{"id":19899,"date":"2016-10-28T14:08:16","date_gmt":"2016-10-28T12:08:16","guid":{"rendered":"http:\/\/berlin030.de\/?p=19899"},"modified":"2016-10-28T14:08:16","modified_gmt":"2016-10-28T12:08:16","slug":"030-party-editorial-halloween","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/berlin030.de\/en\/2016\/10\/28\/030-party-editorial-halloween\/","title":{"rendered":"[030] Party Editorial: Halloween"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">\n\t<strong>What about the boogeyman?&nbsp;Die Nacht vom 31. auf den 1. Oktober f&auml;llt dieses Jahr auf eine Montagnacht. Allerheiligen ist in Berlin kein gesetzlicher Feiertag. Wer&nbsp;nicht Student oder arbeitslos ist oder nach Bayern pendelt, muss aber nichts bef&uuml;rchten, wenn er Fan des K&uuml;rbisfestes Halloween ist:<\/strong>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n\tBeinah&nbsp;jeder Club in Berlin ruft die Mottoparty ganz nonchalant schon am Samstag aus, damit auch kein Berufst&auml;tiger um sein Verkleidungsrecht kommt.&nbsp;F&uuml;r Alle, die zu alt zum S&uuml;&szlig;igkeiten sammeln sind und sich noch zu jung f&uuml;hlen, Zuhause vor dem Fernseher zu bleiben und Michael Myers zu sehen, ist Halloween n&auml;mlich eine beliebte Gelegenheit zum langen n&auml;chtlichen Ausgang. Die flei&szlig;igen <strong>[030]<\/strong>-Informanten tun deshalb ihre Pflicht und tragen euch hiermit die wichtigsten Grusel-Partys Berlins zusammen:\n<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\n\t<br \/>\n\t<strong>29. Oktober, Ritter Butzke: The devil&rsquo;s Wonderland | Lila Halloween Special<\/strong>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"DJ W!LD\" class=\"aligncenter size-full wp-image-19898\" height=\"558\" src=\"https:\/\/www.030.media\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/11th-July-2015-DJ-WILD-ministry-of-sound-club-main-banner.png\" width=\"1200\" \/>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n\tDas Ambiente des Ritter Butzke eignet sich besonders gut, um f&uuml;r ein Wochenende a la mittelalterlicher&nbsp;Folterkeller umdekoriert zu werden. Ein housiges Lineup, angef&uuml;hrt von&nbsp;<strong>DJ W!LD<\/strong>, pirscht sich&nbsp;mit der Plattennadel im Anschlag von hinten an. Der Franzose benannte sich Anfang der 90er nach dem HipHop-Film &quot;Wild Style&quot;. Sp&auml;ter entdeckte er w&auml;hrend der French Touch Explosion in Paris die Elektronika. Bis heute erwehrt der Inhaber von&nbsp;<strong>Catwash Records&nbsp;<\/strong>sich einer starren Genreeinordnung, vermischt die HipHop- und Disko-Roots mit West Coast House, Acid und Techno. Inmitten eines turbulenten Tourplans ver&ouml;ffentlichte er dieses Jahr noch drei 12&#39;&#39;, wax only, wie sich das geh&ouml;rt.<br \/>\n\t&nbsp;\n<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\n\t<strong>29. Oktober, Salon zur Wilden Renate: Rave the Grave<\/strong>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Camea, BPitch Control, Neverwhere\" class=\"aligncenter size-full wp-image-20197\" height=\"2333\" src=\"https:\/\/www.030.media\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Camea_IMG_0974_by_FabianFrost_0.jpg\" width=\"3500\" \/>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n\tDer Preis f&uuml;r den kreativsten Titel einer Halloween-Party geht dieses Jahr an die Renate. Es gab auch nicht allzu viel Konkurrenz. Headlinerin <strong>Camea <\/strong>begann im Jahre 1999, Musik zu machen, dem selben Jahr, in dem ihre jetzige Labelchefin<strong> Ellen Allien BPitch Control <\/strong>begr&uuml;ndete. Von Seattle &uuml;ber New York nach Berlin entwickelte sie einen eigenst&auml;ndigen Sound zwischen Minimal und TechHouse. Nach einer EP f&uuml;r<strong> Get Physical <\/strong>wurde sie Anfang des Jahres von <strong>Thump<\/strong> zu einem der hei&szlig;esten Newcomer der Welt gek&uuml;rt, im Sommer entjungferte sie ihr eigenes Imprint <strong>Neverwhere<\/strong> mit &quot;Hello Earth&quot;, dem Titel, unter dem sie bereits 2014 f&uuml;r<strong> BPitch<\/strong> einen ihrer gr&ouml;&szlig;ten Erfolge feierte. DJing ist ihre gr&ouml;&szlig;te Passion, durch ihren Hintergrund als klassische Pianistin ist jedoch die Neigung zur Komposition tief in ihr verwurzelt.