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Fahrrad in Berlin

Berlin, gerade die Umgebung in Brandenburg, hat traumhafte Fahrradrouten zu bieten. Allerdings ist gute Planung wichtig, denn selbst wenn Berlin und Brandenburg nicht gerade körperlich anstrengende Wege bieten, so kommt es auf das gute Fahrrad an. Aber was muss entsprechend geplant werden und was wird generell benötigt?

Ein gutes Fahrrad: Das Radhaus bietet eine große Auswahl

Kaum jemand wird auf einem Rennrad eine normale Fahrradtour bestreiten. Bei echten Touren kommt es auf das Bike an, denn es dient nicht allein der Fortbewegung, sondern auch dem Transport von Gepäck. Wer nur ein einziges Mal mit Rucksack bepackt eine Tour angetreten ist, der weiß, wovon die Rede ist. Aber worauf kommt es an?

  • Nonplusultra – ein Fahrrad steht und fällt mit dem Sattel. Ein noch so gutes Bike kann eine Katastrophe für den Einzelnen sein, wenn sich der Sattel unangenehm in Ortschaften bohrt, in denen er nichts zu suchen hat. Daher ist es auch schwierig, ein Fahrrad – oder einen Sattel – rein online zu kaufen. Das eigene Sitzfleisch entscheidet allein über die Bequemlichkeit.
  • Fahrradtyp – für normale Fahrradtouren bieten sich Trekkingräder an. Sie haben den Vorteil, nicht gleich auf ungleichen Felgen zu laufen, wenn der Boden mal uneben wird. Mit einem guten Trekkingbike kann auch fernab der Wege gefahren werden, gleichfalls sind sie ideal im Stadtverkehr.
  • Elektrisch oder nicht? – diese Frage muss jeder für sich stellen. E-Bikes gibt es in den unzähligen Ausfertigungen. Manchmal, wenn der eigene Körper nicht mehr so mitspielt, sind E-Bikes ideal. Aber: Der Akku hält nicht ewig, also muss das Laden auf der Tour mit eingeplant werden.

Eine gute Möglichkeit, um auch ein Rad mal vor dem Kauf auszutesten, sind Fahrradhändler. Sie bieten meist die Probefahrt auf dem Hof an. Das Radhaus in Berlin ist eine ideale Adresse für dieses Unterfangen.

Eine entsprechende Tour

Fahrrad, Berlin

Eine Radtour in der Nähe von Berlin ist kein Problem – es gibt viele verschiedene Möglichkeiten. Foto: Philippe Oursel/Unsplash.com

Letztendlich sind Fahrradtouren recht simpel. Es geht hinaus aus dem Haus, auf die Straße und dann braucht nur noch die Nase in den Wind gesteckt werden. Die Tour liegt praktisch auf dem Weg. Dennoch gibt es rund um Berlin besondere Fahrradrouten, auf denen auch etwas zu entdecken ist. Wie diese hier:

  • Mauerradweg Norden/Berlin – dieser Weg hat eine ungefähre Länge von 160 Kilometern, kann aber auch ständig unterbrochen werden. Wen es ins Grüne zieht, der wählt den Abschnitt zwischen Henningsdorf und Hermsdorf. Je nach Streckenabschnitt fahren Radfahrer am erhaltenen Mauerabschnitt vorbei, am Grenzübergang Heinrich-Heine-Straße oder auch an Gedenkorten und dem Checkpoint Charlie.
  • Nikolassee-Route – die Tour führt über Steglitz-Zehlendorf in den Südwesten von Berlin. Badestellen erleichtern die Tour an heißen Tagen, wer Lust hat, die Anfänge von Berlin zu erleben, der schaut sich das Museumsdorf Düppel an. Natürlich führt der Weg auch an bekannten Checkpoints des geteilten Deutschlands vorbei, wie hier dem Checkpoint Bravo.
  • Fußballroute – wie wäre es, die Radtour mit Fußball zu verbinden? Diese Route führt entlang der Spuren der Fußballgeschichte. Alles beginnt mit dem BFC Germania Berlin. Das war der älteste in Deutschland gegründete Fußballverein und die Tour führt seine Geschichte aus. Via Smartphone und Multimedia können Interessierte mühelos die einzelnen Stationen erkunden. Natürlich endet die Route, die auch das Schlosshotel Grunewald und das Deutsche Stadion umfasst, am Olympiastadion.

