In Berlin kommt die Mode für diesen Herbst und Winter nicht nur trendy, sondern auch bequem daher. Die Metropole setzt in der kühlen Saison auf Cord, Denim und Fake Fur. Akzentuiert werden die Outfits in Braun, Beere oder Schwarz mit schmucken Accessoires, bei denen gilt: Weniger ist mehr.

Cleaner Chic und ländliche Verspieltheit

Die gute Nachricht: In Berlin darf alles ein bisschen lauter, schräger und schriller sein als im Rest der Republik. Selbstredend gilt das auch für die Mode. Also gibt es fast nichts, das nicht erlaubt ist: Denn der individuelle Spirit steht an der Spree über allem. Trotzdem gibt es auch hier für diesen Herbst und Winter einiges Do‘s and Don‘ts für alle, die sich gerne stilsicher kleiden. Für Berlin gilt ganz besonders: Hier besticht der Look durch eine gelungene Melange aus cleanem Chic und ländlicher Verspieltheit.

Beere und Braun dominieren den Herbst

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Mode von Mulberry

Ein Beispiel: Üppige Blumenprints dürfen mit der Schlaghose aus Cord kombiniert werden, die schon Oma in ihren Jugendjahren im Schrank hatte. Sommerkleider mit auffälligen Mustern, Rüschen und Volants werden einfach mit der aktuellen Herbstmode gemischt. Entweder kommt ein langer schwarzer Rollkragenpullover unter das Kleid oder aber eine Fake Four Weste drüber – an sehr kühlen Tagen empfiehlt es sich sogar, beide Kombinationsmöglichkeiten im Zwiebellook zu tragen. Überhaupt geht in Berlin in diesem Herbst/Winter gar nichts ohne Fake Fur. Der kuschelige Webpelz am Kragen und an den Armbündchen ist bei Jacken ein unbedingtes Must Have. Ebenfalls angesagt: Hohe Schaftstiefel oder Overknees in Schwarz, sattem Braun oder in Wildlederoptik. Wer weniger auf Kleidchen steht, greift in der kalten Jahreszeit zu flauschigen Oversize-Pullis in Beerentönen. Die Ärmel dürfen gern viel zu lang sein, zudem trägt man den Pulli in Kombination mit einem breiten Gürtel, der locker auf der Hüfte sitzt. Wer sich weder mit Brauntönen, noch mit Beere anfreunden mag, der geht auch komplett in blauem oder schwarzem Denim in dieser Saison als trendbewusst durch: Wichtig ist hierbei, auf Stilbrüche zu verzichten. Wenn Jeans, dann bitte komplett – von der Hose bis zur Weste. Ausnahme: Schluppenblusen sind in Kombination erlaubt. So entstehen herrliche Looks, die nicht nur für die Freizeit, sondern auch fürs Business taugen.

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Denim geht immer. In schwarz ist der Baumwollstoff besonders angesagt.

Edle Statements kommen solo daher

Nun zu den Accessoires: Galt in den vergangenen Saisons das Motto „je üppiger, desto besser“, so gilt nun das Gegenteil: Weniger ist mehr. Nur ein, zwei Schmuckstücke, die dafür edel und auffällig sein sollen, ergänzen die Outfits und machen so aus jedem Look ein ganz individuelles Statement. Dabei ist erlaubt, was gefällt – nur hochwertig sollten die Accessoires sein. Statt Bling Bling an jedem Finger bitte nur mit einem Stück Akzente setzen! Neben den Dauerbrennern Gold und Silber steht auch Edelstahl gross im Kurs. Hier überzeugen Designer, die sich an verspielten Formen ausprobieren genauso wie jene, die auf schlichte Eleganz setzen: Ein schlichter, breiter Silberring wirkt genauso wie ein Schmuckstück mit schmaler Ringschiene aber üppigem Stein. Bei den Ketten gilt ähnliches: Entweder eine breite Kette ohne Stein zum Look kombinieren oder aber eine schmale Kette mit auffälligem Medaillon oder Schmuckstein. Out sind in dieser Saison zarte, filigrane Teile. Dafür sind die üppigen Creolen wieder da, doch Achtung: Wenn Creolen gewählt werden, bitte keine Kette dazu. Der Schmuck in dieser Saison sagt: Ich bin allein, denn ich überzeuge zur Genüge. Bei den schmucken Accessoires sollte auf jeden Fall Markenware gewählt werden. Das ist nicht nur modisch eine gute Wahl, die Trägerin hat auch länger was davon – denn bei Schmuck auf Qualität und eine hochwertige Verarbeitung zu achten, zahlt sich aus. Hochwertige Uhren und edler Schmuck von Marken von A bis Z finden sich etwa bei Valmano.

Fazit

Erlaubt ist im Herbst und Winter in Berlin, was gefällt und von edlem Geschmack zeugt. Dabei ist die Bandbreite der Möglichkeiten gross und die Kombinationsmöglichkeiten sind raffiniert. Wer beim Schmuck zu edlen Glanzstücken greift, ist ganz vorne mit dabei.