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Hit the Road: Zwei Berliner unterwegs mit einem ausgebauten US-Schulbus

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Aber hier leben, nein danke. Da ist es gut zu wissen, dass es nicht viel braucht, um abseits der Alltagsmaschinerie glücklich zu sein. Das dachten auch der Berliner Filmemacher Kai Branss und seine Partnerin in Crime Julie Toedel bei denen der gedankliche Schritt, weg vom Zimmer, Küche, Bad hin zum ausgebauten Reisebus bereits seit einiger Zeit im Kopf herumschwirrte.

Im Gespräch mit Kai Branss und Julie Toebel.

Zugegeben am Stärksten war der Wunsch nach reisetauglicher Motorisierung bei Kai, der sich des Nachts durch diverse Autoportale und deren Angebote skippte, stets auf der Suche nach dem richtigen, dem ganz speziellem Gefährt. Die Suche hatte schlagartig ein Ende, als das Paar eines Tages mitten in Berlin vor ihrem Traumwagen stand: einem US-Schulbus der Marke GMC. Der hatte es nun auch Julie angetan und ihre Skepsis wich. Damit war die Sache klar. Am nächsten Tag wurde der Händler kontaktiert und der Kaufvertrag unterschrieben. Hätte man mal bloß….. aber das sollen euch die beiden mal lieber selbst erzählen. Seit dem Kauf ist gut ein Jahr vergangen und die Geschichte der Drei – ja, der Bus ist Familie – in dem wundervollen Buch “Hit the Road – Vans, Nomaden und Abenteuer“, welches im Berliner Gestalten Verlag erschienen ist, neben vielen weiteren spannenden Reisenden und deren Gefährten, detailliert beschrieben. Wir trafen Kai und Julie an einem sonnigen Wochentag Anfang April außerhalb Berlins. Ein Gespräch über die erste Zeit mit dem neuen Begleiter, die Schönheit des motorisierten Reisens und die Einfachheit als elementare Triebfeder des Freiheitsgefühls. Über die Widrigkeiten, die der Kauf eines US-Wagen und der anschließende Umbau mit sich brachten, sprachen wir natürlich auch.  Hört mal rein!

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Foto: © P. Wolflingseder / [030] Magazin