Berlin bietet unglaublich viele Radwege, die auskommen, ohne die Stadtgrenzen zu überschreiten. Wer auch das Umland erkunden möchte, der hat noch viel mehr Möglichkeiten. Der Vorteil ist, dass es kaum Berg- und Talfahrten gibt, sodass viele Routen auch für ungeübte Fahrer optimal sind. Dennoch sollte auch eine Innenstadttour immer den eigenen Anforderungen entsprechen. Es ist kein Geheimnis, dass geübte Läufer unglaublichen Muskelkater haben, wenn sie sich einmal auf ein Rad setzen – und umgekehrt. Anfangs muss es somit nicht die gesamte Mauertour sein, die übrigens auch den Süden der Stadt in einem eigenen Abschnitt umfasst. Einzelne Streckenabschnitte sind hingegen ideal. Und gut ist, dass in Berlin stets die Straßenbahn oder S-Bahn parat steht. Wer nicht mehr radeln kann, der kann die Bahn nutzen.

Weitere Planungen bei warmem Wetter

Gerade im Sommer zieht es viele Radler auf die Räder. Das Problem ist: Viele von ihnen sind ungeübt und unterschätzen dank des Fahrtwindes die Wärme. Das kann schnell problematisch werden, denn wird einem Fahrer erst schwindlig oder leidet er unter Kopfschmerzen, ist das Problem eigentlich schon da. Deshalb gilt:

  • Getränke – bei jeder Fahrradtour sind Getränke das A und O. Wasser, ungesüßte Säfte oder Wasser mit ein wenig Geschmack sind ideal. Auch hilft es, vor dem Start zu prüfen, wo sich Biergärten oder Restaurants befinden. Dort gibt es zusätzliche Getränke, zudem bieten sie meist an, leere Wasserflaschen wieder aufzufüllen (teils gegen Gebühr, beispielsweise bei kohlensäurehaltigen Getränken).
  • Nahrung – in Berlin verhungert so schnell kein Radfahrer. Snacks sollten auf der Tour dennoch allein aus Geldgründen mit dabei sein. Müsliriegel und simples Obst sind ideal, ob Brote geschmiert werden, hängt mit den von den Temperaturen ab. Auch Kühlpacks halten nur für eine gewisse Zeit sicher genießbar kühl.
  • Pausen – sie sind wichtig. Entlang der Routen, an denen sich Restaurants oder Biergärten säumen, sind Pausen natürlich leicht. Doch auch abseits der Stellen gilt: Wer sich müde fühlt, der macht bitte eine Pause.
  • Notfall – eine kleine Tüte Gummibärchen ist ideal im Gepäck. Die Süßwaren heben den Zuckerspiegel im Blut im Nu an und helfen somit auch bei Unterzuckerung.

Bei heißen Temperaturen sollten Radtouren wahlweise morgens oder später am Abend stattfinden. Der Fahrtwind lässt die Hitze gerne in Vergessenheit geraten, was drastische Folgen haben kann.

Fazit – Berlin: Ein Routenparadies

Wer Radtouren plant, der ist in Berlin an der besten Stelle. Geschichtliche Routen oder einfach nur entspannte Fahrten sind in Berlin und im direkten Umland mühelos möglich. Auch Einsteiger haben ausreichend Gelegenheiten, denn dank der Bahn können sie gut nach Hause kommen, wenn die Kräfte nicht ausreichen. Bei warmen Temperaturen sind Getränke jedoch unheimlich wichtig – hier sollte sich niemand allein auf Biergärten verlassen.