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Rock und Metal Musik in der Gaming-Branche

in Games/Unterhaltung

Rock und Metal sind Musikrichtungen, die ihr ganz eigenes Publikum haben. So wie auch Brahms und Beethoven nicht jedermanns Sache sind. Was passiert, wenn Videospiele – gleich welcher Art – und Metal zusammenkommen?

Ergibt sich ein ungewöhnliches Nutzerprofil oder spricht z.B. ein Video Slot wie Motörhead auch die breite Masse der Casinospieler an? Macht Johnny Cash im Videospiel deprimiert, verwandeln die Ramones den Spieler in einen hektischen Joystick Jockey?

Der psychologische Effekt der Musik

Der psychologische Effekt jeglicher Soundbestrahlung ist unbestreitbar. Die meisten von uns hatten schon Gelegenheit, die verschiedenen Effekte, die Musik z.B. auf unsere Fahrweise haben kann, am eigenen Leib zu erleben. Beim Spiel sieht das ähnlich aus. Ein Spiel wird anders aufgenommen, weckt andere Empfindungen, wenn es einen Soundtrack hat. Laut Professor Christoph Klimmt wird ein Spiel mit einem Soundtrack um 15 % positiver empfunden. Allerdings kommt es auf die Musik an. So wird der reine Klassikfan, der sich nicht so für Metal begeistern kann, sich auch für ein Spiel, dessen Soundtrack aus Metal Tracks besteht, eher nicht begeistern können. Wenngleich unter anderen Umständen, sprich mit anderem Soundtrack, das Spiel genau richtig wäre. Also hat ein Spiel, welches sich der Rockklänge von Metallica oder Korn bedient, seine Fangemeinde theoretisch auf Metal Fans begrenzt. Andere Soundtracks ziehen anderes Publikum an.

Wenn die Rock-Szene auf Videospiele trifft. 

Die Zahl der Video Games, die sich der Musik hochbezahlter Rockmusiker und heißer Rocktöne bedient, ist groß. Neben Video Games findet man heutzutage auch viele Slot-Spiele, bei denen man auf der Suche nach dem Glück auch noch abrocken kann, wie Motörhead, Guns N Roses oder Jimi Hendrix. Viele Online Casinos, so wie DrückGlück, StarGames oder SunMaker wissen das und bieten gleich mehrere dieser Art in ihrem Portfolio an. Ein gutes Beispiel ist der beliebte Slot House of Doom, der aus einer Zusammenarbeit des Spielentwicklers Play’n’GO und der schwedischen Doom-Metal-Band Candlemass entstanden ist. 

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Doom Metal Band meets Gaming Branche: Candlemass – Foto: © Promo

Könnten sie dabei auch ihr musikalisches Talent unter Beweis stellen? Bandleader Leif Edling ließ letzten Herbst schon verlauten, dass er an einem neuen Candlemass-Song arbeite, der “ein Teil von etwas Größerem sei, etwas wirklich Coolem, das die Band auf ein neues Abenteuer bringen wird”. Er bezeichnete den Prozess als “sehr aufregend und eine neue Herausforderung für mich als Songwriter”. Das Slot-Spiel “House of Doom” liefert zwar spieltechnisch jetzt nicht die große Überraschung, doch allemal einen heißen Sound. Die Musik kann man sich schon auf verschiedenen Kanälen anhören. Und das Spiel hat das Zeug dazu, speziell unter Metal Fans ein Klassiker zu werden. Bei Videospielen rocken sich die Spiele mit den besten Tracks am einfachsten an die Spitze der Beliebtheit. 

Musik gehört bei vielen Spielen einfach dazu

Ohne einen guten Soundtrack sind viele Spiele nur die Hälfte wert. Als Untermalung, wie auch bei einem Film, als zusätzlicher Effekt, und zum Überbrücken von Pausen, was gibt es Besseres als Musik? Es sind ja auch nicht nur Metal und Rockmusik, deren Tracks man als Soundtrack für Spiele findet. Es gibt auch verdammt gute Soundtracks in anderen Musikgenres. Wer z.B. schon einmal das Spiel “The Evil Within” gespielt hat, weiß, wie unglaublich beruhigend ein wenig klassische Musik sein kann, wenn man z.B. den Klängen Debussys lauscht, nachdem man sich durch ein paar albtraumartige Szenen gespielt hat. Weniger beruhigend wird hingegen das “Ave Maria” von Schubert, auch unter dem Namen “Ellens dritter Gesang” bekannt, eingesetzt. Hier dürfte es dem Spieler wohl kalt den Rücken herunterlaufen, wenn er die ersten Klänge hört. Zumindest dann, wenn er den Track bei einer Spielszene hört, die er zuvor schon einmal gespielt hat. Fast schon sarkastisch muten der Figaro, La Traviata oder Don Giovanni an, wenn sie im Hintergrund bei Grand Theft Auto erklingen. Dann vielleicht doch lieber Motörhead oder Candlemass, denn da weiß man, was man hat.

Foto: © EA

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