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Grundlegend sollte mittlerweile eigentlich jedem bekannt sein das die meisten Kryptowährungen eher Umweltschäden verursachen als das sie irgendetwas nützen würden. Grundlegend ist eigentlich unverständlich warum hier nicht schon viele Regierungen reagiert haben und das Mining nahezu global verboten ist, solange es nicht einen grüneren Ansatz gefunden hat. Mit diesem Ansatz wollen wir uns heute einmal beschäftigen, denn vielerorts gibt es Gerüchte und Ansätze für „grüne Kryptowährungen“, teilweise mit recht guten Ideen.

Den Anfang an dieser Stelle macht Chia, eine Kryptowährung die vor allem die Grafikkarten und die Rechenleistng, damit auch massive Mengen Stromverbrauch und CO2 Ausstoß aus der Kryptowelt entfernt hat. Bei Chia wird hauptsächlich Speicherplatz gefragt, allerdings hat sich diese Währung zu einem massiv überhöhten Kurs platziert, noch bevor sie gehandelt wurde. Dadurch sind natürlich wesentlich mehr Miner ins Business eingestiegen als das Sinn gemacht hätte und die Investitionen sind in Höhen geschossen die bereits jetzt dafür sorgen das man als Einzelperson mittlerweile mit mehreren Hundert Terrabyte Speicherplatz einsteigen müsste um überhaupt in den Genuss eines Gewinnes kommen zu können. Das bedeutet extreme Start Investitionen und am Ende trotzdem weitaus weniger Gewinn als versprochen. Anfangs lagen Chia Coin bei 2-3.000US$, mittlerweile liegt der Kurs bei weniger als 70 US$. Dafür kann man allerdings auch mit „nur“ 75 Festplatten je 10 TB das gleiche Geld erwirtschaften wie mit 30 RTX 2060 Grafikkarten (ca. 500 US$/Monat) entsprechend liegt der Stromverbrauch von Chia bei 1/5 von Bitcoin, wenn man nur die Endgeräte rechnet. Jedoch erzeugen Chia Coin massiven Verschleiß denn zusätzlich zu den Speicherfestplatten müssen auch noch schnellere SSD´s eingesetzt werden um als Pufferspeicher einen schnellen Zugriff zu ermöglichen und SSD´s sind sehr verschleißanfällig oder extrem teuer im 24 Stunden Dauerbetrieb.

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Die Bitcoin Kurve zeigt steil nach oben. © BTC Echo

Doch wie können Krytopwährungen grün werden? Die Frage ist recht einfach zu beantworten, nämlich durch erneuerbare Energieen und vor allem durch „Dienstleistungsanbieter“. Das untergräbt zwar dezentrale System der Kryptowährungen, das sie sicher und anonym machen soll, aber nur auf diese Art und Weise wäre es möglich Kryptowährungen wirklich grün zu machen. Das Prinzip des Bitcoinhandels, wie es bei allen großen Tradern, wie man sie z.B. auf Immediate Edge Offizielle Seite findet, aber auch bei Kraken oder Binance zum Einsatz kommt müsste 1:1 kopiert werden und auf freie Unternehmen umgelegt werden, die ein Zahlungssystem anbieten. Damit könnten Transaktionen, wie beim großen Kryptotrader, virtuell durchgeführt werden. Es müsste nichtmehr für jede einzelne Buchung eine entsprechende Blockchain Transaktion erfolgen und damit könnte man, bei vielen kleinen Transaktionen, gesammelte Buchungen durchführen um einzelne Transaktionen einzusparen. Der Betrieb der Mining Rechner müsste dann entsprechend mit erneuerbaren Energien betrieben werden und schon hätten wir einen grünen Bitcoin. Doch das Prinzip einer Kryptowährung sieht an dieser Stelle natürlich nicht vor das wir unser Geld auf eine Bank tragen, dort Gebühren bezahlen, dann eine Überweisung tätigen, Gebühren bezahlen, Geld bekommen und Steuern dafür abführen müssen, sondern genau diese Systeme sollen ja mit einer Kryptowährung umgangen werden. Das ist der eigentliche Hintergrund. Kryptowährungen wurden ja nicht ins leben gerufen um einfacher Geld zu überweisen, eine klassische Überweisung muss ja mittlerweile auch innerhalb von 24 Stunden erledigt sein, wobei eine kostengünstige Kryptoüberweisung deutlich länger dauern kann. 

Wie finde ich seriöse Kryptowährungen und Bitcoin Anbieter

Foto: Pixabay

Die Einzige Möglichkeit Krypotowährungen also wirklich grün zu machen ist sie mit grüner Energie zu erzeugen und zu verarbeiten. Das ist allerdings leichter als man vielleicht denken möchte. Als Beispiel sei hier ein Bauer aus Großbritannien vorne angestellt. Er produziert seit vielen Jahren Strom aus Biogas, also aus dem Dung seiner Kühe und Bioabfällen. Dieses Biogas nutzte er lange Zeit zur Erzeugung von Biostrom, doch seit die Subventionen immer weiter abgebaut worden sind und sich die Preise und damit natürlich auch sein Verdienst mit der Biogasanlage immer weiter verringert haben, entschloss er sich das Biogas für das Erzeugen von Bitcoin zu nutzen. Der gewonnene Strom aus seiner Anlage geht mittlerweile in das erzeugen von Kryptowährungen. Sollten sich allerdings die Kurse soweit nach unten entwickeln das sich das Ethereum schürfen nicht mehr lohnen würde, so hat der findige Bauer ebenfalls schon eine Idee für seine Anlage, er möchte dann seine Rechenpower für externe Unternehmen zur Verfügung stellen und, wie er sagt, zum Beispiel an Disney zum rendern von Filmen weitergeben. In unseren Augen eine gute Idee und vor allem eine Nachhaltige. Damit ist Bauer Hughes allerdings nicht alleine denn auch in anderen Ländern betreiben viele Kryptofarmen ihre Rechenzentren mittlerweile mit Strom aus nachhaltigen Quellen, wie Staudämmen und Windrädern. Würde man es schaffen die meisten Kryptofarmen entsprechend umzustellen, ist zwar nicht das Problem des hohen Stromverbrauchs verschwunden aber es wird massiv weniger Co2 dabei produziert.