Auch die Literatur ordnet sich neu. Nachdem bekanntlich die Frankfurter Buchmesse der Corona-Krise zum Opfer viel, stand es auch um andere literarische Projekte nicht gut. Zumindest das poesiefestival berlin, vermeldet nun sein Stattfinden. Allerdings, ihr ahnt es, nur online.
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- Harry Styles live @FunkhausBerlin
- Formel E Berlin 2026: Strom auf Beton, Zukunft im Rückspiegel
- Andreas Vey – Blau schimmernde Introspektion mit 80er-Herz
- Lasse Matthiessen: Im Night Train Richtung Berlin | live am 1. Februar 2026 + Verlosung
- BAAM: Die Kunstmesse, die Berlin wieder näher zusammenrückt | 4. – 7. 12. im Kühlhaus
- URBANE LAUFLUST: Warum Berlin der spannendere Trainingspartner ist als jedes platte Land + Verlosung
Unter dem #planetpgoeson bietet es auch in diesem Jahr Talks, Panels, Interviews, sowie länderübergreifend produzierte Videoformate sowie ein E-Learning Bildungsprogramm. Man baut hier voll auf Live-Streamings und eine umfangreiche Mediathek für die Nachzügler. Der Zugang ist weltweit ausgrichtet und für jeden von zu Hause aus abrufbar. Für Festivalleiter Dr. Thomas Wohlfahrt war nach den ersten Meldungen über das Covid-19 Virus schnell klar “dass wir das poesiefestival berlin im analogen Raum absagen müssen”. Dennoch sieht er in dieser weltweiten Krise auch eine Chance.
Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Maßnahmen.
Und so entschloss man sich das Festival nicht abzusagen. Stattdessen soll es weitergehen und online stattfinden. Wichtig ist den Veranstaltern, dass es technologisch wie ästhetisch neu gedacht wird und nicht als verzweifelter Ersatz in eure Bildschirme kommt. Das Haus für Poesie und das Festivalteam sind der Überzeugung, dass das kulturell-soziale Leben auch im Ausnahmezustand nicht stillstehen sollte.
In der Fähigkeit der Dichtung, Wirklichkeit mit Sprache zu erfassen, kann Poesie unmittelbar zu den Menschen sprechen und als wendige Gattung kreativ auf die Krise reagieren.
Damit hat man einige Vorteile gegenüber anderen Medien, welche in der Entstehung viel mehr auf das menschliche Miteinander angewiesen, als es bei der Entstehung eines literrischen Textes von Nöten ist. Für die Veranstalter ist das Onlinefestival #planetpgoeson dennoch ein Wagnis, schliesslich können sich alle Beteiligten nur eingeschränkt bewegen. Nutzen möchte man aber die Chance, weiter zusammenzuarbeiten und belangvolle Inhalte zu produzieren in einer Zeit, in der Veranstaltungsabsagen die Existenzgrundlage vieler Kulturschaffender und Künstler*Innen bedrohen. Unter dem Motto Planet P präsentiert man daher ein internationales Programm mit Autor*Innen von vier Kontinenten. Der Länderschwerpunktes liegt dabei in Kanada. Bis es soweit ist, informiert das Haus für Poesie in regelmäßigen Updates auf der Website und Social Media (Links weiter unten) über den Stand der Dinge. Man weiß ja nie, was alles noch passiert.
FR 5.6.– DO 11.6.2020
21. poesiefestival berlin: Planet P
Online Edition #planetpgoeson
Social Media
Facebook @poesiefestivalberlin
Instagram: @hausfuerpoesie
Website
www.haus-fuer-poesie.org
Foto: © Mirko Lux
Formel E Berlin 2026: Strom auf Beton, Zukunft im Rückspiegel
Es gibt Orte in Berlin, die funktionieren einfach. Nicht, weil sie perfekt sind, sondern weil sie genau das Gegenteil davon verkörpern. Das Tempelhofer Feld ist so ein Ort. Weite, Wind, Beton. Und zweimal im Jahr wird daraus plötzlich eine Rennstrecke. Am 2. und 3. Mai 2026 kehrt die ABB FIA Formula E World Championship zurück – und bringt genau diesen Moment mit, in dem man merkt: Hier passiert gerade etwas, das größer ist als ein Rennwochenende. Beton statt Hochglanz Tempelhof ist kein klassischer Kurs. Keine Postkartenidylle, kein Highspeed-Glanz. Stattdessen fährt man hier über alte Betonplatten, über Narben einer anderen Zeit.
