Peter Doherty, Puta Madres, Garagerock, Indierock, Konzert
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You’re so Rock’n’Roll. | Peter Doherty & The Puta Madres

in Musik

Peter Doherty lässt wieder von sich hören. Nein, diesmal hat er niemanden mit Blut vollgespritzt. Der Sänger hat eine neue Band und – wie sollte es anders sein – geht mit ihr dieses Jahr auf Tour. Wichtiges Vorhaben des ehemaligen Homme Fatale: Weniger Drama, mehr gute Musik!

Las man früher den Namen Peter Doherty, dann höchst wahrscheinlich in Kombination mit den Wörtern „Eskapade“ oder „Skandal“ oder “Drogenkonsum”. Dass der polarisierende Sänger kein Mitglied des „Club 27“ wurde, sondern dieses Jahr anlässlich seines 40. die Korken knallen lassen durfte, hätte kaum jemand erwartet. Wenn er nicht gerade bei laufenden Interviews sein Blut aus einer Heroinspritze auf Journalisten und Kamera verteilte, machte er Schlagzeilen mit Drogenexzessen und Haftstrafen. Ein Glück, dass er uns erhalten geblieben ist. Und mit ihm seine Musik!

Peter Doherty, Puta Madres, Garagerock, Indierock, Konzert
Verschwindet mittlerweile mehr in seiner Musik und weniger im Drogenrausch: Peter ‘Pete’ Doherty. Foto: © Promo

Garage Rock at it’s finest

Mit den Bands The Libertines und Babyshambles machte er sich einen Namen als genialer Songschreiber. Live eher schwierig, denn wenn er nicht gerade lattenstramm war, tauchte er entweder viel zu spät oder gar nicht auf. Das reichte dann auch irgendwann den Bandkollegen. Trennung. Terror. Doherty. Doch auch als Solokünstler konnte “Pete” Erfolge verzeichnen. Sein 2006er ‘Last of the English Roses’ war ein kleines Meisterwerk des wankelmütigen Briten. Mit seiner neuen Band The Puta Madres wagt er nun einen neuen, altersmilderen (?) Angriff. Im gewohnt, rotzig-melancholischen Stil. Die aktuelle Single „Who’s Been Having You Over“ macht das sehr deutlich.

Verheerendes Portrait

Das neue selbstbetitelte Album ‘Peter Doherty and The Puta Madres’, welches am 26. April erschienen ist, entstand vergangenen Sommer innerhalb von vier Tagen in Frankreich. Doherty selbst bezeichnet die Platte als ein „verheerendes, intimes Porträt von Liebe, Verlust, Tragödie, Sucht und der Kraft der menschlichen Seele, ihre dunklen Ebenen zu überwinden“. Na das klingt doch nach einem typischen Doherty.

Peter Doherty & The Puta Madres
Live am 19.5. ab 20 Uhr im Astra Kulturhaus

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trägt am liebsten Schwarz und ist damit eine absolute Rarität in Berlin. Sie mag keinen Techno, erfreut stattdessen ihre Freunde mit russischer 90’s Musik und hat ein glückliches Händchen bei der Wahl der nächsten Bar.

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