Lernen, Berlin, Co-Working

Wenn man f√ľrs Studium nach Berlin kommt, ist anfangs nicht ans Lernen zu denken ‚Äď zu viele Veranstaltungen und Sehensw√ľrdigkeiten fesseln die Aufmerksamkeit. Doch wenn es in der Pr√ľfungsphase ernst wird, gilt es, effektiv zu lernen. Wie gelingt den verschiedenen Lerntypen die Konzentration in der Gro√üstadt?

Berlin f√ľr auditive Lerntypen

Wer sich das Lernen erleichtern will, sollte seinen Lerntyp kennen. Er beschreibt, √ľber welche Sinneskan√§le eine Person am besten Informationen aufnimmt. Der erste Typ ist der auditive Lerntyp, der haupts√§chlich beim Zuh√∂ren lernt.

Hier ein paar Tipps f√ľr auditive Lerntypen:

  • Lernstoff f√ľr die Ohren: Lerninhalte zum H√∂ren k√∂nnen eine gro√üe Unterst√ľtzung sein. Wer neu in ein Thema einsteigt, kann bei einem Stadtspaziergang Apps wie Yuno nutzen, um sich Inhalte anzuh√∂ren und mit einem Quiz √ľber Allgemeinwissen abschlie√üen.
  • Selbstgespr√§che: Als auditiver Lerntyp hilft es, sich Inhalte selbst vorzusagen. F√ľr diese Lernmethode ist es besser, zu Hause zu lernen. In der Bibliothek k√∂nnte das weniger gut ankommen.
  • Angenehme Ger√§uschkulisse: Wer durch Zuh√∂ren lernt, reagiert oft empfindlicher auf Hintergrundger√§usche. Ein ruhiger Ort ohne Musik eignet sich also am besten.

Als visueller Lerntyp in der Großstadt

Visuelle Lerntypen k√∂nnen sich Informationen am besten durch Lesen und Anschauen merken. Damit sind nicht nur Texte gemeint, denn Bilder und Grafiken helfen diesem Typ enorm. Als gute Lernorte f√ľr diesen Typ gelten Universit√§tsbibliotheken, Stadtbibliotheken, Coworking Spaces oder Buchl√§den wie Shakespeare and Sons.

Folgende Tipps können visuellen Typen helfen:

  • Zusammenfassungen: Visuellen Lerntypen hilft nicht nur Lesen, sondern auch Aufschreiben. Eine eigene schriftliche Zusammenfassung der Inhalte ist sehr empfehlenswert.
  • Kleine Kunstwerke: Eine weitere Ged√§chtnisst√ľtze k√∂nnen farbige Unterstreichungen und bunte Karteikarten sein, aber auch selbst gemalte Bilder und Diagramme, die den Lernstoff anschaulich machen.
  • Lernen auf Leinwand: Wenn es zuf√§llig einen Film oder eine Ausstellung zu einem verwandten Thema gibt, kann sich das sehr lohnen. Die visuellen Eindr√ľcke bleiben gut h√§ngen und Lernen wird mit einer Erkundungstour durch Berlin verbunden.

Motorische Lerntypen in der Hauptstadt

Motorische Lerntypen profitieren davon, praktische Abl√§ufe selbst durchzuf√ľhren. Bei abstrakten Themen hilft es auch schon, wenn die H√§nde beim Lernen besch√§ftigt sind. Es muss nicht einmal etwas mit dem Thema zu tun haben.

Hier einige Beispiele:

  • Interaktives Lernmaterial: Interaktive Ausstellungen in der Stadt, Experimentierk√§sten, Modelle oder sogar Scrabble-Steine k√∂nnen zur Hands-on Ged√§chtnisst√ľtze werden.
  • Rollenspiel: Auch Rollenspiele k√∂nnen helfen ‚Äď dazu kann mit einer Freundesgruppe gemeinsam gelernt werden.
  • Bewegung: Es kann die Lernerfolge f√ľr motorische Typen verbessern, sich beim Lernen zu bewegen oder Inhalte mit Gesten zu verbinden. Mit Freunden kann man sich Lerninhalte beim Ballspielen in einem Berliner Part abfragen.

Berlin aus Sicht kommunikativer Lerntypen

F√ľr kommunikative Lerntypen sind Gespr√§che die beste Lernmethode. Dialoge und Austausch helfen ihnen, Inhalte zu verstehen. Dieser Lerntyp hat es am leichtesten, zu lernen und gleichzeitig etwas von Berlin zu sehen.

Hier sind einige Vorschläge:

  • Plausch im Caf√©: Es gibt eine ganze Reihe Berliner Caf√©s, die sich wunderbar f√ľr ein Treffen mit der Lerngruppe eignen. Aber auch zu Hause k√∂nnen die Treffen mit Snacks und Getr√§nken aufgelockert werden.
  • Quizspiel: Auch ein gemeinsamer Quizabend zum Pr√ľfungsthema kann eine spa√üige M√∂glichkeit sein, sich mit dem Lernstoff zu besch√§ftigen.
  • Gemeinsamer Heimweg: Wer keine Zeit f√ľr regelm√§√üige Treffen hat, kann gemeinsame Heimwege mit Freunden nutzen, um sich mit ihnen nach der Vorlesung √ľber die Inhalte auszutauschen.

Vielfältige Möglichkeiten

Jede Person lernt anders und kann dabei dennoch die gro√üst√§dtische Umgebung in Berlin genie√üen. Auditive Lerntypen k√∂nnen mit einer Lern-App auf den Ohren durch die Stadt spazieren, w√§hrend visuelle Typen in der stillen Bibliothek lernen. Motorischen Typen kann eine interaktive Ausstellung weiterhelfen, w√§hrend kommunikative Typen den Lernstoff mit Freunden im Caf√© durchsprechen. Es lohnt sich, sich die Tools zu beschaffen, die den eigenen Lerntyp am besten unterst√ľtzen.

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