Gefunden - unsere Besten!
Fb. In. Tw. Be.
Möbel, Wohnung, Schreibtisch, Lager

Wer in der Großstadt wohnt, muss auch in diesem Jahr mit einem höheren Preisanstieg rechnen. Besonders hart trifft es Zuzügler, die jetzt nach Eigentumswohnraum in den Metropolen der Republik suchen. Woran liegt die Preiserhöhung und wird der Kostenzuwachs irgendwann ein Ende finden?

Aktuelle Kaufpreisentwicklung für Eigentumswohnungen im Überblick

Nicht nur die Mieten, sondern auch die Kaufpreise für Wohneigentum in den Großstädten kennen seit einigen Jahren nur den Aufwärtstrend. Auch in diesem Jahr wird es keine Entspannung geben, wissen Experten aus der Branche wie das Umzugsunternehmen aus Berlin und berufen sich dabei auf die erhöhte Nachfrage, der ein nicht gleich stark wachsendes Angebot gegenübersteht. Wer in Hamburg, Hannover oder in Dresden in diesem Jahr Wohnraum kaufen will, muss mit einer prozentualen Teuerung von 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr rechnen. Der Wunsch nach Sicherheit steigt und um ihn zu erfüllen, ist Wohneigentum nach wie vor die beliebteste Investition. Bisher galten München und Stuttgart als die Städte, in denen man die höchsten Summen für eine Eigentumswohnung zahlte. Doch im Vergleich zu Hamburg und Hannover ist der Preisanstieg mit acht Prozent in der bayerischen Metropole und mit fünf Prozent in Stuttgart als moderat einzustufen.

Worauf stützen sich die Mehrkosten für Käufer?

Dass immer mehr Menschen ins Eigentum möchten, ist der hauptsächliche Grund für die explodierenden Preise pro Quadratmeter. Hinzu kommt, dass trotz umfangreichen Neubauvorhaben nicht die Menge an Wohnraum geschaffen werden kann, die in Bezug auf die Nachfrage nötig wäre. Gerade junge Familien zieht es eher in die Stadt als in die ländlichen Gegenden, die in Zeiten von Homeoffice und Homeschooling aufgrund der infrastrukturellen Gegebenheiten problematisch sind. Es ist ein nicht von der Hand zu weisender Fakt, dass die Lage angespannt ist und dass die Entspannung in 2022 ausbleiben wird.

Wohnen, Suche, Berlin

In manchen Teilen Berlins ist es leichter sich ein Bild von seiner Traumwohnung zu malen, statt eine zu finden.

Allerdings hat sich ein neuer Trend etabliert. Während vor einigen Jahren vor allem Appartements und Wohnungen mit über 100 Quadratmetern gefragt waren, suchen potenzielle Eigentümer heute nach drei bis vier Räumen bei maximal 80 Quadratmetern Gesamtfläche. Wichtig ist, dass die Raumaufteilung passt und dass die Möglichkeit besteht, aus dem Homeoffice heraus arbeiten zu können und dafür einen geschlossenen Raum zur Verfügung zu haben.

Darum ist Wohneigentum dennoch eine gute Option für die Alterssicherung

Für Wohnungskäufer, die sich nicht am Stadtrand oder in den umliegenden kleineren Städten umsehen möchten, gibt es trotz Preiserhöhung eine positive Meldung. Nach wie vor ist Immobilienbesitz die beste Absicherung für den Lebensabend und ein Investment, das fernab der Inflation und geopolitischer Einflüsse an Wert gewinnt. Familien, die über den Kauf einer Eigentumswohnung nachdenken, brauchen in diesem Jahr nicht auf eine Entspannung der Märkte zu warten und von einem Stopp des Aufwärtstrends ausgehen. Vielmehr äußern sich Experten darüber, dass die Preise zum Ende des Jahres noch höher steigen – was auch auf die Kostenentwicklung im kommenden Jahr schließen lässt. Die Investition in „Betongold“ ist eine Sicherheit, die entgegen anderen Anlageprodukten einer kontinuierlichen Wertsteigerung unterliegt. Steigen die Kaufpreise weiter, wovon fest auszugehen ist, steigt auch der Wert einer im Jahr 2022 erworbenen Eigentumswohnung in einer deutschen Großstadt. Der Rückblick auf die Preisentwicklung der letzten zehn Jahre zeigt, wohin der Trend geht und wie sich der Markt zukünftig entwickeln wird. Da nicht so viel gebaut werden kann, wie gesucht und gekauft wird, können die Preise weiter ansteigen und es wird zeitnah keine Trendwende geben.