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Elias Hadjeus, Berlin, Newcomer

In unserer neuen Rubrik Shortcuts stellen wir Euch regelmäßig junge Berliner Musiker vor, die den großen Sprung noch vor sich haben. Oder auch nicht. Dass weiß man leider nie so genau. An uns soll es jedenfalls nicht scheitern.

Schon vor einigen Jahren hat Elias Hadjeus Berliner Musikgeschichte geschrieben, als er mit seiner damaligen Band "Elias and the Animals Orchestra" mal eben die Fritz Nacht der Talente gewann – nun meldet er sich solo zurück und umgarnt uns mit feinsten deutschen Indie-Pop-Perlen. Klar, dass wir ihn da nochmal zum Gespräch bitten wollen.

[su_youtube url=“https://www.youtube.com/watch?v=nBZBeLJ2Eks“]

Welcher Anekdote entspringt dein Künstlername?

Das ist tatsächlich mein richtiger Name. Aber eigentlich gibts den so garnicht. Ist ein arabischer Familienname, der von den  Behörden falsch übersetzt wurde, als mein Vater her kam. Das ist dann komischerweise ne Weile keinem aufgefallen und dann war es zu spät das zu ändern. Also mehr Schreibfehler als Künstlername.

Welche drei musikalischen Legenden könnten eine Referenz zu deiner Musik sein?

Alex Turner und Judith Holofernes. Und KIZ.

[su_youtube url=“https://www.youtube.com/watch?v=K0YEVNacmtw“]

Für wen würdest du gerne mal als Support bei einer Show eröffnen?

 Für die Queens of the Stoneage, weil ich dann Songs schreiben müsste, die da ins Vorprogramm passen und ich heimlich gerne mehr Stoner-Rock spielen würde.

Welcher One-Liner würde als Empfehlungs-Sticker auf deinem Album kleben?

 „Das Album mit dem berühmten Lied mit der Katze!“ 

Deine Berliner Lieblingslocation?

Für Konzerte das Lido. Das hat die perfekte Größe und die dafür perfekt dimensionierte Anlage. 

Diesen Song hätte ich selber gerne geschrieben:

“Hotline Bling“ von Drake, weil ich immer mal ein Tanzvideo machen wollte.

[su_youtube url=“https://www.youtube.com/watch?v=CL1GEyK9Y0o“]

Und für diesen Film hätte ich sehr gerne den Soundtrack geschrieben:

“Star Wars“, weil “Star Wars“ und außerdem “Star Wars“. Dann kann ich meinen Ur-Enkeln erzählen: Hier: Ich damals, “Star Wars“! Aber ich glaube, dass hätte “Star Wars“ ruiniert. Dann lieber Haialarm am Müggelsee.

Hier trifft man mich außerhalb der Musik mal an:

In der Volksbühne. Nochmal alles von Castorf gucken, bevor der gehen muss.

Mein Ausgehtipp für Wochenendabenden in der Hauptstadt?

Ich wär neulich beinah in der Panke gewesen. Dann ging aber das Vorglühen so lange, dass keiner mehr los wollte. Ich kann jedem empfehlen in die Panke zu gehen, und mir dann zu berichten was ich verpasst habe. Soll echt gut sein!

Fakten:

Gründung: 2009
Genre: Indie-Pop
Bandmitglieder: Elias Hadjeus
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