<br \/>\n\t&nbsp;\n<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\n\t<strong>29. Oktober, YAAM: Monstersball 2016 &bdquo;Voodoo&ldquo; Halloween Special Party<\/strong>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Voodoo, Halloween, Pyro\" class=\"aligncenter size-full wp-image-20210\" height=\"765\" src=\"https:\/\/www.030.media\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/14570580_10153936404968161_3627865624985358782_o.jpg\" width=\"1024\" srcset=\"https:\/\/berlin030.de\/en\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/14570580_10153936404968161_3627865624985358782_o.jpg 1024w, https:\/\/berlin030.de\/en\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/14570580_10153936404968161_3627865624985358782_o-300x224.jpg 300w, https:\/\/berlin030.de\/en\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/14570580_10153936404968161_3627865624985358782_o-768x574.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n\tWer an Halloween gerne etwas mehr Weltmusik und vor Allem karibische Musik h&ouml;ren w&uuml;rde, ist hier an der richtigen Adresse. Die DJs und Soundsystems werden im Vorfeld nicht so wirklich bekannt gegeben, denn sie treten unter Masken und Pseudonymen wie <strong>Jack &quot;The Funky&quot; Ripper<\/strong> auf. Die&nbsp;Verkleidung ist Pflicht, kann aber auch vor Ort noch nachgeholt werden, denn man arbeitet mit einem Kost&uuml;mshop zusammen. Das Motto der Party lautet &quot;Voodoo&quot; und ist politisch nicht ganz korrekt &#8211; vielerorts m&ouml;chten Menschen diese Praktiken gerne als ernsthafte Religion verstanden wissen -, bietet aber auch viele M&ouml;glichkeiten, schlie&szlig;lich liegt unter Anderem der Ursprung des Zombiegenres in Mythen vom haitianischen Voodoo. Das YAAM-Team gibt sich stets&nbsp;gro&szlig;e M&uuml;he mit der Dekoration, es gibt Feuershows, ein Gruselkabinett und mit Sicherheit die eine oder andere &Uuml;berraschung.<br \/>\n\t&nbsp;\n<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\n\t<strong>29. Oktober, Musik &amp; Frieden: #G&ouml;nn dir-Halloween Special<\/strong>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Melbeatz, Kool Savas, Optik, Queen of Beats\" class=\"aligncenter size-full wp-image-20211\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.030.media\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/HTTP_XUPRAIDRUSHWSVIEWPHPID29D7DEC5DE5276A1CB074F1AD9A0A-2.jpeg\" width=\"1280\" srcset=\"https:\/\/berlin030.de\/en\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/HTTP_XUPRAIDRUSHWSVIEWPHPID29D7DEC5DE5276A1CB074F1AD9A0A-2.jpeg 1280w, https:\/\/berlin030.de\/en\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/HTTP_XUPRAIDRUSHWSVIEWPHPID29D7DEC5DE5276A1CB074F1AD9A0A-2-300x240.jpeg 300w, https:\/\/berlin030.de\/en\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/HTTP_XUPRAIDRUSHWSVIEWPHPID29D7DEC5DE5276A1CB074F1AD9A0A-2-1024x819.jpeg 1024w, https:\/\/berlin030.de\/en\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/HTTP_XUPRAIDRUSHWSVIEWPHPID29D7DEC5DE5276A1CB074F1AD9A0A-2-768x614.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n\tDie monatliche All School HipHop-Partyreihe<strong> #G&ouml;nnDir <\/strong>zeichnet im Musik und Frieden f&uuml;r das Halloween Special verantwortlich. Die Residents <strong>DJ Danetic<\/strong>, <strong>DJ Easy<\/strong> und <strong>Noizy Noize<\/strong> stehen an den Turntables. Stargast ist die sogenannte &quot;Queen of Beats&quot; <strong>Melbeatz<\/strong>. Als sie Anfang des Jahrtausends <strong>M.O.R.<\/strong> und <strong>Kool Savas <\/strong>produzierte, stellte sie als Dame&nbsp;im Deutschrap-Gesch&auml;ft ein noch gr&ouml;&szlig;eres Kuriosum dar als heute. Anno 2016 gibt es bereits geballte Unterst&uuml;tzung, beispielsweise in Form eines Sets von <strong>Visa Vie<\/strong> oder eines Live Showcase von <strong>Mrs Nina Chartier<\/strong> auf dem Deutschrap-Floor. In der Nacht auf den 1. November selbst wird es im MuF vielleicht auch nochmal&nbsp;gruselig. Dann spielen n&auml;mlich die Black Metal-D&auml;monen von <strong>Dark Funeral<\/strong>.