Guardians, Earth, Paris

Guardians of the Earth: Im Gespräch mit Regisseur Filip Antoni Malinowski

Saudi-Arabische Erdöllobbyisten werden als Unterhändler zur Pariser Klimakonferenz gesandt. Der australische Vertreter findet es immer noch besser australische Kohle abzubauen, weil die sooo viel besser ist, als bei einem Verzicht die Welt mit der schlechteren Kohle der Konkurrenz zu verunreinigen.

Dafür trennt man das Naturwunder und den Lebensraum vieler Meeresbewohner Great Barrier Riff dann auch gerne mal in zwei Hälften, um den Abbau bzw. den Abtransport der Kohle besser zu gewährleisten. Schaut man sich Filip Antoni Malinowski’s Dokumentation ‘Guardians of the Earth‘ an, bleibt man, ob solcher profitorientierter Ignoranz seitens der Mächtigen fassungslos zurück. Das in Paris am Ende ein Vertrag von allen Staaten unterzeichnet wurde, der die teilnehmenden Länder freiwillig dazu verpflichtet die Erderwärmung auf unter 2 Prozent zu begrenzen, ist aus zweierlei Gründen nur ein Tropfen auf den heißen Stein. 1. Weil bei allen Gradzahlen über 1,5 bereits 20-30 Inselstaaten (ja, Staaten, Länder) auf nimmer Wiedersehen von der Bildfläche verschwinden werden und 2. weil, wie man in der letzten Zeit gesehen hat, es manchem Staat, bzw. deren Anführern absolut Scheiß egal ist, was in 10 bis 15 Jahren passiert, so lange man im Hier und Jetzt genug Ich, Ich, Ich durchsetzt. Unser Vermächtnis an nachfolgende Generationen: Deal with it! Na, vielen Dank. Höchste Zeit sich zu engagieren! Also schaut euch den Film an und dann guckt, wie ihr den alten Säcken und Anzugträgern aufzeigt, dass es unsere Welt ist, die sie aus reiner Profitgier und Ignoranz zerstören.

‘Guardians of the Earth’ läuft ab dem 31.5. in folgenden Berliner Kinos:

31.05.2018 – 06.06.2018
Acud Kino

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