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Was Startups bei der Suchmaschinenoptimierung beachten müssen

in Start-up/Unterhaltung

Wenn eine Website bei Google schlecht platziert ist, bekommt sie keine Besucher. Diese einfache Wahrheit gilt natürlich auch für Startups. Was Jungunternehmer beachten müssen, erklärt der Experte Sebastian Petrov.

Suchmaschinen-Bots durchforsten ständig das Web und bewerten die Inhalte von Websites. Nach dem Ergebnis entscheidet sich, welche Seiten vorn angezeigt werden, wenn ein User eine bestimmte Suchanfrage eingibt. Eine Homepage, die in den Ergebnislisten von Google, Bing oder anderen Search Engines erst weit hinten erscheint, wird nur selten besucht. Deshalb hat die Suchmaschinenoptimierung, auch Search Engine Optimization oder kurz SEO genannt, eine zentrale Bedeutung. Insbesondere für neue Unternehmen, deren Marke noch nicht bekannt ist.

Content muss gefunden werden

„Der unterhaltsamste und benutzerfreundlichste Content nützt nichts, wenn ihn keiner findet“, sagt Sebastian Petrov von der Berliner Online-Marketing-Agentur seosupport, die sich auf Suchmaschinenoptimierung spezialisiert hat. Dennoch dürfe man nie den User vergessen. Wenn Website-Content nur noch für die Bots geschrieben werde, kämen dabei holprige Texte heraus, in denen wiederkehrende Keyword-Phrasen aneinandergereiht werden. Für menschliche Leser ist das eine Qual. „Grundsätzlich sollte man alle Inhalte für die User erstellen, nicht für Google“, so Petrov. Schlechter Inhalt bringe nur kurzfristig Vorteile, auf lange Sicht zahle er sich nicht aus, meint der Experte. Denn die Site wird zwar gefunden, doch die Besucher verlassen sie sofort wieder, wenn sie dort nichts wirklich Interessantes finden. Dadurch steigt die sogenannte Absprungrate. Und das wirkt sich wiederum negativ auf die Positionierung bei Google aus. Deshalb sollte es das Ziel jeder Website-Entwicklung sein, einen möglichst ausgewogenen Mittelweg zu finden.

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Suchmaschinenoptimierung, kurz SEO, sollte von Anfang an bei einem Start-up eine wichtige Rolle spielen.

SEO von Anfang an

Wer ein Startup gründet, sollte nicht zu spät an die Suchmaschinenoptimierung denken, rät Petrov: „Eine modern aufgebaute und optisch ansprechende Website allein ist kein Garant für den späteren Erfolg. SEO muss bereits bei der Planung und Konzeption berücksichtigt werden, selbstverständlich auch bei der technischen Umsetzung.“ Die Website muss am Ende zielgruppenorientierten Content mit Design, Texten, Videos und Kommunikationskanälen verbinden. Programmierer und Designer haben in der Regel eigene Vorstellungen davon, wie die Site aufgebaut werden sollte. Doch manche kreative Idee widerspricht den Anforderungen der Suchmaschinen an die technische und inhaltliche Ausrichtung. Folgende Punkte müssen bereits am Anfang stimmen. Deshalb sollte von Anfang ein SEO-Experte zu Rate gezogen werden. Die Suchmaschinenoptimierung für ein Startup eröffnet viele Möglichkeiten. Eingesessene Unternehmen haben oftmals veraltete Seiten, deren Struktur und Inhalt im Verlauf der Optimierung erst mit viel Aufwand überarbeitet werden muss. Eine neue Website hingegen kann sofort auf die aktuellen Anforderungen hin optimiert werden. Dazu gehört zum Beispiel eine sinnvolle Navigationsstruktur, die alle Wege für den User kurz hält. Die Oberkategorien sollten nach klaren Prioritäten benannt werden. Insgesamt muss der Informationsfluss effektiv strukturiert werden.

Eine Investition, die sich lohnt

Unter allen Umständen vermieden werden müssen Duplikate. Und die zu indexierenden Seiten müssen definiert werden. Das heißt: Der Website-Betreiber regelt, welche Unterseiten die Suchmaschine beachtet und welche nicht. All diese und viele weitere Punkte zu beachten, ist eine umfangreiche Aufgabe. Für deren Lösung gibt es im Wesentlichen zwei Wege: Das Unternehmen kann selbst einen SEO Manager einstellen, der die Maßnahmen inhouse durchführt. Oder es beauftragt eine professionelle Agentur als externen Dienstleister. In jedem Fall kann die Beratung in Bezug auf SEO-Maßnahmen zu einem erheblichen Kostenfaktor werden, vor allem für Startups mit geringem Budget. Deshalb sollten Gründer diese Herausforderung nicht unterschätzen und von Anfang an in ihren Planungen beachten.

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