\n<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\n\t<br \/>\n\t<strong>29. Oktober, St. Georg: Blunts&rsquo;n&rsquo;Roses with Bones the spittta + Halloween party till dawn<\/strong>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Bone$ the Spitta\" class=\"aligncenter size-full wp-image-19902\" height=\"724\" src=\"https:\/\/www.030.media\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/tumblr_n2ztvh7RP81qcn55lo1_1280.jpg\" width=\"1160\" \/>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n\tLaut eigener Aussage ist&nbsp;<strong>Bone$ the Spitta<\/strong>&nbsp;in&nbsp;DVRK VND3RWORLD NYC geboren, der Schattenwelt, dem Upside Down&nbsp;von New York, wenn man so m&ouml;chte. Daraufhin wuchs er bei seiner Gro&szlig;mutter in Barbados auf, und nahm spirituelle wie musikalische Einfl&uuml;sse mit. In seine Horrorcore- und Trap-Kreationen schreibt sich&nbsp;in Jargon und Rhythmik mitunter auch ein St&uuml;ck Inselpop ein. Der 21 Jahre junge K&uuml;nstler wird auf Tour vom belgischen Trill Sergeant&nbsp;<strong>El G&nbsp;<\/strong>begleitet. In derart d&uuml;sterer Stimmung legen dann noch bis zum Morgengrauen die &uuml;blichen Verd&auml;chtigungen f&uuml;r HipHop &amp; Beyond-Sounds in Berlin auf:&nbsp;<strong>Soulmind<\/strong>&nbsp;von&nbsp;<strong>Through my Speakers<\/strong>,&nbsp;<strong>Shimmi Yo<\/strong>&nbsp;von der&nbsp;<strong>Scheibenwischer Gang<\/strong>&nbsp;oder&nbsp;<strong>Asad John<\/strong>, der unter Anderem&nbsp;<strong>Juicy Gay<\/strong>,&nbsp;<strong>Haiyti<\/strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>Sentino<\/strong>&nbsp;produziert hat.\n<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\n\t<br \/>\n\t<strong>29. Oktober, Kino International: Halloween Berlin 2016 &#8211; Horror, Art &amp; Club<\/strong>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Kino International\" class=\"aligncenter size-full wp-image-20191\" height=\"800\" src=\"https:\/\/www.030.media\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/14258120_1264605933558172_6757450919817840409_o.jpg\" width=\"1202\" \/>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n\tDas ehemalige Premierenkino der DDR, das majest&auml;tische International an der Karl-Marx-Allee vertritt dieses Jahr den interdisziplin&auml;ren Ansatz. In dem weitl&auml;ufigen vierst&ouml;ckigen Geb&auml;ude treffen Kunstausstellungen und Performance Art Pieces auf eine Clubnacht in der zugeh&ouml;rigen Panorama Bar, nicht zu verwechseln mit der im Berghain. Dort spielen vor Allem Berliner Techno- und Deep House-DJs wie<strong> David Roeglin<\/strong>, Resident der Reihe <strong>Berlina f&uuml;r Techno<\/strong>,&nbsp;oder <strong>Daniel Jaeger<\/strong>,<strong>&nbsp;<\/strong>der neueste Upstart der <strong>Club Libert&eacute;<\/strong> und<strong> Criminal Bassline<\/strong>-Crews. F&uuml;r eine Selektion an HipHop und Klassikern und vermutlich Allem, was man sonst noch so unterbringen m&ouml;chte, soll auch gesorgt sein. Darum k&uuml;mmern sich&nbsp;<strong>Pyromaniac<\/strong>, das Alter Ego des TechHouse-DJs <strong>Jan Pyroman<\/strong> und <strong>DJ Creas<\/strong>, der sich gerade auf gef&uuml;hlt jeder Semester Kickoff Party der Stadt herumtreibt.\n<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\n\t<br \/>\n\t<strong>31. Oktober, White Trash Fast Food: The Infamous White Trash Halloween Party<\/strong>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"too-artless-for-art-not-rootsy-enough-for-roots-the-hickoids-1024x418\" class=\"aligncenter size-full wp-image-20034\" height=\"418\" src=\"https:\/\/www.030.media\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/TOO-ARTLESS-FOR-ART-NOT-ROOTSY-ENOUGH-FOR-ROOTS-The-Hickoids-1024x418.jpg\" width=\"1024\" \/>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n\tDas White Trash Fast Food verdient sich einen Sonderstatus. Die feiern n&auml;mlich tas&auml;chlich am kalendarischen&nbsp;Halloween und nicht am n&auml;chstm&ouml;glichen Wochenendtag, dem amerikanischen Einschlag des ehemaligen chinesischen Restaurants entsprechend.&nbsp;Es sollen&nbsp;&quot;gross and crazy&quot; Halloween Snacks angeboten werden&nbsp;und es haben sich ein Haufen Punkbands aus dem Umkreis von Jeff Smiths Label&nbsp;<strong>Sautext<\/strong>&nbsp;verpflichtet, dar&uuml;nter nat&uuml;rlich sein eigenes Projekt,&nbsp;die texanischen Cowpunker&nbsp;<strong>The&nbsp;Hickoids<\/strong>.&nbsp;Zudem schlagen die <strong>Hip Priests <\/strong>auf und spielen nach eigener Aussage&nbsp;&quot;Fuck-you-no-bullshit&quot;-Punkrock. Die in Deutschland recht rare Note primitiven&nbsp;Scum Punk a la <strong>The Dwarves<\/strong>. Die Residents von<strong> Eat Lipstick<\/strong> &uuml;bernehmen bis tief in die trashige Nacht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>What about the boogeyman?&nbsp;Die Nacht vom 31. auf den 1. 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