Carina Hartmann

schreibt über Musik und steht auf verzerrte Gitarreneffekte. Interessen: Pop-Kultur, Feminismus, Musiktheater, Graphic Novels.

Franz Ferdinand: Neue Ära, neuer Sound?

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Franz Ferdinand, Interview, Review, Always Ascending, Domino Records, Lazy Boy, The Academy Award, Lois Lane

Fünf Jahre nach „Right Thoughts, Right Words, Right Action“ und einer Kooperation mit Sparks (2015) haben sich Franz Ferdinand viel vorgenommen: Ihr neues Album „Always Ascending“ soll ihren Trademark-Sound auf den Kopf stellen – und den Sound der Gegenwart gleich mit. Einst legten Franz Ferdinand eines der größten Debüts vor, das sich 00er-Indie-Fans wünschen konnten.

Perfume Genius: Mit Liebe in den Protest

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Perfume, Genius, No Shape, Slip Away, live Konzert, Berlin, 030 Magazin

Mike Hadreas, der ewige Leidende, wird optimistischer. Auf seinem aktuellen Album “No Shape“, das er am 19.11. in Berlin präsentiert, tauscht er die Verwundbarkeit gegen die schönste Widerstandsform aller Zeiten ein. Everything is alright … How weird!, singt Mike Hadreas alias Perfume Genius zum Ende seines vierten Albums. Und in der Tat: Man wundert sich.

Protomartyr – Gegen die Angst

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protomartyr, konzert

Politische, ökologische, soziale, individuelle und erkenntnistheoretische Ängste – sie alle sind auf Protomartyrs aktuellem Album »Relatives In Descent« Thema. Nun stellt die Band aus Detroit, die dissonanten Post-Punk in das 21. Jahrhundert zurückbringt, ihre neuen Songs live vor. Carina sprach zuvor mit Sänger Hoe Casey über Sorgen schürenden Populismus. Es wird immer ungemütlicher auf dieser

Bonaparte – Zwischen Spaß und Schmerz

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Bonaparte, Tobias, Mundt, Melissa jungt, The Return of Stravinsky Wellington, Interview, Berlin, 030, Magazin, Indie, Pop, Musik

Pomp und Parallelwelten? Für das fünfte Album von Tobias Jundt alias Bonaparte muss man umdenken – oder besser gesagt, ihm multiple Emotionen zugestehen, denn: Mit „The Return of Stravinsky Wellington“ legt er ein fein strukturiertes Singer-Songwriter-Album vor, das aus der Ruhe und Realität heraus den großen Pop-Moment sucht, deshalb aber noch lange nicht weniger Spaß macht. Warum

Dennis Lyxzén: Ansichten eines Außenseiters

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Dennis Lyxzén, INVSN, Invasion, Refused, Sänger, Post-Punk, Band, Immer zu, The Beautiful Stories, Album, interview, Berlin, 030, live, Konzert

Für sein politisches Engagement sucht Dennis Lyxzén immer wieder Ventile. Als Kopf der Hardcore-Legende Refused und der Nachfolgeprojekte The (International) Noise Conspiracy und AC4 kennt man ihn dabei rasend. Mit INVSN und dem vierten Album „The Beautiful Stories“ widmet er sich hingegen dem poppigeren Post-Punk. Ein Gespräch über Gitarren-Overdose, Punk als Erlösung und den Kampf gegen die Norm.

Interview: J. Bernardt: Let’s keep it dry!

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J. Bernardt, Balthazar, Running Days, Sänger, Solo-Projekt, Interview, 030 magazin, Berlin, live, Konzert, Tipp

Den meisten ist Jinte Deprez alias J. Bernardt wohl als Leadsänger und Gitarrist des belgischen Indie-Projekts Balthazar bekannt. Doch wie schon seinem Kollegen Maarten Devoldere wurde ihm die Band-Routine über die Jahre zu viel. Die Konsequenz: Ein eigenes, experimentelleres Projekt musste als Spielwiese her. Abseits aller 60er-Gitarrenriffs widmet sich der Multi-Instrumentalist auf seinem ersten Solo-Album

Slowdive: »Unser Shoegaze ist mehr als Nostalgie.«

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Slowdive, Shoegaze, Rachel, Sugar for the Pill, Star Roving, Live, Reunion, Konzert, Interview

Erst die Live-Reunion,  dann ein neues Album und nun steht am 3. Oktober erneut ein Konzert bevor: Slowdive, die britischen Pioniere des Shoegazing, haben mit “Star Roving“ und “Sugar for the Pill” Anfang des Jahres die ersten neuen Songs seit „Pygmalion“ vor 22 Jahren veröffentlicht. Wir sprachen mit Sängerin und Gitarristin Rachel Goswell über Fortschrittsgedanken und das Shoegaze-Revival. Wie klar war Euch bei der Reunion

