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Ausschnitt aus #FemalePleasure Foto: © Promo

Befreit die Vagina! | #FemalePleasure: Doku als Kampfansage

in Film/Stadtleben

#FemalePleasure: eine dokumentarische Kampfansage gegen weibliche Unterdrückung im Namen der Religion. Ein Film von Barabara Miller.

Zeig’ mir deine Vagina

Japan im 21. Jahrhundert: Eine Frau macht einen 3D-Print ihrer Vagina und wird verhaftet. Das gehört sich nicht, zu obszön. Soweit, so klar. Im Deutschland  der Gegenwart beraten Doku-Serien wie „Making Love“ Paare zum Thema Sex. Aufklärung anhand von Videos mit Gummivaginas. In anderen Ländern ist das weibliche Geschlechtsorgan dagegen alles mögliche: Männersache, unrein, fremdbestimmt. Was es in jedem Fall nicht ist: ein Organ der weiblichen Lust.

“It’s a culture thing”

Im Namen der Religion werden minderjährige Mädchen immer noch verheiratet. Genitale Verstümmelung und sexuelle Kontrolle gehören zum Alltag vieler Frauen. Der Dokumentarfilm „#FemalePleasure“ der Schweizer Regisseurin Barbara Miller erzählt die Geschichte von fünf Frauen aus fünf Kulturen. Er zeigt ihren Kampf gegen die weibliche Repression. Wie lange kann das Argument „It’s a culture thing“ noch gelten? Eine bedrückende aber auch zuweilen unterhaltsame Bestandsaufnahme.

#FemalePleasure | City Kino Wedding und andere
19. April @21 Uhr
Müllerstraße 74
13349 Berlin

Hier geht’s zur Veranstaltung. 

Foto: © Von Mons Veneris Films GmbH / Das Kollektiv Filmproduktion

ist Berlinerin (ja, Köpenick gehört tatsächlich zu Berlin). Sie wollte mal Artistin werden. Das Einrad verstaubt im Keller. Nun schreibt Sie. Immer am Suchen, Lernen und Hinterfragen, aber bitte mit Humor. Zitat: „Den erhobenen Zeigefinger lass zu Hause. Lass mal cool sein jetzt.“

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