Berlins Kulturszene schläft auch in Zeiten der Krise nicht. Viele kulturelle Einrichtungen und Künstler haben sich bereits auf Livestreams und Onlinevideos umgestellt. Doch manchmal fehlt der Überblick: Wo finde ich den Livestream? Wann fängt es an? Und wie funktioniert das überhaupt? Die von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa und der Internetagentur 3pc ins Leben gerufene Plattform Berlin (a)live soll Abhilfe hier schaffen.
- Gerade in Zeiten erzwungenen “Unter-sich-Seins” brauchen wir die Künste – und sei es digital.
- Statt Hier und Da: Alles auf einen Blick
- Keine Scheu. Uns kann man auch spenden!
- Harry Styles live @FunkhausBerlin
- Formel E Berlin 2026: Strom auf Beton, Zukunft im Rückspiegel
- Andreas Vey – Blau schimmernde Introspektion mit 80er-Herz
- Lasse Matthiessen: Im Night Train Richtung Berlin | live am 1. Februar 2026 + Verlosung
- BAAM: Die Kunstmesse, die Berlin wieder näher zusammenrückt | 4. – 7. 12. im Kühlhaus
- URBANE LAUFLUST: Warum Berlin der spannendere Trainingspartner ist als jedes platte Land + Verlosung
Wenn der Mensch nicht die Möglichkeit hat zur Kultur zu kommen, kommt die Kultur eben zum Menschen. Direkt nach Hause. Ob Konzerte, DJ-Sets, Opern oder Theateraufführungen – die Plattform Berlin (a)live bietet Livestreams zu verschiedensten kulturellen Events aus Berlin.
Gerade in Zeiten erzwungenen “Unter-sich-Seins” brauchen wir die Künste – und sei es digital.

So die Initiatoren der Plattform. “Sie sollen sichtbar sein, auffindbar sein, uns begleiten und unterstützen. Unser “digitaler Veranstaltungskalender” Berlin (a)live hilft dabei. Er trägt Kultur für Alle zusammen und ermöglicht Solidarität durch finanzielle Unterstützung.”
Statt Hier und Da: Alles auf einen Blick
Das Ziel ist einen direkten Überblick über die nächsten Veranstaltungen zu bieten. Ohne viel Gesuche und Rumgeklicke. Sympathisch, die Plattform ist nicht nur für die großen Nummern im Kulturbusiness, sondern für jeden gedacht, der sich künstlerisch ausleben, seine Projekte präsentieren oder auch einfach nur über Gott und die Welt philosophieren möchte. All diejenigen, die nicht live gehen wollen, aber Kultur und Kunst im Angebot haben, können dieses auch On-Demand anbieten. Nutzer wiederum können die gelisteten Künstler*innen und Projekte mit einer Spende unterstützen. Dies geht ganz einfach auf der jeweiligen Eventseite mithilfe eines entsprechenden Links. Und das sollten sie auch tun, denn von Umsonststreams kann kein Künstler leben. Weder vor, mitten, noch nach der Krise.
Hier geht es zu Berlin (a)live!
Foto: ©Berlin (a)live
Keine Scheu.
Uns kann man auch spenden!


Formel E Berlin 2026: Strom auf Beton, Zukunft im Rückspiegel
Es gibt Orte in Berlin, die funktionieren einfach. Nicht, weil sie perfekt sind, sondern weil sie genau das Gegenteil davon verkörpern. Das Tempelhofer Feld ist so ein Ort. Weite, Wind, Beton. Und zweimal im Jahr wird daraus plötzlich eine Rennstrecke. Am 2. und 3. Mai 2026 kehrt die ABB FIA Formula E World Championship zurück – und bringt genau diesen Moment mit, in dem man merkt: Hier passiert gerade etwas, das größer ist als ein Rennwochenende. Beton statt Hochglanz Tempelhof ist kein klassischer Kurs. Keine Postkartenidylle, kein Highspeed-Glanz. Stattdessen fährt man hier über alte Betonplatten, über Narben einer anderen Zeit.

Andreas Vey – Blau schimmernde Introspektion mit 80er-Herz
Berlin ist ein guter Ort für Musik, die sich Zeit nimmt. Für Songs, die nicht schreien müssen, um gehört zu werden. Andreas Vey bewegt sich genau in diesem Spannungsfeld. Mit seiner neuen EP „introspect_“, die am 23. Januar über Embassy of Music erscheint, legt er ein Werk vor, das weniger nach Aufmerksamkeit sucht als nach Verbindung. Am selben Abend stellt er die Songs live in der Mulackei vor – ein passender Rahmen für Musik, die Nähe braucht. Die sechs Tracks der EP wirken wie Momentaufnahmen innerer Zustände. Nichts daran ist aufdringlich, nichts will dominieren. Stattdessen entfaltet sich „introspect_“ schrittweise: mal

Lasse Matthiessen: Im Night Train Richtung Berlin | live am 1. Februar 2026 + Verlosung
Manchmal kommen Songs genau zur richtigen Zeit. „Night Train“, die neue Single von Lasse Matthiessen, fühlt sich an wie eine dieser nächtlichen Zugfahrten, bei denen man kurz vergisst, wo man herkommt und wohin man eigentlich will.ContentsEs gibt Orte in Berlin, die funktionieren einfach. Nicht, weil sie perfekt sind, sondern weil sie genau das Gegenteil davon verkörpern. Das Tempelhofer Feld ist so ein Ort. Weite, Wind, Beton. Und zweimal im Jahr wird daraus plötzlich eine Rennstrecke. Am 2. und 3. Mai 2026 kehrt die ABB FIA Formula E World Championship zurück – und bringt genau diesen Moment mit, in dem man

BAAM: Die Kunstmesse, die Berlin wieder näher zusammenrückt | 4. – 7. 12. im Kühlhaus
In Berlin redet man oft davon, dass Kunst elitär geworden sei – etwas für die mit den richtigen Kontakten, den richtigen Konten und den richtigen Codes. Und dann kommt BAAM um die Ecke und zeigt, wie falsch diese Vorstellung ist. Vom 4. bis 7. Dezember feiert der zehnte Berlin Artists Art Market im Kühlhaus seine Ausgabe – ein Ort, der sich seit 2021 zu einem der unprätentiösesten, offensten Kunstformate der Stadt entwickelt hat. Gegründet wurde BAAM von Sofia Nordmann und José Contreras Aguad, mit einer simplen Idee: Kunst gehört nicht ins Glasvitrinenmuseum der Auserwählten, sondern zurück dahin, wo sie herkommt

URBANE LAUFLUST: Warum Berlin der spannendere Trainingspartner ist als jedes platte Land + Verlosung
Wer in Berlin läuft, weiß: Diese Stadt bewegt sich, selbst wenn man stehen bleibt. Sie brummt, scheppert, rauscht – und irgendwie läuft man immer ein bisschen gegen, aber gleichzeitig auch mit ihr. Genau das macht den Reiz aus. Während auf dem Land oft nur der Horizont die Kulisse bildet, hält Berlin an jeder Kreuzung eine Überraschung bereit. Hier wird selbst der alltägliche Feierabendlauf zu einer Mini-Reportage über das pralle Leben: Menschen in Bewegung, Straßen voller Geschichten, ein Rhythmus, der überall erschallt und dich unwillkürlich mitnimmt. Zwischen Späti-Licht und S-Bahn-Geratte Ein Morgenlauf durch Berlin ist kein meditativer Spaziergang – es ist