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Foto: © Skitterphoto

Die Gastrowelt im Wandel: Das Berliner Unternehmen expondo kennt die spannendsten Foodtrends

in Food/Unterhaltung

Die Gastro-Branche wird gerade heftig durchgeschüttelt. Von neuen Trends. Der Imbiss ums Eck war gestern, Standard-Restaurants haben ausgedient. Neue Ideen mischen seit einiger Zeit die Gastronomie auf. Trends wie Food-Trucks ziehen das Interesse auf sich. Das beflügelt die Szene.

Der Markt von Food-Trucks wächst, sagt Jörg Päßler vom Berliner Unternehmen expondo, das Besitzern von Food-Trucks und anderen neuen Restaurant-Formen hilft, die richtige Ausstattung für ihr Konzept zu finden. “In den USA ist das Geschäft längst bei den Big Playern angekommen”, sagt Jörg Päßler mit Blick auf die Food-Trucks. In Europa sei noch viel Potenzial.

Dauertrend: Essen auf Rädern

Food-Trucks sind so erfolgreich, weil Gäste anspruchsvoller und mobiler werden. Die Qualität der Mahlzeiten ist das entscheidende Kriterium . “Ein Food-Truck ist ein Kompromiss zwischen einem Restaurant und dem Hähnchenwagen”, sagt der expondo-Experte. Und der Boom hält weiter an. Nicht mehr nur Busse und Lastwagen sind es, aus denen Gerichte und Snacks serviert werden. Der Markt spezialisiert sich. Das zeigt auch ein weiterer Trend: Pop-up-Restaurants, das sind Angebote, die es nur vorübergehend gibt. Teilzeitrestaurants, sozusagen. „Pop-ups beleben den Markt”, sagt Jörg Päßler. Ideen bringen oft zuerst keinen großen finanziellen Nutzen, sind aber super Werbung. Ausgefallene Konzepte, die funktionieren, wecken manchmal sogar das Interesse von Investoren.

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Lecker Essen braucht keine vier Wände. – Foto: © Berlin Food Week

Burger, Pizza, Kebab, Würstchen, gegrilltes Hähnchen: Die mobile Küche bietet das alles. Und noch mehr. In Großstädten wie Hamburg, Berlin und München gehören Food-Trucks längst zum Straßenbild und auf Veranstaltungen aller Art anzutreffen. Burger sind der King. Immer noch. Weil die Kunden aber mehr Anspruch haben, müssen die Betreiber ihr Angebot weiter spezialisieren, damit sie attraktiv bleiben. Inzwischen gibt es immer mehr kleine „Food Trucks“ wie zum Beispiel die von Piaggio. XXS-Trucks wie die italienische Ape, die als Coffee Truck Erfolge feiert, setzen Besitzer auch für den Verkauf von Gerichten ein. Aber was ist in der kalten Jahreszeit: etwa Winterpause? Nein, meint der Experte. Denn auch auf Weihnachtsmärkten sind solche Angebote mittlerweile anzutreffen.

Die Foodbar als All-inklusive Vergnügen

Berlin ist an Ideen nicht arm – und sexy als Standort. Die Betreiber Alexandra Vlachopoulou und Ludwig Horn haben im vergangenen November das B.Horn in Neukölln eröffnet. Ihre Idee: Dinner oder Drink – die Gäste sollen alles an einem Ort machen. Sprich zusammen essen und danach an der Bar einen Cocktail trinken. Statt erst nach einer Location zum Essen zu suchen, um anschließend für gute Drinks weiterziehen zu müssen, gilt es, in der “Foodbar” beides auf höchstem Niveau miteinander zu verbinden. Ob klassische Cocktails oder hauseigene Kreationen wie der Agnostic Sour, in der offenen Küche gibt es eine vakuumgegarte und angegrillte Version des B.Horn-Oktopus, Hier geht es zum [030[-Artikel. 

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Ein anderes Konzept ist das gläserne Frühstück. Richtig gelesen. Vor über einem halben Jahr öffnete in der Pannierstraße in der Nähe des Hermannplatze – ebenfalls in Neukölln – das Frühstücks-Restaurant ZIP. Ein kleines Lokal, man kann hier den ganzen Tag essen, oder besser: frühstücken. Das ZIP heißt so, weil es nach der ZIP-Datei benannt ist. Es steht für komprimieren, verschließen, aufbewahren. Warum nennt sich ein Restaurant wie ein Dateiformatt? Der Grund sind Gläser. Jeder kennt sie von Oma: die guten alten “Einweckgläser”. Als Erstes fällt einem die Theke auf. Ein riesiges, 14 Meter langes Ungetüm aus weißen Kacheln. Die Theke nimmt fast den halben Laden ein und ist so etwas wie die Kommendobrücke Voller Gläser, gefüllt mit seltenen Kombinationen wie Cranberry-Macadamia-Creme, Orangenhumus oder Rührei mit Bacon-Chutney. Rührei im Glas? Ja gibt’s. Lest hier mehr. 

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Essen aus Einweckgläsern. – Foto: © [030] Magazin

An Kreativität fehlt es also nicht. Nur an der richtigen Ausstattung, wo wir wieder bei expondo wären. Das Berliner Unternehmen, spezialisiert auf Ausstattung für Gastronomiebetriebe, sieht noch großes Potenzial für Food-Trucks und andere neue Konzepte. Was noch kommt, weiß keiner. Nur soviel ist klar: die Gastro-Welt steht Kopf. Wer offen für neue Trends ist, der zählt zu den Gewinnern.

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