Trettmann, Kitschkrieg, Haiyti

Trettmann: Selfmade-Newcomer auf der Erfolgswelle

in Live/Musik

Alles echt, alles selbstgemacht. Im Jahr 2016 gelang dem Rapper Trettman mit drei EP’s der große Durchbruch. Das Jahr 2017 bringt sein Album „#DIY“, mit dem er auf Tour geht.

Wer sich die Tracks von Trettmann anhört, kann eigentlich gar nicht genau sagen, welcher Musikstil da gerade aus den Boxen schallt. Aus seinen früheren Zeiten als „Ronny Trettmann“ hat er sich den Einfluss von Dancehall bewahrt. Ernste Themen erhalten beim ihm einen souligen Anstrich und betonen damit seine gefühlvolle Seite. Und obwohl Tretti schon lange Musik macht, ist er besonders bei jungen Menschen beliebt. Das liegt nicht zuletzt an den harten Bässen seiner Trap-Songs. Dabei ist alles selbstgemacht, von den ersten EP’s bis zum neuen Album. Die Beats werden von seiner Gang KitschKrieg produziert, auch Fotos und Videos stammen aus der eigenen Squad.

Gemeinsam sind wir stark

Prominente Unterstützung bekommt Trettmann in Form von Features der gestandenen Rapper Raf Camora, Gzuz, Bonez MC und Marteria. Mit Haiyti und Joey Bargeld kommen auch zwei aufstrebende Artists nicht zu kurz und geben dem Album die gewisse Leichtigkeit. Denn auf #DIY herrschen mehr denn je die ruhigen und bedachten Töne vor. In „Grauer Beton“ widmet sich Tretti seiner Vergangenheit im Plattenbaugebiet von Karl-Marx-Stadt, auch die Titel „New York“ und „Geh ran“ widmen sich persönlichen Themen. Wer bei seinem Auftritt trotzdem auf Turn-Up setzt, sollte nicht zu kurz kommen. Denn als Support ist Joey Bargeld am Start – Punkattitüde versteckt in einem Rapper. Auch er arbeitet zusammen mit KitschKrieg an einer Serie von drei EP’s.

Live am 25.10. ab 20 Uhr im Lido.
Support: Joey Bargeld

schreibt über Musik, besucht sehr viele Konzerte und kauft seine Platten am Merchandise-Stand. Interessen: Texte ins Internet schreiben, Bassgitarre und Kreisligafußball.