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Park, spazieren

Am 7. Mai wurden Lockerungen für die Corona-Schutzmaßnahmen beschlossen. Das bedeutet zwar mehr Freiheiten, aber nichtsdestotrotz gelten auch weiterhin zahlreiche Einschränkungen und diese sind auch weiterhin Ernst zu nehmen! Was hat sich für die Berliner*innen nun geändert? Was ist erlaubt was nicht? Ein Überblick. 

GEILE MASKE, ABER: ACHTET AUF DEN MINDESTABSTAND

Die Kontaktbeschränkung erlaubt es nun, dass sich zwei Haushalte treffen und im öffentlichen Raum sowie auch in der Wohnung oder Kleingärten gemeinsam aufhalten dürfen. Das bedeutet also zum Beispiel zwei Familien, zwei Paare oder die Mitglieder aus zwei Wohngemeinschaften. Vorerst gilt die gelockerte Kontaktbeschränkung bis zum 5. Juni. Wenn die Lockerungen zu Überfüllungen von Parks oder Grünlagen führen, können diese wieder geschlossen und Schutzmaßnahmen erneut verschärft werden. 

PACK‘ DIE BADEHOSE EIN…

In der Natur die Seele baumeln lassen. – Foto: © Promo

Der Sommer nähert sich mit großen Schritten und eine Abkühlung bei steigenden Temperaturen wäre dann genau das Richtige. Gerade für uns Städter. Aber auch zu diesen Zeiten? Ab dem 25. Mai sollen Frei- und Strandbäder unter Auflagen öffnen dürfen. Nutzungs- und Hygienekonzepten sind noch in Bearbeitung. Denn es ist wohl mehr als klar, dass sich die Anzahl von täglich rund 1000 Besuchern in Schwimmbädern dieses Jahr stark reduzieren wird. Online-Tickets mit Zeitfenstern sind eine Idee oder die Steuerung des Zugangs.

Es bleibt also bis zum 25. Mai noch abzuwarten, wie Schwimmbäder das im Einzelnen regeln werden.

Das Baden ist an sich nicht das Problem, sondern die Umkleiden, Duschen und WCs, welche mangelnde Hygienemaßnahmen mit sich bringen. Badeseen waren bis dato generell nicht abgesperrt und so tummelten sich auch während der sonnigen Ostertage einige Menschen am Wasser, was aufgrund von mangelnder Einhaltung der Abstände zu vielen Platzverweisen führte. Nichtsdestotrotz ist es aber erlaubt sich an öffentlichen Seen aufzuhalten und auch mal ins kalte Nass abzutauchen.

LUFT RAUS: FITNESSSTUDIOS BLEIBEN VOERST GESCHLOSSEN!

Fitnness, Yoga, 2020, Trend

Digger, kannst ja bald wieder pumpen. – Foto: © Elias Sch. CCO Public Domain

Alle Fitnessfreaks müssen sich in Bezug auf die Eröffnung der Sportstudios noch etwas gedulden, denn wann genau geöffnet wird, entscheidet jedes Bundesland für sich. Während zum Beispiel Nordrhein-Westphalen trotz relativ hohen Fallzahlen ab dem 11. Mai Fitnessstudios wieder öffnet, gehört Berlin zu den zahlreichen Bundesländern, die noch keine genauen Angaben dazu geben. Es ist davon auszugehen, dass Fitnessstudios vorerst noch nicht öffnen.

Mannschaftssportler können  aufatmen. Offiziell gilt ab dem 15. Mai für Sportvereine ein kontaktloses Training zu acht.

Diese Regelung gilt auch für Außenanlagen. Zeit für technisches Aufbautraining, denn Körperkontakt ist tabu. Das Einhalten der Hygienemaßnahmen ist und bleibt auch hier das A und O. Wer schwitzt muss zu Hause duschen, denn Duschkabinen und Umkleideräume bleiben geschlossen.

KULTUR, FEIERN, DEMONSTRIEREN ist ERLAUBT: In MAßEN nicht in Massen!

Kinos, Theater und Konzerthäuser bleiben weiterhin geschlossen, aber ab dem 12. Mai dürfen immerhin wieder Museen öffnen. Außerdem sind Tierparks, Zoos, botanische Gärten sowie Bibliotheken und Musikschulen geöffnet. Kultur und Natur mit Tieren. Was braucht es mehr. Nachtleben zum Beispiel. Doch was die Augeh- und Feierkultur angeht, hat sich mittlerweile wohl jeder mit dem Gedanken abgefunden, dass wir darauf noch verzichten müssen.

Zum Leidwesen aller, die in diesem Berlinrelevanten Bereich des Nachtlebens tätig sind. Wir leiden mit euch!

Auch wenn Zusammenkünfte mit 20 Freunden oder Familienmitgliedern wieder erlaubt sind, gilt dieses nur für wichtige Anlässe wie zum Beispiel Hochzeiten oder Trauerfeiern. Ab dem 18. Mai sind hingegen Versammlungen in geschlossenen Räumen mit bis zu 50 Teilnehmern und ab dem 25. Mai unter freiem Himmel mit bis zu 100 Teilnehmern möglich. Mehr Teilnehmerzahlen sind und bleiben untersagt. Mit strengen Hygieneauflagen, Abstandsregeln, Zugangsbeschränkungen und eingeschränkten Öffnungszeiten, dürfen auch Restaurants, Cafés und Kneipen ab dem 15. Mai wieder aufmachen.

Wir dürfen also mehr in Zeiten von Weniger-Dürfen! Geht weise und verantwortungsvoll damit um.

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ist in Tempelhof geboren und ging auf die gleiche Schule wie Bushido. Emotionen, Posthumanismus und spekulative Fiktion faszinieren sie. Und am schönsten ist es immer noch auf dem Rücken der Pferde.