- Andreas Vey – Blau schimmernde Introspektion mit 80er-Herz
- Lasse Matthiessen: Im Night Train Richtung Berlin | live am 1. Februar 2026 + Verlosung
- BAAM: Die Kunstmesse, die Berlin wieder näher zusammenrückt | 4. – 7. 12. im Kühlhaus
- URBANE LAUFLUST: Warum Berlin der spannendere Trainingspartner ist als jedes platte Land + Verlosung
Blicken wir zurück: Seit 2010 ist der in Luxemburg lebende Georges Goerens als Frontmann der Band Seed To Tree bekannt, bevor er seine hier präsentierten Solopfade begeht. Und wie es bei Bandmusikern auf Solotrip nun mal so ist, werden alle Ideen und Fragmente, die im Band-Kontext keine Mehrheit finden, in eigene Soundwelten geschoben. Dabei ist Goerens vom intimen Folk, so langsam Richtung Modern Pop gewandert. Seine sanfte Stimme ist geblieben, ebenso das reduzierte Destillat aus eingängigen Melodien, erstaunlicher Eloquenz und einem ordentlichen Gesellschafts-Anstich. Im Entstehungsprozess der Songs seiner neuen EP “Deadly Sadly Whatever”, auf welcher sich auf ‘Plastic Flowers’ findet, haben nach eigener Aussage, die Phantomschmerzen und die Widersprüche, die es für ihn und seine Peers auszuhalten und zu bearbeiten gilt, eine große Rolle gespielt: “Wie kann ich mich als weißer Cis-Mann künstlerisch ausdrücken, ohne anderen, benachteiligten Gruppen den Platz zu nehmen? Was berechtigt mich, zu sprechen und gehört zu werden und wie gehe ich reflektiert mit den eigenen Privilegien um?” Trotz der tiefe seiner Überlegungen kommt seine Musik nicht schwer und düster daher, sondern soll Kraft und Ruhe spenden. Wie es so treffend im Begleittext heißt: Eine Unterstützung in herausfordernden Zeiten sein, Hilfe dabei, schwierige Umstände auszuhalten und zu reflektieren. Entscheidet selbst, ob ihm dies gelingt.


Formel E Berlin 2026: Strom auf Beton, Zukunft im Rückspiegel
Es gibt Orte in Berlin, die funktionieren einfach. Nicht, weil sie perfekt sind, sondern weil sie genau das Gegenteil davon verkörpern. Das Tempelhofer Feld ist so ein Ort. Weite, Wind, Beton. Und zweimal im Jahr wird daraus plötzlich eine Rennstrecke. Am 2. und 3. Mai 2026 kehrt die ABB FIA Formula E World Championship zurück – und bringt genau diesen Moment mit, in dem man merkt: Hier passiert gerade etwas, das größer ist als ein Rennwochenende. Beton statt Hochglanz Tempelhof ist kein klassischer Kurs. Keine Postkartenidylle, kein Highspeed-Glanz. Stattdessen fährt man hier über alte Betonplatten, über Narben einer anderen Zeit.

Andreas Vey – Blau schimmernde Introspektion mit 80er-Herz
Berlin ist ein guter Ort für Musik, die sich Zeit nimmt. Für Songs, die nicht schreien müssen, um gehört zu werden. Andreas Vey bewegt sich genau in diesem Spannungsfeld. Mit seiner neuen EP „introspect_“, die am 23. Januar über Embassy of Music erscheint, legt er ein Werk vor, das weniger nach Aufmerksamkeit sucht als nach Verbindung. Am selben Abend stellt er die Songs live in der Mulackei vor – ein passender Rahmen für Musik, die Nähe braucht. Die sechs Tracks der EP wirken wie Momentaufnahmen innerer Zustände. Nichts daran ist aufdringlich, nichts will dominieren. Stattdessen entfaltet sich „introspect_“ schrittweise: mal

Lasse Matthiessen: Im Night Train Richtung Berlin | live am 1. Februar 2026 + Verlosung
Manchmal kommen Songs genau zur richtigen Zeit. „Night Train“, die neue Single von Lasse Matthiessen, fühlt sich an wie eine dieser nächtlichen Zugfahrten, bei denen man kurz vergisst, wo man herkommt und wohin man eigentlich will.ContentsEs gibt Orte in Berlin, die funktionieren einfach. Nicht, weil sie perfekt sind, sondern weil sie genau das Gegenteil davon verkörpern. Das Tempelhofer Feld ist so ein Ort. Weite, Wind, Beton. Und zweimal im Jahr wird daraus plötzlich eine Rennstrecke. Am 2. und 3. Mai 2026 kehrt die ABB FIA Formula E World Championship zurück – und bringt genau diesen Moment mit, in dem man

BAAM: Die Kunstmesse, die Berlin wieder näher zusammenrückt | 4. – 7. 12. im Kühlhaus
In Berlin redet man oft davon, dass Kunst elitär geworden sei – etwas für die mit den richtigen Kontakten, den richtigen Konten und den richtigen Codes. Und dann kommt BAAM um die Ecke und zeigt, wie falsch diese Vorstellung ist. Vom 4. bis 7. Dezember feiert der zehnte Berlin Artists Art Market im Kühlhaus seine Ausgabe – ein Ort, der sich seit 2021 zu einem der unprätentiösesten, offensten Kunstformate der Stadt entwickelt hat. Gegründet wurde BAAM von Sofia Nordmann und José Contreras Aguad, mit einer simplen Idee: Kunst gehört nicht ins Glasvitrinenmuseum der Auserwählten, sondern zurück dahin, wo sie herkommt

URBANE LAUFLUST: Warum Berlin der spannendere Trainingspartner ist als jedes platte Land + Verlosung
Wer in Berlin läuft, weiß: Diese Stadt bewegt sich, selbst wenn man stehen bleibt. Sie brummt, scheppert, rauscht – und irgendwie läuft man immer ein bisschen gegen, aber gleichzeitig auch mit ihr. Genau das macht den Reiz aus. Während auf dem Land oft nur der Horizont die Kulisse bildet, hält Berlin an jeder Kreuzung eine Überraschung bereit. Hier wird selbst der alltägliche Feierabendlauf zu einer Mini-Reportage über das pralle Leben: Menschen in Bewegung, Straßen voller Geschichten, ein Rhythmus, der überall erschallt und dich unwillkürlich mitnimmt. Zwischen Späti-Licht und S-Bahn-Geratte Ein Morgenlauf durch Berlin ist kein meditativer Spaziergang – es ist