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Berlin Skyline bei Nacht

Ioannis Moraitis Erfahrungen: Der Immobilienunternehmer über die Preisentwicklung in Berlin

Mit der Immobilienbranche hat Ioannis Moraitis Erfahrung: Immerhin kennt er das Business seit 15 Jahren. Er weiß, dass Berlin Weltstadt und zudem kulturell & wirtschaftlich ein Zentrum der Republik ist. Da wundert es ihn nicht, dass die immobilienpreise seit Jahren stetig steigen. Wohnraum in der Spree-Metropole ist beliebt, denn sie gilt generationsübergreifend für Jung und Alt als attraktiv, was Leben, Arbeiten und eben auch Wohnen betrifft.

Wohneigentum in Berlin – Steigende Nachfrage
trotz Corona

In Krisenzeiten neigen Menschen eigentlich weniger dazu, Geld zu investieren und warten lieber, bis sich die Situation wieder gebessert hat. Gerade in Berlin, wo 2018 noch mehr als 80 Prozent der Einwohner in einer Mietwohnung lebten, Deutschlandweit sind es übrigens 58 Prozent, war aber trotz der Corona-Pandemie wenig von Zurückhaltung zu spüren, die Immobilienpreise stiegen weiter. Die Erkenntnis während der Corona-Beschränkungen, dass Freiheit, Selbstbestimmung und Unabhängigkeit hohe Güter sind, die es zu bewahren bzw. neu zu erlangen sind, ist ein möglicher Grund. Hier kommt die hedera bauwert GmbH ins Spiel, deren Geschäftsführer Ioannis Moraitis ist. Das Unternehmen hat sich auf die hochwertige Sanierung von Bestandsimmobilien und den Ausbau ungenutzter Dachgeschosse spezialisiert. Ziel ist es, bezahlbaren und hochwertigen Wohnraum schaffen, den sich auch Familien mit Kindern leisten können. Neben seinen gut durchdachten Projektkonzepten bekommt er bei seinen Projekten zusätzliche Unterstützung durch die europäische Zinspolitik.

Niedrigzinsen fördern die Nachfrage
und schieben die Immobilienpreise an

Ein wichtiger Grund für das nicht abnehmende Interesse an Wohneigentum ist die seit Jahren anhaltende Null- oder sogar Minuszinspolitik der Europäischen Zentralbank. Diese Politik hält die Niedrigzinsphase am Leben. Weil dadurch auch die Zinsen für Immobiliendarlehen niedrig sind, können Immobilien günstig erworben werden und stellen eine erstklassige Anlagemöglichkeit dar. Die niedrigen Zinssätze sorgen aber nicht nur dafür, dass sich mehr Interessenten für Wohneigentum finden, sie sind auch ein wesentlicher Grund dafür, dass die Immobilienpreise in Großstädten wie Berlin seit 10 bis 15 Jahren stetig ansteigen. Dieser Trend wird sich nach wissenschaftlicher Erkenntnis auch in den kommenden Jahrzehnten fortsetzen. Eine Studie der Universität Freiburg hat ergeben, dass die Immobilienpreise im gesamten Bundesgebiet bis zum Jahr 2030 weiter massiv steigen werden. In den großen Metropolen wird dieser Trend sogar bis zum Jahr 2060 anhalten. Als Gründe werden die längere Lebenserwartung von Senioren sowie die steigende Anzahl von Singlehaushalten in Deutschland genannt.

Zuzüge sowie ansässige Unternehmen
sorgen für hohe Immobilienpreise

Der Berliner Dom bei Nacht.

Der Berliner Dom bei Nacht. – Foto: Pixabay

Statistiken zeigen, dass im Jahr 2020 etwa 143.000 Menschen neu nach Berlin gezogen sind, teilweise aufgrund beruflicher Veränderung, aber auch einfach, weil die Metropole an der Spree reich an Kultur und Freizeitangeboten ist. Es lebt und arbeitet sich einfach gut in Berlin. Bedenkt man, dass Berlin etwa 3,7 Millionen Einwohner hat (von denen fast 2,1 Millionen Erwerbstätige sind), wird deutlich, dass Wohnraum dringend notwendig ist. In den letzten knapp zehn Jahren wies die Bundeshauptstadt einen jährlichen Anstieg von zwei bis drei Prozent im Bereich der Beschäftigten auf. Die großen Arbeitgeber der Stadt sind nicht nur Ministerien, politiknahe Organisationen und Verbände, Interessenvertretungen sowie große deutsche Unternehmen a la Charité (sie ist mit etwa 19.000 Mitarbeitenden immerhin zweitgrößter Arbeitgeber der Stadt), Edeka, Daimler, Deutsche Post inklusive DHL oder die Deutsche Bahn mit vielen gut bezahlten Mitarbeitenden. So sehen Berlin viele als „eine Dienstleistungs-Metropole, die den Beschäftigten auch ein attraktives Einkommensniveau bietet“. Zu denen mit einem solchen attraktiven Einkommensniveau kommen aber noch sehr viele, die in der Kunst-, Kultur- und Freizeitbranche beschäftigt sind und eben nicht zu den Großverdienern gehören. Alle möchten bezahlbaren Wohnraum. Ioannis Moraitis weiß aus Erfahrung um die Notwendigkeit von zu schaffendem Wohnraum, wenn er sagt: „Deshalb besteht ein großer Bedarf an bezahlbarem Wohnraum“.

