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 die-sichtbarmachung-neuer-perspektiven-in-der-fotografie/
SUMMARY:“Invisible Lines - Reflexionen der Gegenwart” | Die Sichtbarmac
 hung neuer Perspektiven in der Fotografie
DESCRIPTION:Fotografie ist weit mehr als das Festhalten eines Moments – s
 ie ist ein Spiegel gesellschaftlicher Realitäten\, ein Mittel der Reflexi
 on und ein Werkzeug zur Veränderung. Doch wer bestimmt\, welche Perspekti
 ven gezeigt werden? Welche Geschichten erzählt werden?\nDer Female Photoc
 lub setzt genau hier an und stellt mit der Ausstellung „Invisible Lines 
 – Reflexionen der Gegenwart“ im Rahmen des European Month of Photograp
 hy (EMOP) Berlin 2025 zentrale Fragen zu Sichtbarkeit\, Machtstrukturen un
 d den oft unsichtbaren Linien unserer Gesellschaft.\nDer Female Photoclub 
 – Eine Plattform für Veränderung\nDie Fotografiebranche ist nach wie v
 or von Ungleichheiten geprägt: Männliche Fotografen dominieren in Ausste
 llungen\, Auftragsvergaben und Publikationen. Frauen und nicht-männliche 
 Fotokünstlerinnen werden seltener berücksichtigt\, obwohl ihre Arbeiten 
 ebenso kraftvoll\, relevant und innovativ sind. Der Female Photoclub wurde
  gegründet\, um genau diese Missstände anzugehen. Mit einem starken Netz
 werk fördert der Club Fotografinnen und nicht-binäre Künstlerinnen\, sc
 hafft Raum für Austausch und setzt sich aktiv für mehr Diversität in de
 r Branche ein. Durch Ausstellungen\, Mentoring-Programme und öffentliche 
 Debatten will der Female Photoclub die festgefahrenen Strukturen aufbreche
 n und für eine gleichberechtigtere Zukunft sorgen.\n\n\n\n[caption id="at
 tachment_229017" align="aligncenter" width="2560"] Mann schaut durch das S
 chausfenster eines Cafés in die Leere. - Foto: Andrea Küppers[/caption]\
 n\n\n\n„Invisible Lines“ – Fotografie als Werkzeug der Reflexion\nMi
 t der Ausstellung „Invisible Lines – Reflexionen der Gegenwart“ brin
 gt der Female Photoclub diese Mission auf eine künstlerische Ebene. 28 Fo
 tokünstler*innen haben sich mit den sichtbaren und unsichtbaren Linien un
 serer Zeit auseinandergesetzt – seien es gesellschaftliche Grenzen\, per
 sönliche Erfahrungen oder die Barrieren in unseren Köpfen. Die Ausstellu
 ng hinterfragt\, wer in unserer Gesellschaft gesehen wird und wer im Verbo
 rgenen bleibt. Sie zeigt Fotografien\, die aufbrechen\, irritieren und hin
 terfragen – Bilder\, die den Blick über das Offensichtliche hinaus lenk
 en und neue Erzählweisen zulassen.\nDie Künstlerinnen im Fokus\nHier geh
 t es nicht nur um eine Ausstellung. Es geht um die Stimmen\, die lange üb
 erhört wurden. Die Perspektiven\, die endlich die Sichtbarkeit bekommen\,
  die sie verdienen. Diese Künstlerinnen zeigen\, dass Fotografie Macht be
 deutet – die Macht zu erzählen\, zu enthüllen\, zu hinterfragen und zu
  verändern.\nVictoria Kämpfe zeigt in ihrer Arbeit „The American Dream
 “ Bilder\, die sinnbildlich für den Bruch und Zerfall des amerikanische
 n Mythos‘ stehen\, der durch die junge Trump-Regierung weiter demontiert
  wird.\nEin alternatives politisches Thema behandelt Chiara Dazi mit ihrer
  Arbeit „Transpunere“. Ihre Reportagereihe zeigt symbolisch den Clash 
