Holofiction
Dokumentarischer Essay · Kinostart 5.11.2026.
Michal Kosakowski untersucht, wie Spielfilmbilder vom Holocaust unsere Erinnerung prägen.
Darum geht es:
Michal Kosakowski montiert Spielfilmbilder über den Holocaust. Laut filmportal interessiert ihn, wie bestimmte Einstellungen über verschiedene Produktionen hinweg immer wiederkehren. Aus der Wiederholung entsteht eine Frage: Wie viel von dem, was sich vertraut anfühlt, stammt aus historischen Zeugnissen, und wie viel aus der Geschichte des Kinos?
Das schreiben andere:
Maxi Braun beschreibt in epd Film, wie Kosakowski die Einstellungen nach wiederkehrenden Motiven montiert. Der ursprüngliche Ton fällt weg, die Herkunft der Bilder bleibt eingeblendet. Dadurch können Einstellungen aus verschiedenen Jahrzehnten plötzlich wie Teile derselben Szene wirken. Für Braun macht gerade diese irritierende Nähe das Experiment nachvollziehbar.
Die taz rückt die Bilder selbst in den Mittelpunkt. Zusammengenommen lenken die Besprechungen den Blick darauf, was durch die Wiederholung vertrauter Einstellungen entsteht: ein Eindruck von historischer Wirklichkeit, der auf Entscheidungen des Spielfilms beruht. Die Montage macht diese Entscheidungen sichtbar und stellt damit auch die Frage, welche Bilder unsere Erinnerung an den Holocaust prägen.
Fakten
Film: Dokumentarischer Essay · Regie Michal Kosakowski · Deutscher Start 5. November. filmportal.de
Kritiken und Quellen: epd Film · taz. KI-gestützte Auswertung veröffentlichter Besprechungen.
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