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Wie integrieren Pokerspieler Online-Poker in ihren Lifestyle?

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Im Januar 2018 war Berlin nicht nur Hauptstadt, sondern eine Pokerhauptstadt Deutschlands. Zwischen dem 5. und dem 15. Januar fand in der Spielbank Berlin dieWPT Deepstacks und das WPT European Championship statt. Es war das erste Mal, dass die World Poker Tour (WTP) in Berlin gastierte. Viele Menschen aus verschiedensten Teilen der Welt nahmen an den Turnieren teil und nicht wenige kamen aus der Onlinepokerwelt.

Onlinepoker fasziniert und gewinnt zunehmend Freunde. Schließlich macht diese Art des Pokerns es einem einfach, in die faszinierende Welt des Spiels einzutauchen und es zum Teil des eigenen Lifestyles zu machen. Man investiert dafür einfach genau die Zeit, die man investieren möchte. So funktioniert das bei den Amateuren. Bei den Profis sehen die Dinge natürlich ein wenig anders aus.

Die WPT in der Hauptstadt: Berlin konnte zufrieden sein

Die WPT Turniere in Berlin wurden durch eine Kooperation der World Poker Tour mit 888 poker ermöglicht. 888 poker gehört zu den am schnellsten wachsenden Onlinepoker-Seiten der Welt und ist ein starker Partner der WPT. Vom fünften bis zum achten Januar 2018 starteten in Berlin zunächst die WPT Deepstacks, bevor im Anschluss die WPT European Championship stattfand. Die WPT Deepstacks sind im Vergleich zu den Championsships die kleinere Variante der WPT Pokerturniere. Aufgrund geringerer Buy-ins sind sie optimal für Spieler*innen, die sich die ganz großen Einsätze nicht leisten können oder wollen. Die Veranstalter*innen der Events in Berlin konnten am Ende zufrieden sein. Die WPT Turniere waren ein voller Erfolg, hieß es bereits nach den WPT Deepstacks aufgrund hoher Teilnehmer*innen-Zahlen. Einige sprachen zudem davon, dass die WPT Deepstacks in Berlin das größte WPT Deepstacks Event außerhalb der USA gewesen seien.

Zwei Deutsche siegten

Für die deutsche Pokerszene waren die Deepstacks und die Championship-Turniere siegreiche Ereignisse. Bei den Berliner WPT Deepstacks setzte sich am Ende der Deutsche Dustin Mangold durch, der bisher in Live-Pokerevents nur wenig aufgefallen war. Und der Gewinner des Championship Events war ein in Berlin geborener und mittlerweile in Wien lebender Pokerprofi: Ole Schemion. Wie mittlerweile oft bei Live-Pokerturnieren, konnte man sich für einige Berliner WPT Turniere online qualifizieren. Hier kam der WPT ebenfalls die Zusammenarbeit mit 888poker zugute. Auf der Onlinepoker-Plattform gab es bis zum 24. Dezember 2017 Wettbewerbe zur Qualifizierung für eine Teilnahme in Berlin. Der Weg über den Online- zum Livepoker ist mittlerweile ziemlich häufig. Wie erfolgreich er sein kann, zeigte sich spätestens 2003. Damals gewann ein Außenseiter aus dem Onlinepoker die World Series of Poker (WSOP) und die Faszination „Onlinepoker“ erreichte viele Menschen weltweit.

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Ab 2003 wuchs die Faszination für Onlinepoker deutlich

Poker übte schon immer eine Faszination auf Menschen aus. Es inspirierte Regisseure zu Filmklassikern wie Cincinnati Kid, Maverick und Rounders. Poker bietet eine einzigartige Mischung aus Glück und Können, aus dem Glamour großer Casinos und dem knisternden Flair von Hinterzimmern in Hafenbars. „Pokern ist ein soziales, mathematisches und psychologisches Spiel. Es ähnelt dem richtigen Leben, nur, dass hier die Regeln über Sieg und Niederlage deutlich klarer sind.“ So beschrieb  der Artikel „Warum so viele Menschen pokern“ in der Zeitung „Die Welt“ bereits 2008 einen Teil der vom Pokern ausgehenden Faszination. Viele Menschen beließen es lange Zeit dabei, die glitzernde Pokerwelt aus der Ferne zu betrachten. Onlinepoker hat das verändert und zwar spätestens seit 2003. Damals gewann mit Chris Moneymaker ein Spieler die World Series of Poker, der sich seine Teilnahme am Offlineturnier zunächst in einem Onlineturnier erkämpft hatte. Die World Series of Poker sind so etwas wie die Weltmeisterschaft des Pokerns und der Sieg Moneymakers war eine klassische Heldengeschichte über einen Unbekannten, der zu einem Gewinner mit Starruhm avancierte. Solche Geschichten begeistern und die Geschichte von Chris Moneymaker gab dem Onlinepoker einen wichtigen Schub. Darüber hinaus trugen Poker-Botschafter*innen dazu bei, Onlinepoker weltweit bekannt zu machen. Onlinepoker-Anbieter begannen irgendwann, verstärkt mit solchen Botschafter*innen zu arbeiten. Zu ihnen zählen oder zählten bekannte Pokerprofis, aber auch berühmte Sportler*innen und Schauspieler*innen wie Christiano Ronaldo, Boris Becker und Kevin Hart.

