»Man muss Fehler machen, sonst lernt man nichts!« – Maximio Park

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Früher war Paul Smith Kunstlehrer, heute ist er Frontmann von Maximo Park, einer der besten Britpopbands der Insel. [030] sprach mit dem umtriebigen Künstler über seine Musik, die Schwere der Jugend, Kunst und seine Ambitionen als Schriftsteller. Das Interview führte Birk Grüling.

10 Platten: Oliver Koletzki

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»Großstadtmärchen« hieß die Platte, mit der sich Oliver Koletzki 2009 aufmachte den Pophimmel ein Stück näherzukommen. Zusammen mit Bosse und Juli Holz begeisterte der DJ, Produzent, Bandleader und Stil vor Talent Labelchef mit feinfühlig, tiefergreifenden Songs, die, inspiriert durch Koletzkis Jahre der elektronischen Exkursionen, wunderbar leicht und wohltuend geerdet daher kamen. Aus der Ruhe heraus entsteht die Kraft.

10 Platten: Bosse

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Bosse, Astra, Engtanz, Berlin, 030 Magazin

Deutschrocker aus Braunschweig. Das klingt in erster Linie nicht nach dem großen Rockentwurf. Eher nach biederer deutscher Bodenständigkeit. Axel Bosse in diesen Topf zu schmeißen, wäre, trotz aller Verlockungen unfair. Die Musik von Bosse verzückt durch tiefgängige Texte mit der nötigen Prise Hintersinn und ordentlich Schmiss. Dass er dazu noch tanzen kann, bewies er einst

»Das Problem sind immer die Texte« – Kettcar-Sänger Marcus Wiebusch

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Die Hamburger Band Kettcar mit ihrem Sänger und Mitinhaber des Independent Labels Grand Hotel Van Cleef, Marcus Wiebusch, ist eine Institution der deutschen Indierockszene. Wir sprachen mit Marcus, der zuletzt mit seinem Soloalbum »Konfetti« erfolgreich war, über die Schwierigkeit die richtigen Worte zu finden und das Schicksal der Band immer auf ihn warten zu müssen.  „Bis ich so einen

10 Platten: Brothers of End

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Schwedische Folkpopper? Was soll da rauskommen. Dylan. Dylan. Dylan? Nein ganz und gar nicht. Und vor allen Dingen: Auch wir haben ein Herz für den traditionell agierenden Musiker in der heutigen, schnelllebigen Zeit. Das Trio Brothers Of End, bestehend aus den Jugendfreunden Mattias Areskog, Bengt Lagerberg und Lars-Olof Johansson Ståle haben sich gefühlvollen Klangteppichen und getexteter

Keine Geheimnisse – Booka Shade

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Die Zweimannband Booka Shade gehören seit Jahren zu den elektronischen Top-Live-Acts. Hierzulande fristeten sie lange ein Nischendasein. Spätestens mit ihrer 2008er Platte „The Sun& The Neon Light“ ändert sich das. Wir sprachen mit Walter Merziger und Arno Kammermeier über deutsche Missgunst, massenkompatible Charterfolge und eine lebhafte Vita in Zeiten des Internets.

10 Platten: Digitalism

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Digitalism – das steht für eine eklektische Mischung aus Electro, Rock, Indie und Techno Klangkörpern. Das Crossover-Potential der beiden Hamburger ist hoch. Mehr als eine Dekade hält die deutsch-türkische Freundschaft von Jens »Jence« Moelle und Ismail »Isi« Tüfekci bereits an. Kennengelernt haben sie sich ganz klassisch: in einem Plattenladen Ende der Neunziger. Es folgten Remix Hits

Geschmack muss man lernen – Steve Bug

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Seit mehr als 20 Jahren umtreiben den gebürtigen Bremer Steve Bug die Auswüchse elektronischer Musik. Zuerst als DJ in Hamburg, dann als Produzent und Labelchef mit Hauptwohnsitz Berlin. Wir treffen Steve Bug zur Mittagszeit in einem italienischen Restaurant ganz in der Nähe seines Studios im Prenzlauer Berg. Die Bedienung begrüßt den Pokerflat Chef mit Vornamen, nimmt

10 Platten: The Foals

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Foals, berlin, live, 030

Die Mischung macht`s. Die britische Indie-Band The Foals kann ihre elektronischen Einflüsse nicht verbergen. Warum auch? Man kommt nicht umhin der Band einen recht akzeptablen Musikgeschmack zu attestieren. Zwar fehlen die Ausbrecher – Songs für die man sich im Alter schämen könnte – aber warum den knappen Platz verschwenden. Überhaupt: Knapp. Kaum hatte sich die Band

10 Platten: Surkin

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Surkin als Nachwuchskünstler zu bezeichnen ist, trotz seiner fast kindlichen Ausstrahlung, ein wenig vermessen. Benoit Heitz, Franzose mit Hang zum Amerikanismus, welchen er Zeit seines Lebens in Form von Comics, Fernsehshows und Kinofilmen konsumierte, gehört zwar zusammen mit den Kollegen Justice zur jungen Produzentengarde der Prä-Daft Punk-Ära. Seine ersten musikalischen Schritte unternahm er bereits 2006 als 17-jähriger

Tocotronic: Erfolg ist relativ

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2010 veröffentlichten Tocotronic mit „Schall & Wahn“ das Finale der sogenannten Berlin Trilogie, zu welcher ebenfalls die Vorgängeralben “Pure Vernunft darf niemals siegen” (2005) und “Kapitulation” (2007) zählten. Wer dachte, damit wäre die Zusammenarbeit mit Produzent Moses Schneider beendet, der sah sich getäuscht. Rund um das 20jährige Bestehen der Band erschien im Januar 2013 das zehnte Studioalbum “Wie wir leben