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Forex Trading – ein wichtiger Leitfaden für Anfänger

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Der internationale Devisenhandel ist schon seit 1880 bekannt, allerdings sind die meisten Devisenbörsen mittlerweile schon längst abgeschafft, da der Handel direkt unter den Marktteilnehmern stattfindet. Der Forex-Markt wird von Staaten, Zentralbanken, Kreditinstitute und von Großunternehmern bewegt. Durch den Online-Handel kann man allerdings auch als privater Anleger in Forex einsteigen und von der Liquidität des größten Finanzmarktes profitieren.

Es wird rund um die Welt werktags 24 Stunden gehandelt. Zu den am meist getradeten Währungen zählen der US-Dollar (USD), der Euro (EUR), der Japanische Yen (JPY), Britisches Pfund (GBP), sowie auch der Schweizer Franken (CHF). Sie werden im Fachjargon auch Major Währungspaare genannt. Das höchste Handelsvolumen hat übrigens das Devisenpaar EUR/USD, da beide Währungen von staatlichen und institutionellen Anlegern am häufigsten gehalten werden. Abgesehen davon ist der US-Dollar bei den Zentralbanken die Reservewährung weltweit und er kommt auch beim Handel mit den meisten Rohstoffen zum Einsatz.

Forex als Investment

Forex ist ein sehr volatiler Markt, bei dem die Preise schnell fallen oder steigen können. Um zu handeln, ist man lediglich auf eine schnelle Internetverbindung angewiesen, genügend Startkapital und natürlich auch auf einen guten Broker, der eine übersichtliche  Handelsplattform zur Verfügung stellt. Die Grundlage von Forex ist, dass sich der Wert einer Devise im Verhältnis zu einer anderen Währung ändert. Jeder Trade setzt sich aus Kauf und Verkauf zusammen. Wird beispielsweise eine Buy-Order auf das Währungspaar EUR/USD platziert, dann bedeutet das, dass man Euro für Dollar kauft. Um erfolgreich zu investieren, muss man warten, dass sich das Verhältnis vom Euro zum USD aufwertet, damit man nach der Transaktion durch den Verkauf mehr Dollar erhält. Bei einer Sell-Order ist das Gegenteil der Fall. Wer in Forex Trading investieren will, muss sich mit Gewinn- und Verlustrechnungen beschäftigen, da daran der eigentliche Erfolg im Trading gemessen werden kann. Obwohl Handelsplattformen diese Daten  zwar automatisch berechnen können, ist dies nur der Fall, nachdem eine Buy oder Sell Order platziert wurde. Also im Prinzip nur dann, wenn es schon zu spät ist. Wer als Anfänger im Trading einsteigen will, muss sich mit Hebel und Margin beschäftigen, sowie auch mit den besten Forex Handelsstrategien. Allerdings muss man sich auch darüber klar sein, dass der Devisenmarkt zwar sehr gute Gewinnchancen verspricht und durch den Hebeleffekt auch geringe Summen getradet werden können, aber dafür besteht auch ein dementsprechend hohes Verlustrisiko.

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Forex Hedging

Forex Hedging ist eine Transaktion, die von vielen multinationalen Unternehmen ausgeführt wird. Dabei handelt es sich um eine Sicherheitsmaßnahme vor zukünftigen Kursschwankungen, da z.B. auch Rohstoffpreise die Devisenkurse beeinträchtigen können. Aber nicht nur Multikonzerne können vom Forex Hedging profitieren, sondern auch private Investoren. In der Regel streben viele Hedging User keine Gewinne an, da sie sich vorwiegend darauf konzentrieren, schon verbuchten oder zukünftigen Profit abzusichern. Hedging kann deshalb auch mit Absicherungsstrategie übersetzt werden.  In der Regel wird beim Forex Hedging in eine partielle oder komplette Gegenposition investiert, um sich vor Verlusten zu schützen, wenn sich z.B. das ausgesuchte Währungspaar negativ entwickelt. Indem über einen bestimmten Zeitraum eine Gegenposition eingenommen wird, kann das Risiko der Kurschwankung verringert werden. Hebt man anschließend das Hedging wieder auf, dann bleibt im Prinzip die eigentliche Investition bestehen. Gewinne werden hierbei allerdings nur in Ausnahmefällen erzielt und nicht jeder Broker bietet Forex Hedging an.

Was sind die Forex Trading Risiken?

Ein Risiko gibt es natürlich nicht nur bei Forex als Investition, sondern auch bei anderen Handelsinstrumenten. Mit einem Forex Risiko sind z.B. ungünstige Situationen bei Wechselkursen verbunden, sowie auch die Hebelwirkung. Der Hebel lässt sich zwar ein Vielfaches vom Guthaben traden, aber dafür kann es im schlimmsten Fall auch zu einem kompletten Verlust kommen. Entscheidend sind immer die Positionsgrößen, sowie auch die Höhe vom Hebel. Stop-Loss können Verluste verringern, sowie auch Trailing Stops oder Take-Profit-Limits. Der Forex Markt ist nicht nur für erfahrene Händler geeignet, Anfänger müssen sich aber erst einmal das notwendige Fachwissen aneignen und sich bewusst sein, dass jeder Fehler mit einem Risiko bzw. mit einem Verlust in Verbindung steht. Allerdings kann man aus Fehlern lernen, noch dazu, wenn sie das Budget belasten. Es ist deshalb empfehlenswert, sich erst einmal ausführlich mit dem Devisenmarkt auseinanderzusetzen, mit den entsprechenden Handelsplattformen und ihren unzähligen Funktionen, sowie natürlich auch mit den besten Handelsstrategien. Allerdings besteht beim Forex Trading auch ein Risiko, wenn die Internetverbindung nicht zuverlässig ist, oder Hardware und Software versagen. Aber auch die Handelsplattform spielt bei Forex eine wichtige Rolle, da sie stabil und zuverlässig sein muss. Moderne und gute Online-Plattformen zum traden, sollen nicht nur die Kurse in Echtzeit anzeigen, sondern auch Hilfsmittel und Indikatoren beinhalten, mit denen sich bei den technischen Analysen viel mehr herausholen lässt. Ein Risiko ist aber auch vorhanden, wenn man keinen lizenzierten Broker hat.

Fazit

Bevor man als Anfänger mit dem Forex Trading beginnt, muss man also erst einmal auf die oben erwähnten Faktoren achten und das Risiko schon von Anfang an so gut wie möglich eingrenzen. Dadurch hat man dann auch viel mehr Zeit zur Verfügung, um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und mit dem Trading zu starten.