Onlinepoker-Anbieter machen es einem einfach

Onlinepoker in den eigenen Lifestyle zu integrieren, bringt Spaß und kann das eigene Leben mit einer reizvollen Prise zusätzlicher Spannung würzen. Der Einstieg ist sehr einfach. Gute Anbieter verraten Neulingen die Grundregeln des Spiels und auch erfahrenere Spieler*innen profitieren von manch einem Profitrick. In Sit-and-Go-Turniere kann man fast jederzeit einsteigen und ist dabei nicht an den heimischen PC gebunden. Mithilfe passender Apps für iOC und Android kann man via Smartphone unterwegs nahezu jederzeit in Onlinepoker-Spiele einsteigen. Formate wie SNAP-Poker von 888poker sind dabei für ein besonders schnelles Spiel konzipiert. Sobald man Karten in einem Spiel abgelegt hat, erhält man neue, solange man spielen möchte. Mögliche Verzögerungen sind dabei auf ein Minimum reduziert. Spielt man um echtes Geld, kann man durchaus an Tischen mit Einsätzen von mehreren Hundert Euro spielen. Alternativ entscheidet man sich für einen virtuellen Pokertisch mit einem Einsatz von einem Cent. Jeder erhält die Chance, genau sein Spiel zu spielen. Onlinepoker ist darüber hinaus nichts, was einen ausschließlich in Kontakt mit anderen anonymisierten Spieler*innen während eines Spiels bringt. In Onlinepokerforen hat man Gelegenheit, sich persönlicher mit anderen Spieler*innen auszutauschen und sie kennenzulernen. So hat sich schon manch eine gute Freundschaft entwickelt. Nicht zuletzt gibt es die Onlineturniere, bei denen man die Teilnahme an Live-Events gewinnen kann. Und dann spielt man vielleicht irgendwann bei der World Poker Tour (WTP) in Berlin mit. Oder fliegt zum Spiel nach Barcelona … oder Las Vegas.

Spaß macht (nur) verantwortungsbewusstes Spiel

Poker und Onlinepoker bilden zusammen eine faszinierende Welt, in der man viel Spaß haben kann. Eine Voraussetzung ist dafür allerdings ein verantwortungsvolles Spiel, für das sich auch die Onlinepoker-Plattformen einsetzen. Sie nutzen dafür Maßnahmen wie Überprüfungssysteme zur Altersidentifizierung, Schulungen von Mitarbeiter*innen, Selbstausschlussprogramme für Spieler*innen und Möglichkeiten, einen Höchstbetrag für Einzahlungen festzulegen. Jedem muss immer klar sein: Verluste sind bei jedem Glücksspiel ebenso möglich wie Gewinne. Und damit Onlinepoker prickelt, sollten Verluste einen zwar ein bisschen ärgern, aber nie in Schwierigkeiten bringen.

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Profis investieren meistens sehr viel Zeit

Für Lifestyle- und Gelegenheitsspieler*innen ist Onlinepoker vor allem Spaß. Je mehr das Spiel aber in den professionellen Bereich hinübergeht, desto mehr wird Onlinepoker zum Training und rückt in den Mittelpunkt des Lebens. Für Profis ist Pokern eine zeitintensive Sache. Das beschrieb beispielsweise der Artikel „Regungslos“ in der Zeitung „Die Zeit“ 2017. Der Artikel porträtierte den österreichischen Pokerprofi Thomas Mühlöcker. Zuhause spiele er „online, drei- bis viermal in der Woche, mehr als acht Stunden am Stück, sechs Turniere gleichzeitig“, hieß es im Artikel. Hinzu kommen natürlich die Turnierteilnahme sowie stundenlange Analysen aufgezeichneter Liveturniere, an denen Mühlöcker beteiligt war. Das Pokern fordert ihn. Aber es belohnt ihn auch. Thomas Mühlöcker ist durch Pokern Millionär geworden. Solch eine Karriere ist keineswegs einmalig, bezogen auf alle Pokerspieler*innen allerdings eher selten. Aber ganz so intensiv und ganz so hoch hinaus muss das Spiel ja auch gar nicht werden. Oder? Im Grunde ist es wie beim Fußball: Einige spielen professionell. Viele spielen aus Spaß. Und Spielen kann das Leben bereichern. So oder so. Vielleicht sollte man ja wieder einmal Fußball spielen? Oder eine Runde Onlinepoker?

ist unsere Frau für das gesunde Miteinander zwischen unserem Magazin und der Konsumwelt. Schreibt aber auch über Mode, Musik und das Leben.