Fuck the System? – Urban Art zwischen Kunst und Kommerz

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llegales Tun und urbane Kunst – das ging lange Zeit Hand in Hand. Doch inzwischen benutzt die Kunstform subversive Strategien, um vom Kunstbetrieb anerkannt zu werden. Ausgeschmückte Arbeiten ziehen da plötzlich in Galerien oder Museen. Tut das Urban Art gut? Beginnen wir mit einem Rückblick. Es war der Besucher-Magnet schlechthin: Wochenlang drängelten sich Tausende stundenlang um ein ehemaliges Bankgebäude

Museum für Urban Contemporary Art: Wo bleibt der Diskurs?

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Es ist soweit: Berlin bekommt am 16. September das Museum für Urban Contemporary Art. Dahinter steht die Initiative Urban Nation, die Künstler nach Berlin lädt, um sich mit Murals im Quartier auszutoben und eine Kunstsammlung im Inneren des Hauses zu schaffen. Zudem eröffnet mit dem Martha-Cooper-Archiv ein Fotoarchiv zur Geschichte von Graffiti und Street Art. Mit der Kuratorin

Goldrausch 2017: Mehr Sichtbarkeit für Künstlerinnen

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Seit 27 Jahren fördert das "Goldrausch Künstlerinnenprojekt" Frauen in der Kunstszene. Im Kunsthaus Bethanien ist nun vom 8. bis 23. September die diesjährige Ausstellung zu sehen. Einst gründete sich in Berlin die Initiative Goldrausch aus dem Anliege heraus, Künstlerinnen in Deutschland mit einem Postgraduiertenseminar aus der Benachteiligung in der Kunstszene herauszuhelfen. Richtig viel schient sich

Dmitrij Kapitelman: »Es gibt keinen Schalter zwischen Leben eins und zwei.«

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Nach 1991 haben über 200.000 jüdische Einwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion deutsche Pässe bekommen. Dmitrij Kapitelman war einer von ihnen. Doch das Gefühl, anzukommen, wollte sich lange Zeit nicht einstellen. Erst letztes Jahr hat er seinen Debütroman vorgelegt, in dem er von dem Aufwachsen in einem fremden Land, jüdischer Verbundenheit und seinem Vater erzählt. Bei der

Monat der Zeitgenössischen Musik: Festival der Superlative

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Über 1000 KünstlerInnen an 50 Spielorten. Vom 1. bis 30. September geht der Monat der Zeitgenössischen Musik in seine erste Runde und präsentiert eine Fülle an schrägen Sound-Designs.  Von allen Seiten strömen die Klänge ein. Sei es Ambient, Avantgarde, Drone oder Elektronik – die Erprobung neuer Klanglichkeiten und ihr Zusammenspiel ist der zeitgenössischen Musik eingeschrieben.

Der Künstler als Gott? – Reinhard Kleist im Interview zu „Nick Cave – Mercy On Me“

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Reinhard Kleist, Nick Cave, Mercy on me, Graphic Nove, Art Book, Berlin, 030 Magazin, Lesung, Party, SO36, Interview

Ganz nah dran sein an dem Menschen hinter dem Künstler – das wollen die Meisten. Nick Cave, bekannt als Meister des Abgründigen, ließ diesen Blick letztes Jahr mit dem tragisch-intimen Film „One More Time With Feeling“ selbst zu. Der Berliner Comiczeichner Reinhard Kleist hat nun sein eigenes Bild des australischen Musikers und Autors gezeichnet. Zum

Pop-Kultur-Festival 2017 – Wohin am besten?

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Im Berliner Osten geht das interdisziplinäre Spektakel Pop-Kultur vom 23. bis 25. August in die dritte Runde – und hält einige Neuheiten bereit. Nach dem Berghain und Neukölln zieht das Festival auf das Gelände der ehemaligen Schultheiß-Brauerei im Prenzlauer Berg – heute Kulturbrauerei. Über 70 Konzerte, DJ-Sets, Talks und Filme laden zum Sinnieren über die Vergangenheit,

Tanz im August-Festival 2017

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Tanz im August Festival, Berlin

Berlins größtes Festival für zeitgenössischen Tanz und Performance geht vom 11. August bis 2. September in eine neue Runde. Im Fokus stehen Positionen von Frauen. „Leidenschaft, Politik und gewagte Bewegungen“ ist das diesjährige Motto für die 28 Produktionen der internationalen wie nationalen Choreografen – immerzu an der Schnittstelle von Körper- und Tanzsprache, Klassik und Moderene.

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