Hochwertiger Wohnraum kostet Geld

Wer sich wie Ioannis Moraitis Erfahrungen auf dem Berliner Immobilienmarkt gesammelt hat, der weiß, dass es neben der Lage heute vor allem die Qualität der Ausstattung ist, die potenzielle Käufer anspricht. Es muss gar nicht mehr die große Altbauwohnung mit hohen Stuckdecken, geschnitzten Flügeltüren und Dielenfußboden sein. Es wird vermehrt nach Wohneigentum gesucht, das weniger Quadratmeter hat, dafür aber mit moderner hochwertiger Ausstattung überzeugt. Während Bauunternehmen bei Altbausanierungen oder Ausbaumaßnahmen darauf achtet, dass bestandsgerecht modernisiert wird und die Vorgaben des Denkmalschutzes berücksichtigt werden, plant man bei einem Neubau kundenorientiert. In ausführlichen Beratungsgesprächen kann der Käufer seine Wünsche und Anforderungen nennen. Diese fließen dann in die Baumaßnahmen mit ein. Tatsächlich ist es laut Ioannis Moraitis Erfahrungen so, dass ein Neubauprojekt oft deutlich kostengünstiger realisiert werden kann, als die aufwendige Sanierung einer Bestandsimmobilie. Hier ist historische Bausubstanz zu erhalten, denkmalschutzgerechte Baumaßnahmen sind meist sehr aufwendig und auch die Beseitigung von Baufehlern oder durch das Alter entstandene Schäden müssen kostenintensiv instandgesetzt werden. Bei einer Altbausanierung sind den Wünschen der Kunden manche Grenzen gesetzt, die es bei einem Neubauprojekt so nicht gibt. Während der Errichtung einer neuen Immobilie kann der Käufer in vielen Bereichen (z. B. Raumaufteilung, Bodenbeläge, Sanitärinstallationen, Fenster) mitentscheiden und dafür ist er auch bereit, mehr finanzielle Mittel bereitzustellen. Es sind also nicht nur der große Bedarf, die vielen Zuzüge und die vorhandene Knappheit an Wohnraum, die die Immobilienpreise in Berlin steigen lassen. Auch die Wünsche der Käufer sorgen dafür, dass Wohneigentum einen gewissen Preis hat.

Preisentwicklung in Berlin – Wohneigentum als Kapitalanlage und Altersvorsorge

Obwohl viele mit Blick auf die steigenden Immobilienpreise in Berlin und anderswo besorgt sind, sehen viele in den hohen Preisen eine Chance. Denn der Immobilienerwerb bietet nämlich eine Form der Kapitalanlage und der Altersvorsorge dar. Zunächst einmal sind Immobilien krisensichere Investitionen, da sie unter normalen Umständen nicht an Wert verlieren. Wer gekauften Wohnraum selbst nutzt, muss zudem nicht mit den üblichen Mieterhöhungen durch einen Vermieter rechnen und braucht auch keine Kündigung z. B. wegen Eigenbedarf zu fürchten. Möchte man die Wohnung nicht selbst nutzen, kann man sie als Renditeobjekt vermieten und profitiert von den monatlichen Mieteinnahmen. Vor allem ist Wohneigentum eine exzellente Altersvorsorge. Hat man das Immobiliendarlehen getilgt, kann man bis ins hohe Alter ohne die finanzielle Belastung der monatlichen Miete in seinem Eigentum leben. Falls notwendig, kann der nicht notwendige Mietzins in die Betreuung durch einen Pflegedienst fließen. Muss man doch irgendwann in eine Seniorenresidenz oder ein Altersheim umziehen, lässt sich durch einen Verkauf der Immobilie der mit dem Umzug verbundene finanzielle Aufwand decken.