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Vapurizer sind im Trend

Seit einigen Jahren begeistern sich mehr und mehr Menschen neben den E-Zigaretten auch für Vaporizer. Wer sich nicht mit dem Gerät auseinandergesetzt hat, kann mit dem Begriff häufig erst einmal nichts anfangen. Dies gilt es zu ändern, da Vaporizer als gesündere Alternative zu E-Zigaretten und Co. auch ohne Rauchentwöhnung verwendbar sind.

Raucheranteil unter den Berlinern
nach wie vor hoch

Auch in der schillernden Metropole Berlin greifen viele Menschen – ob jung oder alt – nach wie vor zum Glimmstängel. Bundesweit rauchen laut epidemiologischem Suchtsurvey sogar bis zu 12 Millionen Menschen, Männer dabei häufiger als Frauen. Zwar ist der Tabakkonsum insgesamt rückläufig, doch ist das Rauchen nach wie vor ein großes Problem. Berlin ist in dieser Hinsicht sogar trauriger Spitzenreiter: In der Hauptstadt raucht mehr als jeder dritte Mann sowie ein Viertel aller Frauen. Die Gründe dafür sind vielfältig: Manche Raucher beginnen aus Gruppenzwang mit dem Laster, andere wollen schlicht und ergreifend der Langeweile in den eigenen vier Wänden entgegenwirken. Wiederum andere tun es, weil sie privaten oder beruflichen Stress haben. Dies führt zu tiefgreifenden persönlichen Folgen: Statistisch verlieren Raucher bis zu zehn Jahre ihrer Lebenszeit. Auch gilt das Rauchen in Deutschland und anderen Ländern als hauptursächlich für verschiedene Krebs- oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Nicht zuletzt aus gesundheitlichen Gründen erwägen deshalb viele Hauptstädter, sich mit risikoärmeren Alternativen wie dem Vaporizer zu beschäftigen.

Worin sich ein Vaporizer von einer E-Zigarette unterscheidet

Falls du wissen möchtest, was das Wort Vaporizer überhaupt bedeutet, solltest du es ins Deutsche übertragen: Es bezeichnet einen Verdampfer und beschreibt damit bereits die Funktionsweise des Geräts. Anders als bei einer E-Zigarette rauchst du damit nicht, sondern dampfst. Anstelle von beispielsweise nikotinhaltigem Liquid dampfst du mit Ölen, Harzen oder Kräutern, deren inhalierte Substanzen kaum Schadstoffe erhalten. Deshalb gelten Vaporizer als bis zu 95 Prozent weniger schädlich als Zigaretten oder E-Zigaretten. Im Gegensatz dazu verursachen die elektronischen Zigaretten mehr Schadstoffe beim Inhalieren. Auch beschränkt sich ihr Nutzungszweck meistens auf die Rauchentwöhnung, während du Vaporizer vielseitiger einsetzen kannst. Auch abseits von Wachs oder Öl lassen sich unterschiedliche Heilkräuter, die gesundheitsförderlich sein können, verdampfen. Ein weiterer Pluspunkt besteht darin, dass du zwischen vielen unterschiedlichen Gerätetypen wählen kannst. Im Internet kannst du aus einer großen Auswahl von verschiedenen Marken und Herstellern einen passenden Vaporizer kaufen. So gibt es beispielsweise Tisch- oder Desktop-Vaporizer für Dampfer, die größtenteils in den eigenen vier Wänden konsumieren. Hingegen sind tragbare Vaporizer als Stifte mit austauschbarer Batterie und LED-Display erhältlich.

Zum medizinischen Nutzen eines Vaporizers

Einige Vaporizer haben einen großen medizinischen Nutzen und werden deshalb von der Krankenkasse kostenanteilig zu therapeutischen Zwecken bezuschusst. Dies trifft auf alle Vaporizer zu, die als Medizinprodukte zugelassen sind. Mit dieser schonenden Alternative zur E-Zigarette können sie etwa Unruhezustände oder Erkältungen risikofreier behandeln. Generell entfalten die Vaporizer auch abseits der Medizin einen gesundheitsförderlichen Nutzen. Da die Wirkstoffe der Heilkräuter nicht verbrannt, sondern verdampft werden, bleiben ihre Substanzen erhalten. Bei der richtigen Anwendung profitierst du zudem von dem unverfälschten, reinen Geschmack der Kräuter. In der Öffentlichkeit hat das Inhalieren der Substanzen weitere Vorteile, da kein klassischer Qualm entsteht. Nichtraucher werden deshalb weder durch den Geruch, noch durch unangenehme „Raucherflecken“ auf den Kleidungsstücken belästigt.

