Der luxemburgische Musiker Bartleby Delicate
Foto: Promo

VIDEO DES TAGES: Bartleby Delicate – Plastic Flowers

Das wir die erste Single ‘A little less home’ des luxemburgischen Singer-Songwriters Bartleby Delicate hier als Video des Tages posteten, ist schon eine Weile her. Sein Erstling hat allerdings nicht darunter gelitten. Immer noch ein tolles Stück eigenwilliger Popmusik. Heute geht seine neue Single ‘Plastic Flowers’ online. Da haben wir es uns nicht nehmen lassen, wieder ein Plätzchen auf unser Seite für Bartleby Delicate freizuräumen.

Blicken wir zurück: Seit 2010 ist der in Luxemburg lebende Georges Goerens als Frontmann der Band Seed To Tree bekannt, bevor er seine hier präsentierten Solopfade begeht. Und wie es bei Bandmusikern auf Solotrip nun mal so ist, werden alle Ideen und Fragmente, die im Band-Kontext keine Mehrheit finden, in eigene Soundwelten geschoben. Dabei ist Goerens vom intimen Folk, so langsam Richtung Modern Pop gewandert. Seine sanfte Stimme ist geblieben, ebenso das reduzierte Destillat aus eingängigen Melodien, erstaunlicher Eloquenz und einem ordentlichen Gesellschafts-Anstich. Im Entstehungsprozess der Songs seiner neuen EP “Deadly Sadly Whatever”, auf welcher sich auf ‘Plastic Flowers’ findet, haben nach eigener Aussage, die Phantomschmerzen und die Widersprüche, die es für ihn und seine Peers auszuhalten und zu bearbeiten gilt, eine große Rolle gespielt: “Wie kann ich mich als weißer Cis-Mann künstlerisch ausdrücken, ohne anderen, benachteiligten Gruppen den Platz zu nehmen? Was berechtigt mich, zu sprechen und gehört zu werden und wie gehe ich reflektiert mit den eigenen Privilegien um?” Trotz der tiefe seiner Überlegungen kommt seine Musik nicht schwer und düster daher, sondern soll Kraft und Ruhe spenden. Wie es so treffend im Begleittext heißt: Eine Unterstützung in herausfordernden Zeiten sein, Hilfe dabei, schwierige Umstände auszuhalten und zu reflektieren. Entscheidet selbst, ob ihm dies gelingt.

 

 

Reload.Land

Reload.Land 2026: Die leise Revolution auf zwei Rädern | 2. & 3. Mai @ Tempelhofer Feld

Während auf dem Tempelhofer Feld die Rennwagen der ABB FIA Formula E World Championship im Sekundenrhythmus an ihre Grenzen gehen, passiert ein paar Schritte weiter etwas, das sich weniger spektakulär anfühlt – und genau deshalb hängen bleibt. Reload.Land ist 2026 zum ersten Mal Teil des Fan Village beim Berlin E-Prix. Kein Nebenschauplatz, sondern ein bewusst gesetzter Gegenpol. Hier geht es nicht um Rundenzeiten, sondern um die Frage, wie wir uns morgen durch die Stadt bewegen. Und warum das vielleicht anders aussehen wird, als wir es gewohnt sind. Vom Szenetreffen zur ernstzunehmenden Plattform Was heute wie ein selbstverständlicher Bestandteil dieses Wochenendes

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Bildschirmfoto 2026 04 21 um 21.27.09 bearbeitet

Harry Styles live @FunkhausBerlin

ContentsWährend auf dem Tempelhofer Feld die Rennwagen der ABB FIA Formula E World Championship im Sekundenrhythmus an ihre Grenzen gehen, passiert ein paar Schritte weiter etwas, das sich weniger spektakulär anfühlt – und genau deshalb hängen bleibt. Reload.Land ist 2026 zum ersten Mal Teil des Fan Village beim Berlin E-Prix. Kein Nebenschauplatz, sondern ein bewusst gesetzter Gegenpol. Hier geht es nicht um Rundenzeiten, sondern um die Frage, wie wir uns morgen durch die Stadt bewegen. Und warum das vielleicht anders aussehen wird, als wir es gewohnt sind.Vom Szenetreffen zur ernstzunehmenden PlattformDer Moment, in dem Theorie Realität wirdForm folgt ZukunftBerlin als