Andreas Vey – Blau schimmernde Introspektion mit 80er-Herz
Berlin ist ein guter Ort für Musik, die sich Zeit nimmt. Für Songs, die nicht schreien müssen, um gehört zu werden. Andreas Vey bewegt sich genau in diesem Spannungsfeld. Mit seiner neuen EP „introspect_“, die am 23. Januar über Embassy of Music erscheint, legt er ein Werk vor, das weniger nach Aufmerksamkeit sucht als nach Verbindung. Am selben Abend stellt er die Songs live in der Mulackei vor – ein passender Rahmen für Musik, die Nähe braucht. Die sechs Tracks der EP wirken wie Momentaufnahmen innerer Zustände. Nichts daran ist aufdringlich, nichts will dominieren. Stattdessen entfaltet sich „introspect_“ schrittweise: mal
Lasse Matthiessen: Im Night Train Richtung Berlin | live am 1. Februar 2026 + Verlosung
Manchmal kommen Songs genau zur richtigen Zeit. „Night Train“, die neue Single von Lasse Matthiessen, fühlt sich an wie eine dieser nächtlichen Zugfahrten, bei denen man kurz vergisst, wo man herkommt und wohin man eigentlich will.ContentsEs gibt Orte in Berlin, die funktionieren einfach. Nicht, weil sie perfekt sind, sondern weil sie genau das Gegenteil davon verkörpern. Das Tempelhofer Feld ist so ein Ort. Weite, Wind, Beton. Und zweimal im Jahr wird daraus plötzlich eine Rennstrecke. Am 2. und 3. Mai 2026 kehrt die ABB FIA Formula E World Championship zurück – und bringt genau diesen Moment mit, in dem man
BAAM: Die Kunstmesse, die Berlin wieder näher zusammenrückt | 4. – 7. 12. im Kühlhaus
In Berlin redet man oft davon, dass Kunst elitär geworden sei – etwas für die mit den richtigen Kontakten, den richtigen Konten und den richtigen Codes. Und dann kommt BAAM um die Ecke und zeigt, wie falsch diese Vorstellung ist. Vom 4. bis 7. Dezember feiert der zehnte Berlin Artists Art Market im Kühlhaus seine Ausgabe – ein Ort, der sich seit 2021 zu einem der unprätentiösesten, offensten Kunstformate der Stadt entwickelt hat. Gegründet wurde BAAM von Sofia Nordmann und José Contreras Aguad, mit einer simplen Idee: Kunst gehört nicht ins Glasvitrinenmuseum der Auserwählten, sondern zurück dahin, wo sie herkommt
URBANE LAUFLUST: Warum Berlin der spannendere Trainingspartner ist als jedes platte Land + Verlosung
Wer in Berlin läuft, weiß: Diese Stadt bewegt sich, selbst wenn man stehen bleibt. Sie brummt, scheppert, rauscht – und irgendwie läuft man immer ein bisschen gegen, aber gleichzeitig auch mit ihr. Genau das macht den Reiz aus. Während auf dem Land oft nur der Horizont die Kulisse bildet, hält Berlin an jeder Kreuzung eine Überraschung bereit. Hier wird selbst der alltägliche Feierabendlauf zu einer Mini-Reportage über das pralle Leben: Menschen in Bewegung, Straßen voller Geschichten, ein Rhythmus, der überall erschallt und dich unwillkürlich mitnimmt. Zwischen Späti-Licht und S-Bahn-Geratte Ein Morgenlauf durch Berlin ist kein meditativer Spaziergang – es ist