Da der Dampf länger inhaliert werden kann, ist es möglich, die Heilwirkung zu steigern. Zudem kommt ein Vaporizer ohne Feuer aus, wodurch er auch für junge und umweltbewusste Menschen in Berlin eine echte Alternative zur Zigarette ist. Wenngleich der Anschaffungspreis natürlich höher ist, rechnen sich die Kosten bei einer regelmäßigen Nutzung wieder.

Vaporizer in Berlin kaufen und nutzen

Falls du dir in Berlin erstmalig einen Vaporizer zulegen möchtest, solltest du einiges beachten. Zunächst ist es aus Kostengründen sinnvoll, dir ein festes Budget zu setzen. Zu teure, aber auch zu günstige Geräte solltest du ausschließen. Anschließend solltest du entscheiden, aus welchem Material der Vaporizer bestehen soll. Häufig bestehen die Geräte aus robusten Materialien wie Edelstahl, Titan, Keramik oder Glas. Edelstahl ist bei bis zu 1100° Celsius temperaturfest und wird daher als sicher und robust eingestuft. Auch Titan verfügt über ausgesprochen günstige, thermische Eigenschaften und wiegt weniger als Edelstahl. Keramik kommt oft bei den Mundstücken und der Kammer zum Einsatz, da es Wärme gut speichert. Dichtungen und Kleinteile bestehen oft aus lebensmittelechtem Silikon, das Temperaturen von bis zu 250° Celsius standhält.

Minze als Pflanze

Abbildung 2: pixabay.com © couleur (CC0 Creative Commons)

Weiterhin kommt vor dem Kauf eines Vaporizers die Frage auf, ob dieser einen festen oder herausnehmbaren Akku haben soll. Geräte mit festem Akku lassen sich einfach aufladen, sind aber unbenutzbar, falls der Akku einmal kaputt geht. Achte außerdem darauf, welche Heilkräuter du verwenden möchtest. Bei der gesünderen Alternative hast du die Wahl zwischen vielen unterschiedlichen Heilkräutern, die du ohne den schädlichen Verbrennungseffekt konsumierst. Alle diese Kräuter und Heilpflanzen für Vaporizer unterliegen strengen Kontrollen und sind somit für die sichere Anwendung geeignet. Inzwischen gibt es mehrere Hundert Sorten, die bei unterschiedlichen Temperaturen für diverse Anwendungsbereiche gedacht sind:

  • Das bekannte Hopfen wird bei einer Temperatur von 130° Celsius verdampft. Hierbei kann es bei Unruhe, Schlaf- sowie leichten Angststörungen zuträglich sein.
  • Kamille gilt als Hausmittel bei Schnupfen, Husten, Bronchitis oder Magen-Darm-Problemen. Du kannst es beispielsweise bei 190° Celsius verdampfen.
  • Lavendel wird eine ausgleichende und antiseptische Wirkungsweise nachgesagt. Bei 130° Celsius kannst du es mit dem Vaporizer inhalieren.
  • Melisse kann bei einer Temperatur von 130° Celsius zu entspannten und beruhigten Gemütszuständen beitragen.
  • Salbei, Thymian und Zitronengras erreichen jeweils bei 190° Celsius ihren Siedepunkt. Sie eignen sich als entzündungshemmende und antibakterielle Substanzen zur Linderung von Reiz- oder Krampfhusten. Zitronengras wiederum wird als Bestandteil der Aromatherapie klassischerweise für eine verbesserte Raumluft eingesetzt.

Pfefferminze siedet bei etwa 130° Celsius. Es soll bei Menstruations- und Erkältungsbeschwerden sowie entzündeten Gallenwegen Beschwerden lindern. Wenn du den Vaporizer anwendest, solltest du das Gerät vorher vollständig aufheizen und anfangs langsam und vorsichtig inhalieren. Je länger du inhalierst, desto stärker wirken die Heilkräuter. Nach der Benutzung solltest du den Vaporizer regelmäßig reinigen.