 zwischen Russland und der EU\, als zwei nicht kompatible Systeme\, am Beis
 piel unterschiedlicher Zuggleisnetze\, die zwischen Rumänien und der Repu
 blik Moldau aufeinandertreffen.\nDie Arbeit „It is the aura of my finger
 s that sees the egg“ von Ana Maria Sales Prado setzt sich die Fotografin
  mit ihrer eigenen Herkunft auseinander\, die nicht der deutschen Mehrheit
 sgesellschaft entspricht.\nEine alternative Arbeit zum Thema Migration kom
 mt von Simone Wenth mit „Blurred Line Hard Cut“. Ihre Bilder untersuch
 en\, wie Landesgrenzen die eigene Identität und Wahrnehmung beeinflussen 
 und prägen.\nCatherine Lieser reflektiert in ihrer Arbeit „Gazing Woman
 “ den Male Gaze – die männliche Perspektive auf Frauen und die Welt i
 n Kunst\, Fotografie und darüber hinaus. Sie kehrt die traditionellen Rol
 len um\, indem sie Personen als Objekt der sexuellen Begierde in selbstbes
 timmten Porträts inszeniert. Die Abgebildeten haben selbst entschieden\, 
 ob und was sie tragen\, wie sie posieren und aus welcher Perspektive sie f
 otografiert werden. Ihre Arbeit hinterfragt nicht nur die tradierten Sehge
 wohnheiten\, sondern gibt den Dargestellten die Kontrolle über ihre eigen
 e Darstellung zurück.\n\n\n\n[caption id="attachment_229019" align="align
 center" width="2560"] Foto: Viktoria Kämpfe[/caption]\n\n\n\nWarum diese 
 Ausstellung wichtig ist\n„Invisible Lines“ ist nicht nur eine künstle
 rische Auseinandersetzung\, sondern ein Statement: Die Fotografie braucht 
 neue Perspektiven\, neue Stimmen und neue Narrative. Gerade in einer Zeit\
 , in der gesellschaftliche Umbrüche und digitale Bilderfluten unsere Wahr
 nehmung prägen\, ist es entscheidend\, dass auch die Arbeiten von Frauen 
 und nicht-binären Fotokünstler*innen die Anerkennung erhalten\, die sie 
 verdienen. Der Female Photoclub und die Ausstellung im Rahmen des EMOP Ber
 lin 2025 zeigen eindrucksvoll\, dass Fotografie nicht nur dokumentiert\, s
 ondern auch verändern kann. Sie fordern auf\, genau hinzusehen – auf di
 e Linien\, die uns trennen\, aber auch auf jene\, die uns verbinden. Mehr 
 Frauen an die Macht. Mehr Sichtbarkeit für ihre Kunst. Und eine Zukunft\,
  in der jede Perspektive zählt.\nAuf einen Blick:\nTitel: “Invisible Li
 nes - Reflexionen der Gegenwart”\nFinissage: So\, 23.03.25 um 19.00 Uhr\
 nDauer: 16.03. - 23.03.25\nOrt: Alte Münze Berlin\, Molkenmarkt 2\, 10179
  Berlin\nÖffnungszeiten: Mo - Do 14:00 - 19:00 Uhr\, Fr 14:00 - 21:00 Uhr
 \, Sa 12:00 - 21:00 Uhr\, So 12:00 - 19:00 Uhr\nFührungen: Von Montag\, 1
 7.03. bis Freitag 21.03.25 \, täglich um 17.00 Uhr\nFotograf*innen: \nKat
 erina Andriuscenco\, Kseniia Apresian\, Anne Barth\, Cherie Birkner\, Nata
 lia Carstens\, Chiara Dazi\, Samantha Dietmar\, Marie Eberhardt\, Marlene 
 Gawrisch\, Veronika Hubert Natter\, Maren Katerbau\, Isabell Kessler\, Su 
 Kim\, Annette Koroll\, Astis Krause\, Andrea Kueppers\, Victoria Kämpfe\,
  Catherine Lieser\, Mar Martín\, Silke Mayer\, Stephanie Neumann\, Julia 
 Otto\, Ana Maria Sales Prado\, Alena Schmick\, Jordana Schramm\, Gudrun Se
 nger\, Dorothea Janina Wagner\, Simone Wenth
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