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Formel E Berlin 2026: Strom auf Beton, Zukunft im Rückspiegel

Es gibt Orte in Berlin, die funktionieren einfach. Nicht, weil sie perfekt sind, sondern weil sie genau das Gegenteil davon verkörpern. Das Tempelhofer Feld ist so ein Ort. Weite, Wind, Beton. Und zweimal im Jahr wird daraus plötzlich eine Rennstrecke. Am 2. und 3. Mai 2026 kehrt die ABB FIA Formula E World Championship zurück – und bringt genau diesen Moment mit, in dem man merkt: Hier passiert gerade etwas, das größer ist als ein Rennwochenende. Beton statt Hochglanz Tempelhof ist kein klassischer Kurs. Keine Postkartenidylle, kein Highspeed-Glanz. Stattdessen fährt man hier über alte Betonplatten, über Narben einer anderen Zeit.

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Andreas Vey, introspective, Musiker

Andreas Vey – Blau schimmernde Introspektion mit 80er-Herz

Berlin ist ein guter Ort für Musik, die sich Zeit nimmt. Für Songs, die nicht schreien müssen, um gehört zu werden. Andreas Vey bewegt sich genau in diesem Spannungsfeld. Mit seiner neuen EP „introspect_“, die am 23. Januar über Embassy of Music erscheint, legt er ein Werk vor, das weniger nach Aufmerksamkeit sucht als nach Verbindung. Am selben Abend stellt er die Songs live in der Mulackei vor – ein passender Rahmen für Musik, die Nähe braucht. Die sechs Tracks der EP wirken wie Momentaufnahmen innerer Zustände. Nichts daran ist aufdringlich, nichts will dominieren. Stattdessen entfaltet sich „introspect_“ schrittweise: mal

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Lasse Mattiessen, Singer, Songwriter, Live

Lasse Matthiessen: Im Night Train Richtung Berlin | live am 1. Februar 2026 + Verlosung

Manchmal kommen Songs genau zur richtigen Zeit. „Night Train“, die neue Single von Lasse Matthiessen, fühlt sich an wie eine dieser nächtlichen Zugfahrten, bei denen man kurz vergisst, wo man herkommt und wohin man eigentlich will.ContentsEs gibt Orte in Berlin, die funktionieren einfach. Nicht, weil sie perfekt sind, sondern weil sie genau das Gegenteil davon verkörpern. Das Tempelhofer Feld ist so ein Ort. Weite, Wind, Beton. Und zweimal im Jahr wird daraus plötzlich eine Rennstrecke. Am 2. und 3. Mai 2026 kehrt die ABB FIA Formula E World Championship zurück – und bringt genau diesen Moment mit, in dem man

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BAAM, Kunst, Berlin

BAAM: Die Kunstmesse, die Berlin wieder näher zusammenrückt | 4. – 7. 12. im Kühlhaus

In Berlin redet man oft davon, dass Kunst elitär geworden sei – etwas für die mit den richtigen Kontakten, den richtigen Konten und den richtigen Codes. Und dann kommt BAAM um die Ecke und zeigt, wie falsch diese Vorstellung ist. Vom 4. bis 7. Dezember feiert der zehnte Berlin Artists Art Market im Kühlhaus seine Ausgabe – ein Ort, der sich seit 2021 zu einem der unprätentiösesten, offensten Kunstformate der Stadt entwickelt hat. Gegründet wurde BAAM von Sofia Nordmann und José Contreras Aguad, mit einer simplen Idee: Kunst gehört nicht ins Glasvitrinenmuseum der Auserwählten, sondern zurück dahin, wo sie herkommt

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