Okay, in der Großstadt braucht man nicht wirklich ein eigenes Auto. Fahrrad, öffentliche Verkehrsmittel oder Carsharing reichen für das eigene BigCityLife vollkommen aus. Was aber, wenn sich die Lebenssituation und der eigene Anspruch an Verfügbarkeit ändert? Kinder ins Haus purzeln? Ganz unverhofft. Schnell stellt man fest, dass es durchaus Sinn ergeben kann, eigene vier Räder zu besitzen.  – PROMOTION

Einkäufe, Ausflüge, das Anforderungsprofil steigt. Wenn man die (finanzielle) Frage, ob Gebraucht- oder Neufahrzeug geklärt hat, steht man vor einem weiteren Problem: Wie kann man seinen Kindern zukünftig in die Augen schauen, wenn man wider aller Vernunft, nur um ein paar Euro zu sparen, dem Verbrennungsmotor den Vorzug läßt, statt sich umweltbewusst für ein Elektroauto zu entscheiden? Klar, es gibt einige Punkte, die gegen die umweltfreundlichere Variante sprechen, beispielsweise die überschaubare Reichweite, die magere Ladestationeninfrastruktur, verbunden mit oft fehlender Schnellladeoption gerade in ländlicheren Gegenden. Ideen, wie die der Leipziger Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) Straßenlaternen mittels eines kleinen Ladekastens zu nutzen, sind gute und sinnvolle Ansätze, da hier bereits ein flächendeckendes Netzwerk existiert, werden allerdings noch zu wenig gefördert, gerade seitens der Autohersteller. Vielmehr nutzen diese den Aspekt als Gegenargument für die schnelle Massentauglichkeit des Elektroantriebes. Hier beißt sich folglich die Katze in den Schwanz. 

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Druck schafft Veränderung

Doch es braucht offensichtlich anderer Mittel und Wege, um dem vermeintlichen Unwillen der deutschen Automobillobby Herr zu werden. Politikerwünsche sind in der globalen Marktwirtschaft keine nennenswerte Größe. Der schnöde Mammon hilft da schon eher. Als China – einer der größten Absatzmärkte für Autos „Made in Germany“ – Ende Oktober eine 30% anteilige Elektroautoquote als zukünftig bindend für den Verkauf von verbrennungsmotorbetriebenen Automobilen im Land der untergehenden Sonne ankündigte, klingelten die Alarmglocken. Schnell war von einer weiteren Gängelung ausländischer Hersteller gegenüber der innerländischen Konkurrenz die Rede. Ändern dürfte dies allerdings nichts an der Tatsache, dass sich die deutsche Vorzeigeindustrie bewegen muss. 

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Lautlos neue Wege.

Interessantenweise sind andere Hersteller, mit weniger internationaler Marktmacht wie VW, Mercedes, BMW & Co. flexibler, wenn es um Innovationen und die Weiterentwicklung der Mobilität geht. Abgesehen vom Silicon Valley It-Girl Tesla und dem Elektroautovorreiter Toyota ist ein aktuelles Beispiel der koreanische Hersteller Hyundai. Dessen Elektroversion des neuen IONIQ Modells, kommt aktuell im Rahmen der Markteinführung via Fernsehspots in die bundesdeutschen Haushalte gerollt. Lautlos versteht sich.

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Den Massenmarkt im Blick

Auf dem Weg den Massenmarkt zu erobern, baut Hyundai auf die Erschließung junger Zielgruppen. Hyundais Strategie liegt, neben der Tatsache weltweit der erste Hersteller mit drei unterschiedlichen Antriebsarten (Hybrid, Plug-in-Hybrid und Elektro) zu sein, in erster Linie auf den Digital Natives, Kinder der 1990er, denen technisches Alltagsimplemetierung mindestens genauso wichtig ist, wie Spontanität, Mobilität und Nachhaltigkeit. Oder wie Hyundai es formuliert: Genration IONIQ. Ein Anliegen, das sich auch die deutschen Autohersteller möglichst schnell auf den Kühlergrill schreiben sollten, statt sich in zukunftsfeindlicher Abwehrhaltung zu verlieren. Gerade der jüngeren Generation, denen Autos als Statussymbole immer weniger bedeuten, sondern vielmehr der Nutzen im Fokus steht, ist solch ein Verhalten nur schwer zu vermitteln. Marken wie Hyundai mit ihrer IONIQ Modellreihe, die auch preislich mit einem Einstiegspreis von 25.000 Euro eine konkurrenzfähige Alternative sind, haben das bereits verstanden.

Hyundai IONIQ im Bewegtbild