Gefunden - unsere Besten!
Fb. In. Tw. Be.
Cannabis, Musik, Klang

Musik klingt an sich schon gut, aber wenn man noch etwas Cannabis hinzufügt, verstärkt sich die Freude, die wir bei dieser auditiven Form der Unterhaltung erfahren. Ganz gleich, welche Art von Musik Du magst – wenn Du sie schon einmal gehört hast, als Du high warst, hat sie Dich wahrscheinlich noch tiefer berührt. Cannabis und Musik passen einfach zusammen. Das Kraut hilft uns, Harmonien zu erkennen, die wir vorher nicht gehört haben, und es hebt die Emotionen eines jeden Titels in neue Höhen.

Warum aber lässt Cannabis Musik besser klingen? Wie kann eine Pflanze die Art und Weise verändern, wie wir Musik erfahren und genießen? Lass uns einen Blick darauf werfen, was im Gehirn passiert, wenn Du einen Zug nimmst und Deine Kopfhörer aufsetzt.

Musik badet das Gehirn in Neurochemikalien

Nachdem Du an einem Joint gezogen und Dich zurückgelehnt hast, um Musik zu genießen, mag es sich vielleicht so anfühlen, als ob Du nichts tun würdest. Dein Körper bewegt sich dabei bestimmt nicht viel. Auch wenn Du Dich äußerlich nicht viel bewegst, bringt die Musik jedoch im Inneren Dein Zentralnervensystem zum Beben. Forscher der John Hopkins Universität stellten fest, dass „es nur wenige Dinge gibt, die das Gehirn derart stimulieren wie Musik“, und fügten hinzu, dass „es ein komplettes Workout für das Gehirn bietet“. Während dieser Gehirnaktivitäten lässt Musik den Dopaminspiegel in die Höhe schnellen. Dieser wichtige Neurotransmitter hilft den Gehirnzellen, miteinander zu kommunizieren und er hat auch einen erheblichen Einfluss auf die Art und Weise, wie wir Freude empfinden. Außerdem trägt er zu Belohnungsgefühlen und Motivation bei.

Cannabis ergänzt den chemischen Cocktail

An welcher Stelle kommt jetzt Cannabis ins Spiel? Nun, der wichtigste psychotrope Bestandteil der Pflanze (THC) wirkt sich auch auf den Dopaminspiegel im Gehirn aus. THC entfaltet seine Wirkung durch die Bindung an einen Rezeptor im Gehirn, den Cannabinoid-Rezeptor 1 (kurz CB1). Frühe Untersuchungsergebnisse zeigen, dass THC die Dopamin-Neuronen (die Gehirnzellen, die diesen Glücksbotenstoff produzieren) dazu veranlasst, die Produktion und Freisetzung des Neurotransmitters zu erhöhen, wenn es an diese Stelle bindet. Das Hören von Musik verursacht einen Schub an Dopamin und das Rauchen von Cannabis gießt gewissermaßen Öl ins Feuer.

Cannabis lässt Musik besser klingen

Cannabis erzeugt auch eine Art von positiver Rückkopplungsschleife. Hört man Musik, während man high ist, klingt diese besser. Aber Musiker, die auch Cannabis konsumieren, behaupten, dass es ihnen dabei helfe, bessere Musik zu machen, die dann für diejenigen, die auch unter dem Einfluss von Cannabis stehen, noch besser klingt! Eine Vielzahl berühmter Musiker nutzt Cannabis während kreativer Prozesse, darunter der Rapper Wiz Khalifa, der behauptet: „Rauchen hilft mir einfach, meinen Geist zu befreien, meine Gedanken zu verlangsamen und über alles nachzudenken, und zwar nicht nur auf eine poetischere, sondern allgemein auf eine kreativere Art und Weise“.

Foto: Unsplash