Gurr @ Columbia 1 © A. Thiele (mit freundlicher Genehmigung)
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Konzertrückblick: Gurr im Columbia Theater am 19.12.2019

Shybits @ Columbia © A. Thiele (mit freundlicher Genehmigung)

Shybits

Der Abend wird von der Vorband Shybits eröffnet. Eine klassische 3-Piece-Combo: Drums, Gitarre, Bass die sehr britisch bzw. international klingt. Soundmäßig bekommen wir einen mash-up klassischer Stile zu hören: Ein bisschen Garage, ein bisschen 60ties und ja, Grunge. Bei einigen Songs entsteht der Eindruck, das hätte jetzt auch von Nirvana geschrieben sein können. Die Shybits selbst nennen als Referenzen Beach Boys, Beatles oder die Libertines. Zum Soundtrack von Harry Potter betreten  dann Gurr die Bühne. Auch hier ein klassisches set-up. Die beiden Ur-Gurrls Andreya Casablanca und Laura Lee werden live von einem Drummer und einer Bassistin unterstützt. Im Hintergrund in knallbunten Buchstaben das Logo der Band vor einem Screen in dem Videos in 90er-Glitch Objekt laufen. Im Kontrast dazu sind die Mikros, der Vox AC 90 Gitarren Combo und die Drums mit Rosen verziert. 

Gurr @ Columbia © A. Thiele (mit freundlicher Genehmigung)

All I want For Christmas

Die Band verströmt viel Spielfreude und gute Laune und die beiden Sängerinnen und Gitarristinnen haben auch ein paar klassische Band-Posen auf Tasche: Auf dem Rücken Gitarre spielen oder ein Punk- und Gröl-Version von “All I Want For Christmas Is You”. Auch eine Referenz an Gwen Stefani ist drin: Kurz wird zusammen mit dem Publikum “Hollaback Girl” angestimmt. Die beiden sympathischen Gurrls treiben das Geschehen auf der Bühne an, hier liegt aber auch vielleicht ein Manko der Band. Man hat weniger den Eindruck eine auf der Bühne miteinander interagierende Band, auch wenn sich Andreya und Laura auf mehreren Ebenen gut ergänzen: Laura ist mehr für weicheren Töne am Mikrofon zuständig, bei Andreya mischen sich auch mal ein paar screaming-parts in den Gesang. Auch das Gitarrenspiel der beiden fließt organisch ineinander. Dennoch konzentriert sich doch vieles auf der Bühne stark an Andreya und Laura. Trotzdem geht man mit viel guter Laune und gut unterhalten nach Hause.

 

Gurr @ Columbia © A. Thiele (mit freundlicher Genehmigung)

 

 

 

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